Schadensminderung: Projekte und Aktivitäten

Studie junge Drogenkonsumierende

Die niederschwelligen Institutionen in der Suchthilfe (K+A, Notschlafstellen, Aufsuchende Sozialarbeit) beobachten seit einiger Zeit eine Zunahme von jungen KlientInnen zwischen 16 und 25 Jahren, die meist schwer erreichbar sind, über ein geringes Problembewusstsein verfügen und in vielen Fällen einen exzessiven "poly-drug-use" pflegen. Um mehr über diese Population zu erfahren, führte Infodrog in Zusammenarbeit mit dem Institut Universitaire de Médecine Sociale et Préventive in den Kontakt- und Anlaufstellen von Bern und Biel die Studie "Junge Konsumierende von harten Drogen" durch (Gervasoni, 2009).

Studie 2009 (25 Seiten, 289 kB)

Im Rahmen der nationalen Gesundheitsbefragung von Drogenkonsumierenden in niederschwelligen Institutionen erhob das IUMSP quantitative und qualitative Daten zur Situation von jungen Konsumierenden (16–25 Jahre). Im quantitativen Teil zeigte sich einerseits, dass die Anzahl der jungen KlientInnen in den Kontakt- und Anlaufstellen sowie in gassennahen Institutionen seit 1990 stark abgenommen hat. Im qualitativen Teil der Studie widerspricht anderseits ein Teil der Fachleute dieser Aussage. Mehr zu diesem Thema, zu Risikoverhalten, sozialer Integration und möglichen Behandlungsansätzen:

Studie 2013 (Französisch, 59 Seiten, 518 kB)

Safer Nightlife Schweiz

Im Herbst 2010 bildete sich eine Kerngruppe, um die Lücken im Fachbereich durch den Aufbau eines schweizerischen Kompetenznetzes, SAFER NIGHTLIFE SCHWEIZ, zu schliessen.  mehr

Standards K+A

In Zusammenarbeit mit der Fachgruppe K+A des Fachverbands Sucht hat Infodrog die Standards für Konsumräume überarbeitet und den neuesten Entwicklungen angepasst.

Standards K+A (126 Seiten, 1,8 MB)