Frühintervention im Nachtleben

Nachtleben, Ausgehen, Partymachen, Festen und Feiern sind nur ein paar Ausdrücke die eine der heutzutage wichtigsten Freizeitbeschäftigungen umschreiben. Die Erfahrungen zeigen, dass PartygängerInnen eine heterogene, sozial und beruflich zumeist gut integrierte und für herkömmliche Beratungsangebote schwer zugängliche Gruppe darstellen.

Das Projekt F+F Nightlife wurde im November 2010 auf Bestreben von Nightlife- Präventionsfachleuten in Zusammenarbeit mit Infodrog initiiert. Das primäre Ziel der Arbeitsgruppe F+F Nightlife ist, problematische Konsummuster und andere riskante Verhaltensweisen mittels strukturierten Befragungen frühzeitig zu erkennen, mit den PartygängerInnen vor Ort zu diskutieren und sie für eine Konsumveränderung zu sensibilisieren oder bei Bedarf an weiterführende Angebote zu vermitteln. Im Rahmen Projektes wurden In Zusammenarbeit mit Fachpersonen aus der Prävention und der Schadensminderung wurden Grundlagen und Instrumente zur Frühintervention bei problematischem Partydrogenkonsum und den damit verbundenen Risikoverhaltensweisen erarbeitet. Das Schweizer Institut für Sucht und Gesundheitsforschung (ISGF) hat im Auftrag von Infodrog 2‘384 Fragebögen ausgewertet, welche die Konsumierenden selbst im Rahmen von Nightlife-Präventionsangeboten vor Ort in Clubs, Bars oder an Festivals sowie im Zürcher Drogeninformationszentrum (DIZ) oder online auf verschiedenen Substanzinformations- und Szenenwebsites.

Fragebogen Nightlife: Kernmodul V2.4
Questionnaire milieu festif: Module central V2.4
Questionario Nightlife: Modulo di base V2.4

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