Ältere Impulsprojekte

2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | bis 2005

Unterstützte Impulsprojekte 2013

  • Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich, ZH, 2013-2014: Väter Forum – Transkulturelle Väterbildung, Zürich. In dem Präventions- und Bildungsprojekt der Stadt Zürich werden Väter mit Migrationshintergrund nach dem Prinzip «Väter für Väter» in Themen der Suchtprävention und Gesundheitsförderung geschult und geben das Gelernte als Moderatoren in ihrer Muttersprache an Landsleute weiter.
    Aus dem Impulsfonds werden die Erstellung einer Handlungsanweisung mit Beispielen guter Praxis zur Ausbildung und zum Einsatz der Moderatoren sowie der Wissenstransfer zu anderen Fachstellen unterstützt.

    Leitfaden
    Projektseite der Stadt Zürich
  • Vilnius, CH, 2013; Harm Reduction International (HRI) und das Eurasian Harm Reduction Network (EHRN) organisieren vom  9. – 13. Juni 2013 die Internationale Harm Reduction Konferenz in Vilnius. Im Rahmen dieser Konferenz wird die CH-Drogenpolitik durch ExpertInnen aus der Schweiz vorgestellt. Zusätzlich bietet diese Konferenz eine ideale Gelegenheit, um die im Jahr 2014 in der Schweiz stattfindende Harm Reduction Konferenz zu bewerben und wichtige internationale Stakeholder zu treffen.
  • Schweizer Institut für Sucht und Gesundheitsforschung ISGF, ZH, 2013-2015: Cannabis Control. Mit "Cannabis Control" wird ein Online-Tool für problematische Cannabiskonsumierende entwickelt, programmiert, implementiert und auf Wirksamkeit bezüglich Abstinenz und Schadensminderung in einer randomisiert kontrollierten Studie untersucht. Die zentralen Elemente von Cannabis Control werden ein Konsumtagebuch, Module aus der Kognitiv-Verhaltenstherapeutischen Therapie und aus der Motivationalen Gesprächsführung darstellen, die sich in der face-to-face Beratung und Therapie zur Behandlung von schädlichem und abhängigen Cannabisgebrauch bei Adoleszenten und Erwachsenen bewährt haben.
  • Stiftung Suchthilfe, SG, 2013-2015: Die vergessenen Kinder. In Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe, darunter auch ehemals Betroffene, werden Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien aufgebaut und implementiert. Vernetzungspartner sowie auch die Öffentlichkeit werden fürs Thema sensibilisiert, damit in Verdachtsfällen schneller interveniert wird und Tabus abgebaut werden.
  • Fachverband Sucht, D-CH, 2013: Fachtagung Suchthilfe 2.0. Durchführung einer Fachtagung mit dem Titel „Suchthilfe 2.0“ am 30. Oktober 2013, um die Reflexion und Diskussion über die Nutzung von Online-Medien für die Prävention von Abhängigkeiten sowie Beratung und Therapie anzuregen.
  • CPTT, NE, 2013–2014: Espace d’aide et de réduction des risques. Einrichten eines Raums im Seuil (CPTT, La Chaux-de-Fonds) für den Spritzenumtausch und die medizinische Grundversorgung von Suchtkranken. Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Abgabe von sterilem Injektionsmaterial und Lebensmittelhilfe, aber auch für Pflegedienstleistungen für nicht integrierte Drogenkonsumierende.
  • FASe, GE, 2013-2015: Développer des politiques de prévention dans les structures d’animation et de travail social hors murs. Die FASe (Fondation genevoise pour l’animation socioculturelle) entwickelt eine Methodologie und sammelt Instrumente, die in den Einrichtungen der aufsuchenden Sozialarbeit, den Freizeiteinrichtungen und den Gemeinschaftszentren verwendet werden, um Themen der Prävention, vorhandene "good practices" und gemeinsame Leitlinien aufzuzeigen. RADIX begleitet diesen Prozess und wird sich um die Verbreitung des Materials und der entwickelten Methodologien in den anderen Regionen der Schweiz kümmern.
  • Gassenarbeit, LU, 2013: Film „Gassenarbeit – Gassenleben“. Der Film erzählt von der offenen Drogenszene gestern und heute und begleitet Menschen, die Drogen konsumieren, in ihrem Alltag.

    Film bestellen 
  • Janus, BS, 2013-2014: Das Behandlungszentrum Janus testet ein bekanntes Gruppentherapieangebot erstmalig bei 12-15 SubstitutionspatientInnen mit Traumaerfahrungen und Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Die Teilnehmenden erlernen einen konstruktiven Umgang mit Craving und traumatischen Erfahrungen.

    Schlussbericht
    Präsentation des Projekts und der Ergebnisse
  • atf, BE, 2013-2015: KUTEZ: Die Alkoholismus-Therapieforschung (atf) Schweiz verbessert im Rahmen eines kombinierten Forschungs- und Pilotprojekts über telefonische Kontaktaufnahme die Nachbetreuung ehemaliger PatientInnen der beteiligten Institutionen (Südhang in Kirchlindach und Forel Klinik in Ellikon a. d. Thur).
  • Fachstellen Sucht Kanton Zürich, ZH, 2013-2015: „weniger trinken – selbst gemacht“ Eine Online-Plattform inkl. Film, Konsumchecks und Erfahrungsberichten unterstützt die Personen, die ihren Alkoholkonsum selbständig verändern möchten. Eine kantonsweite Kampagne soll mit der Botschaft „Selbstausstieg ist möglich und weit verbreitet“ auf das Angebot aufmerksam machen.

    Abschlussbericht
    Beschrieb
    Präsentation
  • Contact Netz + Aids Hilfe Bern, BE, 2013: „von Mann zu Mann“. Das Projekt verfolgt das Ziel die Verhinderung von Neuinfektionen HIV, Hepatitis A, B, C, und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten bei drogenkonsumierenden Männer auf der Gasse durch Peers zu erzielen. Die Peers werden von Mitarbeitenden der Aids Hilfe Bern und dem Contact-Netz geschult. Das Angebot wird auf Biel und Thun ausgeweitet.

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Unterstützte Impulsprojekte 2012

  • Berner Gesundheit, BE, 2012-2013: Mit dem Elternbildungsprojekt FamiSup wird ein Suchtpräventionsangebot bzw. ein Elternkurs für sozial benachteiligte Eltern entwickelt. Aus dem Impulsfonds werden die Entwicklung und der Pilotversuch eines spezifischen Angebots für Väter, insbes. Väter mit Migrationshintergrund unterstützt.

    Publikation zum Projekt:
    Zusammenarbeit von Fachstellen, Schulen und Kitas mit Eltern mit Migrationshintergrund - eine Handreichung
    Die Handreichung enthält eine Zusammenstellung gesammelter und validierter Praxiserfahrungen aus den Projekten FamiSup und Vitamin T der Berner Gesundheit sowie Ergänzungen aus der Fachliteratur.
  • Blaues Kreuz, TG, 2012-2013: Alkoholfreier Treffpunkt Weinfelden. Infodrog unterstützt im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol (NPA) 2008–2012 den Aufbau von niederschwelligen Treffpunkten für Alkoholabhängige. Mit dem alkoholfreien Treffpunkt Weinfelden wird nebst der bereits etablierten Beratung und der Durchführung von Gesprächsgruppen ein Angebot im Bereich Begegnung aufgebaut.

    Schlussbericht
  • GREA, VD, 2012: Brochure sur les bonnes pratiques dans l'accompagnement des adolescents aux prises avec l'addiction. Realisierung eines Referenz- und Reflexionsdokuments für Fachleute im Sucht- und Jugendbereich, die mit Jugendlichen mit einer Konsumproblematik arbeiten.

    Broschüre (auf Französisch)
    Schlussbericht (auf Französich)
  • Ticino Addiction, TI, 2012: Dipendenze e integrazione nel mondo del lavoro. Diese Tagung hat hilfreiche Werkzeuge und Erkenntnisse für die Praxis zur Verfügung gestellt. Dieses Treffen der wichtigsten beteiligten Akteure, die sowohl innerhalb als auch ausserhalb des Suchtbereichs tätig sind, ermöglichte das Entwickeln neuartiger Visionen.
  • Fondation Le Relais, VD, 2012: Projet de développement du soutien à la parentalité des mères toxicomanes: réalisation d’un film. Realisierung eines Dokumentarfilms mit Aussagen von drei süchtigen Müttern, um die Realität von süchtigen Müttern zu zeigen und Erfahrungen zu teilen. Der Film richtet sich an andere Müttern in der gleichen Situation (Peers) und Fachleute aus verschiedenen Bereichen.

    Schlussbericht (auf Französisch)
  • Warning.ch, CH, 2012-2015. Das Tool warning.ch wird eine systematische und koordinierte Verbreitung der Drug-Checking-Warnungen ermöglichen. Es ist vorgesehen, das Tool für vier Sprachen zu konzipieren: D, F, I, E. KonsumentInnen von psychoaktiven Substanzen sollen sich auf den Websites der auf den Freizeitdrogenkonsum spezialisierten Einrichtungen über die Zusammensetzung von den sich gegenwärtig in Umlauf befindenden Substanzen informieren können.

    Beispiel SafeZone.ch

  • PERSPEKTIVE Region Solothurn, SO, 2012-2014: Mit dem „Projekt Freizeit“ konnte ein professionell betreutes Freizeitangebot für KlientInnen mit eindeutiger Suchtproblematik und drohender sozialer Desintegration etabliert werden.

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Unterstützte Impulsprojekte 2011

  • Ingrado und Antenna Icaro, TI, 2011-2012: Studio epidemiologico per determinare la prevalenza dell’epatite C, epatite B, HIV e del consumo problematico o dipendenza da alcol di pazienti tossicodipendenti in un programma di terapia sostitutiva in Ticino. Die Studie zielt darauf ab, die klinischen und demographischen Charakteristika der substituierten und einem Virus-Screening (HBV, HCV, HIV) unterzogenen Drogenabhängigen zu analysieren. Dies ermöglicht die Quantifizierung der auf diese Viren positiv getesteten PatientInnen, die zudem gegen HBV geimpft, über ihren Zustand informiert und mit Interferon behandelt werden. Mit der Studie soll auch die Prävalenz von problematischem Alkoholkonsum oder von Alkoholabhängigkeit erhoben und die dazu führenden Einflussfaktoren identifiziert werden.
  • Kantonsspital Winterthur, Integrierte Psychiatrie Winterthur, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Zürich, 2011–2013: WIKIP: Winterthurer Präventions- und Versorgungskonzept für Kinder psychisch- und suchtkranker Eltern. Das Projekt dient der nachhaltigen Verbesserung der psychiatrischen und sozialen Versorgung von betroffenen Familien. Im Zentrum steht die Optimierung der Situation der Kinder durch eine frühzeitige Erkennung und Behandlung der Familien.

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  • ISGF ZH, 2011-2013: Reduktion des problematischen Alkoholkonsums bei Jugendlichen via SMS. Es werden individualisierte SMS- und internetbasierte Interventionen entwickelt, welche im Rahmen eines Programms an Berufs- und Mittelschulen (Kt. Zürich) bei 16- bis 19-Jährigen eine Reduktion des problematischen Alkoholkonsums bewirken sollen.

    Schlussbericht
  • NAS-CPA, Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik, CH, 2011: Impulstagung "Alkoholpolitik zwischen individueller und gesellschaftlicher Verantwortung". Im Rahmen der Dialogwoche Alkohol bezweckte die Tagung den Austausch zwischen Suchtfachleuten, wirtschaftlichen Kreisen sowie weiteren gesellschaftlichen Akteuren und förderte die Diskussion über unterschiedliche Sichtweisen auf den gesellschaftlichen Umgang mit Alkohol.
  • Sucht Info Schweiz und GREA, VD, 2011: Veröffentlichung einer Ausgabe der Zeitschrift "Dépendances" zum Thema Nightlife.

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  • Radix Svizzera italiana, TI, und Réseau Contact, BE, 2011-2013: Safer Dance Schweiz. Koordinationsprojekt: Es werden die Aktivitäten im Bereich der Prävention und Schadensminderung in den drei Landessprachen an in der Schweiz stattfindenden Grossanlässen der Partyszene von nationalem oder internationalem Interesse koordiniert.
  • Berner Gesundheit BeGes, BE, 2011-2013: Mit dem Projekt Vitamin T wird der Zugang zu den Beratungsangeboten der Berner Gesundheit für Menschen mit Migrationshintergrund verbessert und die transkulturelle Kompetenz der Mitarbeitenden in der Institution gestärkt.

    Publikation zum Projekt:
    Zusammenarbeit von Fachstellen, Schulen und Kitas mit Eltern mit Migrationshintergrund - eine Handreichung
    Die Handreichung enthält eine Zusammenstellung gesammelter und validierter Praxiserfahrungen aus den Projekten FamiSup und Vitamin T der Berner Gesundheit sowie Ergänzungen aus der Fachliteratur.
  • Radix Svizzera italiana, TI, 2011-2013: FormAzione, Projekt zur Förderung der Peer Education im Freizeit-Setting. Ziel ist es, das Wissen über die Wirkungen von übermässigem Konsum von Alkohol und anderen Substanzen zu verbessern und die Kommunikation unter den Jugendlichen anzuregen. Es werden Informationen und Trends im Feld erhoben und Unterstützung bei der Planung von weiteren Präventionsaktivitäten angeboten.

    Schlussbericht (auf Italienisch)
  • Infodrog, 2011: Peer-Guidelines, Erarbeiten von Leitlinien für Einrichtungen im Suchtbereich, die ein Projekt mit Peers durchführen wollen. Die Leitlinien enthalten einen Theorie- und einen Beispielteil und bieten Unterstützung bei der fachlichen und methodischen Planung, Durchführung und Evaluation von Peerprojekten. Dem Thema Diversität (Aspekte von Migration, Gender, Alter der Zielgruppe) wird dabei besondere Beachtung geschenkt.
  • Contact Netz BE, 2011: Drei Veranstaltungen im Rahmen von regionalen Kulturevents, die Jugendliche und junge Erwachsener bezüglich Risiken von Drogen und Alkohol sensibilisieren und sie bei der Organisation und Durchführung einbeziehen.
  • Infodrog, 2011-2014: Entwicklung eines elektronischen, dreisprachigen Instrumentariums zur Früherkennung und Frühintervention im Nightlife-Bereich für die gesamte Schweiz.Verbesserung und Vereinheitlichung der Datenerhebung sowie der Datengrundlage im Nightlife-Bereich. Nutzbarmachung der Daten für Fachleute, Forschung und Politik, für den Massnahmenplan "Safer Nightlife" sowie der vorgesehenen Online-Plattform "E-Sucht". Gewährleistung des Wissens- und Ergebnistransfer zum Suchtmonitoring sowie zum EU-Projekt "Nightlife, Empowerment and Well-being Implementation Project" (NEWIP).
  • Infodrog, 2011. Am Symposium „Intensive, ambulante Therapie bei gefährdeten Jugendlichen – neue Modelle im Fokus“ wurden multisystemische Therapieprogramme in der Lücke zwischen beratender Frühintervention und stationärer Behandlung vorgestellt. Die Evaluation der Tagung schuf eine Entscheidungslage für das weitere Vorgehen bei der Verbreitung und Implementierung der Multidimensionalen Familientherapie MDFT und der Multisystemischen Therapie MST zur Optimierung des Behandlungsangebots für gefährdete Jugendliche.

    Präsentationen der Tagung
  • Expertengruppe Weiterbildung Sucht EWS, 2011: Mit dem Forum „PeerAkademie 2011“ wurde eine Vernetzungs- und Austauschplattform für Peer-Projekte aus der Praxis geschaffen. Die Veranstaltung ermöglichte den Transfer von Know-how und Good-Practice sowie das Entwickeln von Perspektiven zur fachlichen Weiterentwicklung der Peer-Arbeit.

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Unterstützte Impulsprojekte 2010

  • Stiftung für Sozialtherapie, AG, 2010-2012: Arbeitsintegration. Die Massnahmen zur Arbeitsintegration im Rahmen der stationären Suchttherapie erfolgen in einem komplexen Umfeld (unterschiedliche Ressourcen der KlientInnen, konjunkturelle Schwankungen, zunehmender Bedarf nach hoch qualifizierten Fachkräften, usw.). Das Projekt sieht eine Definition und Etablierung interner Abläufe zur Durchführung der Arbeitsintegrationsmassnahmen mit dem Ziel von gesicherten und nachhaltigen Anschlusslösungen an die stationäre Therapie vor.

    Schlussbericht
  • Praxis Suchtmedizin Schweiz, 2010: Ausgehend von bereits bestehenden Websites von Netzwerken (FOSUMOS, FOSUMIS, COROMA) ist das längerfristige Ziel die Entwicklung einer nationalen Website praxis-suchtmedizin.ch für Grundversorger. Ermöglicht werden soll der Zugang zu praxisbezogenen Informationen mit fachlichen und administrativen Aspekten, zu erarbeiteten Dokumenten und praktischen Hilfsmitteln (eLearning-Tools, Checklisten, etc.).

    www.praxis-suchtmedizin.ch
  • Aargauische Stiftung Suchthilfe ags, 2010–2012: 4-jähriges Pilotprojekt Kinder aus suchtbelasteten Familien, welches die Sensibilisierung von Institutionen, Fachpersonen und der breiten Öffentlichkeit im Kanton Aargau bezweckt, aber auch die Schaffung von Angeboten für Kinder und Eltern zur Unterstützung in der Alltagsbewältigung. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen aus suchtbetroffenen Familien Unterstützung zukommen zu lassen.

    Schlussbericht

  • Stiftung Il Gabbiano, TI, 2010-2012: Midada. Teilstationäre Einrichtung mit Wohngemeinschaften und Einzelwohnungen (8 Plätze) für eine Dauer von 12-18 Monaten für gefährdete Jugendliche (18-25 Jahre), die soziale Schwierigkeiten oder die nicht chronische Konsumprobleme gehabt haben. Es ist ein berufliches Reintegrationsprojekt mit Ausbildnern vorgesehen, dessen Basismodule und Werkstätten sowohl von den BewohnerInnen der Einrichtung als auch von vier externen Jugendlichen besucht werden. Ferner sind Beschäftigungsprojekte und, zu einem späteren Zeitpunkt, Arbeitstellen in kleinen Unternehmen in Locarno und Umgebung geplant und werden von der Region unterstützt.
Bericht (it)
  • Streetwork Zürich, ZH, 2010: Drug-Checking. Neben der Evaluation der Fragebogen von 2006–2009 des Drug-Checking an Partys und dem stationären Angebot DIZ entwickelt Streetwork Zürich in Zusammenarbeit mit dem ISGF ein standardisiertes Auswertungstool für die Fragebogen. Zudem wird ein Leitfaden Früherkennung Nightlife für Fachleute aus der Prävention und Schandensminderung erarbeitet.
  • Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF, CH, 2010: QuaTheSI-39. Die Stichtagserhebung 2010 wird vom ISGF im September 2010 bereits zum 9. Mal seit 2002 in den stationären Einrichtungen der Suchttherapie durchgeführt. Die Erhebung der KlientInnenzufriedenheit erfolgt mittels Fragebogen QuaTheSI-39.

    Gesamtbericht 2010

  • Clinica Luganese Moncucco, TI, 2010-2011: Programma educativo, di prevenzione e depistaggio dell’epatite virale (B e C) e etilica cronica in una popolazione ad alto rischio nella Svizzera italiana.
    Das Programm beinhaltet Schulungen zu Hepatitis B und C für NutzerInnen der 14 Einrichtungen der Suchthilfe des Kantons Tessin. Im Rahmen der Schulung besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit einer kostenlosen Untersuchung (Fibroscan und Bluttest) zur Bestimmung der Leberwerte. Die Ergebnisse werden anschliessend mit einem Spezialisten diskutiert und dem Patienten/der Patientin und seinem/ihrem Arzt zur Verfügung gestellt, um bei Bedarf weitere Abklärungen respektive eine Behandlung in die Wege zu leiten.

    Bericht

  • Blaues Kreuz, CH, 2010-2011: Alkoholfreie Treffpunkte. Infodrog ist im Rahmen des Nationalen Programms Alkohol (NPA) 2008–2012 mit der Umsetzung der Aktivität "Betrieb von niederschwelligen Treffpunkten für Alkoholabhängige" betraut. Eine finanzielle wie fachliche Unterstützung kann sowohl für Strukturen, in denen Alkohol konsumiert werden darf, als auch für solche, in denen der Alkoholkonsum nicht erlaubt ist, beantragt werden.

    Unterstützt wurde ein Projekt des Blauen Kreuzes:
    Das Projekt B4 in Langenthal nutzte die gesprochenen Gelder für den Ausbau des bereits bestehenden Angebotes. Nebst geleiteten Gruppen hat sich der Sonntagstreff etabliert. Jeden Sonntag von 10–15 Uhr geöffnet, wird dieser Treff von mehrfachabhängigen Personen der offenen Drogen- und Alkoholszene aufgesucht. In der Spielgruppe, die insbesondere Kindern aus sozial und finanziell benachteiligten Familien offensteht, sind neu zwei Plätze für Kinder aus alkoholbelasteten Familien reserviert.

    Evaluationsbericht B4 Langenthal

  • Groupement romand d’études des addictions GREA, VD, 2010-2011: Etats des lieux des besoins et des comportements des usagers et de leur entourage dans la pratique avec les écrans.
    Das Projekt sieht den Aufbau einer elektronischen Austauschplattform (Forum) für die Akteure im Bereich Video- und Pokerspiele (Betroffene, Peer-Organisationen) vor. Es soll je ein von Peergruppen und von Präventionsspezialisten moderierter Chatraum für die beiden Teilbereiche geschaffen werden. Eine Expertengruppe wird den Projektverlauf, das Organisieren der Moderation und die Datenanalyse gewährleisten.
  • Ingrado, Sostanze illegali, TI, 2010-2013: Progetto cocaina.
    Projekt für Personen, die einen problematischen Konsum von Kokain aufweisen, die sich jedoch nicht mit den klassischen Drogenabhängigen identifizieren. Das Kokain wird häufig konsumiert, um hohen Anforderungen in beruflicher und gesellschaftlicher Hinsicht gerecht zu werden.
    Die modulartig aufgebaute Betreuung orientiert sich sowohl an den Aspekten Abstinenz als auch Schadensminderung und versucht soziale, physische und psychische Beeinträchtigungen zu begrenzen respektive zu vermeiden.
    Eine klinische sowie auch soziale Forschung der Tessiner Realität bezüglich des Kokainkonsums ist ebenfalls vorgesehen.

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  • Quai 9, GE, 2010-2011: Pôle pairs, ein Weiterbildungsprojekt für Peers für verschiedene Interventionen in und ausserhalb des Kontakt- und Konsumlokals. Mit dem Projekt sollen mit Hilfe von Peers Aktivitäten entwickelt werden, in denen die sozialen und beruflichen Kompetenzen der KlientInnen zum Tragen kommen können. Die Peerarbeit wird von Fachpersonen begleitet und unterstützt und vom IUMSP Lausanne evaluiert.

    Bericht (auf Französisch)

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Unterstützte Impulsprojekte 2009

  • Safer Clubbing, CH, 2009–2012: Mit dem Aufbau von 5 weiteren lokalen Sektionen in der Deutsch- und Westschweiz soll in Zusammenarbeit mit Kantonen und Städten eine bessere gesamtschweizerische Abdeckung von Clubs, die nach den Richtlinien von Safer Clubbing arbeiten erreicht werden. Zudem werden neue Richtlinien für Bars und Lounges erarbeit. Ziel von Safer Clubbing ist, den Mitgliederbestand bis Ende 2011 auf mindestens 70 Betriebe zu erhöhen.
  • Aids Hilfe Tessin, TI, 2010-2011, Primis Romania. Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten bei sich prostituierenden rumänischen Frauen in der italienischen Schweiz mittels einer rumänischsprachigen Mediatorin. Diese leistet Gassenarbeit dort, wo die Prostitution betrieben wird; anonyme Hotline und Gesundheitsberatung auf Rumänisch; allgemeinverständliches Material auf Rumänisch; Individualisierung und Ausbildung von rumänischen Prostituierten bezüglich Präventionsthemen, damit sie zu Multiplikatorinnen der vermittelten Informationen werden.

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  • Case Management im Suchtbereich CAS, ZH, 2009-2011: Entwicklung und Aufbau von drei beruflichen Qualifizierungsangeboten zu Case Management im Suchtbereich durch die Berner Fachhochschule im Auftrag des Fachverbands Sucht.

  • Lausanne Région, VD, 2009-2010: Femmes en marge: un genre à part. Dans le cadre de cette enquête, 19 femmes ont été rencontrées dans l’espace public afin d’évaluer, avec elles, les motifs de fréquentation ou non du dispositif de prise en charge socio-sanitaire lausannois. Parallèlement, les professionnel-le-s du réseau d’aide et de soins ont également été interrogé-e-s sur leur évaluation des besoins spécifiques des femmes.
  • Radix Svizzera italiana, TI, 2009: danno.ch. Distribution de matériel d'information sur la consommation de substances stupéfiantes ainsi que sur les offres de prise en charge, de matériel de prévention et d'eau dans les milieux festifs; mise en ligne du site danno.ch; collaboration avec les commerçants et avec les organisateurs de manifestations.

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  • Verein kirchliche Gassenarbeit, LU, 2009-2010: Aufbau einer Stelle für aufsuchende Sozialarbeit für randständige und suchtmittelabhängige Personen in der Stadt Luzern.
  • Service du Médecin cantonal, FR, 2009: Revue de la littérature dans le domaine de la prise en charge, en particulier 'bas seuil' et 'intermédiaire' des personnes dépendantes aux drogues illégales et à l'alcool. Publication d'une revue littéraire suisse et internationale par rapport aux prises en charge bas seuil, seuil adapté, intermédiaire, situation de crise et d'urgence (mandat confié à FERARIHS). Abstraction des modèles et présentation des avantages et inconvénients. Mise à disposition aux cantons intéressés (parution en français et allemand). (S'inscrit dans le cadre du projet de coordination de la prise en charge des personnes dépendantes, projet de la DSAS de Fribourg).
    Le rapport rendu par FERRARHIS, sur mandat du Service du médecin cantonal du canton de Fribourg, comporte deux parties (générale et spécifique au canton de Fribourg). Cependant, pour des questions de confidentialité des données, seule la partie générale est diffusée. Pour plus de détails, vous pouvez vous adresser à office@infodrog.ch.

    Bericht (auf Deutsch)

  • netpeers, ZH-BE, 2010: Vorprojekt zur Klärung von bestehendem Angebot und Bedarf nach webbasiertem Informationsportal für Jugendliche und Eltern mit Peer-Elementen (Chat etc.), welches Informationen zu psychoaktiven Substanzen und weiteren Jugendthemen bietet.
  • WSOK, ZH, 2009-2010: Entwicklung einer webbasierten Selbsthilfeoberfläche zur Reduktion des Kokainkonsums bei ProblemkonsumentInnen und Testung der Wirksamkeit und Effektivität einer achtwöchigen Internetbasierten Selbsthilfeintervention.
  • Groupement romand d’études des addictions GREA, VD, 2009: Formation e-learning Alcochoix+ dans la revue médicale. Ce projet désire faire la promotion de l’offre Alcochoix+ auprès des médecins généralistes par le développement d’une formation e-learning. Il vise l’acquisition d’une certaine aisance par les médecins, dans l’approche des questions de consommation d’alcool avec les patients. Ce médecins seront alors aptes à jouer les "relais" afin d’orienter les patients vers les centres pratiquant le programme.
  • Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung ISGF, ZH, 2009: QuaTheSI 2009 - 8. Durchführung der seit 2002 bereits sechs Mal bei den stationären Einrichtungen der Suchttherapie durchgeführten gesamtschweizerischen Stichtagserhebung QuaTheSI 2009. QuaTheSI-39 ist ein etabliertes Instrument im Rahmen des Qualitätssicherungssystems in der Schweizer Suchthilfe QuaTheDA.
  • T-alk, ZH, 2009-2010: Moderater Konsum. Vorbereitung und Durchführung eines einjährigen Gruppenprogramms zur Konsumreduktion und Verbesserung des Gesundheits- und Allgemeinzustandes der alkoholabhängigen Menschen.

  • Klinik Selhofen, BE, 2009-2010: Doppeldiagnosestation D+. Schaffung eines integrativen, psychiatrische und suchttherapeutische Methoden einschliessenden Behandlungsangebots für Sucht-KlientInnen mit Doppel- resp. Mehrfachdiagnosen. Konzeption eines interdisziplinär gestalteten Behandlungsmoduls für komorbide KlientInnen. Umsetzungserprobung im Rahmen einer 3-jährigen Pilotphase ab Januar 2010 mit externer Evaluation.
  • Stiftung für Sucht- und Jugendprobleme SSJ, BS, 2009-2011: Jobshop. Im Rahmen dieses Pilotprojektes werden für substanzabhängige Personen in Basel-Stadt 10 niederschwellige Arbeitsplätze geschaffen. In der Werkstatt werden dabei einfache handwerkliche Arbeiten verrichtet. Damit soll erreicht werden, dass der Zielgruppe eine Tagesstruktur angeboten wird, die es ihr ermöglicht, den Alltag besser bewältigen zu können.

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Unterstützte Impulsprojekte 2008

  • Drogeninformationszentrum DIZ, Sozialdepartement der Stadt Zürich, ZH, 2008: Informations- und Beratungsstelle für Partydrogenkonsumierende. Verlängerung um ein Jahr.
  • GREA, CH, 2008: Argumentaire sur la réduction des risques. Réalisation d'un argumentaire qui sera un outil destiné aux différents publics rencontrés par les structures. Textes simples et facilement accessibles illustrés par Mix et Remix.

    Broschüre "La réduction des risques" (auf Französisch)

  • ARUD Zürich, ZH, 2008: Symposium Viral Hepatitis Care. Beitrag zu Organisation und Durchführung eines internationalen fachlichen Austauschs. Förderung der Zusammenarbeit, um bestehende Angebote zu verbessern und auszubauen.

  • Aiuto Aids Ticino, TI, 2008-2010: Sulla Strada, structure de rue, offrir conseils et informations auprès des personnes intéressées et surtout auprès des jeunes. Prestations de premier recours bas seuil, safer use et safer sex. Organiser des actions ciblées pour les usagers.

  • Frauenberatung Flora Dora, Soziale Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich, ZH, 2008: Das Kursprojekt Mehrsprachenspiel will mit gegenseitigem Sprachen- und Kulturlernen von ungarischen Sexarbeiterinnen (Roma) und Mitarbeitenden der Frauenberatung das (Selbst-)Vertrauen und die Dialogfähigkeit der Klientinnen sowie die interkulturelle Kommunikation fördern. Es geht um Empowerment der Sexarbeiterinnen und Abbau von Zugangsbarrieren zu den Hilfsangeboten.

  • Verein Lysistrada Olten, SO, 2007-2009: Prävention und Gesundheitsförderung im Sexgewerbe des Kantons Solothurn (Etablissements, Cabarets und Strassenstrich): Koordination und Umsetzung ApiS (Aids-Prävention im Sexgewerbe) und Umsetzung Minimalstandards (HIV-Prävention im Sexgewerbe) mittels Zugang zu BetreiberInnen von Etablissements/Cabarets und Zugang zu Sexarbeiterinnen durch ausgebildete Mediatorinnen.

    Schlussbericht des mit dem
    Solothurner Sozialpreis 2009 ausgezeichneten Projekts

  • Suchthilfe Region Basel SRB, BS, 2007-2009: Das Vernetzungs- und Motivationsprojekt beinhaltet die Förderung der Ressourcen von Drogenkonsumierenden, die Entlastung der Kontakt- und Anlaufstellen sowie die Verbesserung/Veränderung der Lebenssituation für KlientInnen der Kontakt- und Anlaufstellen in der Stadt Basel.

  • Le Torry, FR, 2008-2009: Consommation contrôlée, instauration du modèle Alcochoix+ et Körkel; établir le portrait exact des habitudes de consommation. Mettre en place une consultation d’alcoologie selon le modèle d’Alcochoix+ (en français) et une consultation d’alcoologie selon le modèle Körkel (en allemand).

  • Rehabilitationszentrum Lutzenberg, AR, 2008-2009: Lehren im Ausbildungsverbund. Aufbau und Durchführung eines ersten Ausbildungsjahres einer Malerlehre im Ausbildungsverbund von externen Ausbildung- und internen Vertiefungsteilen. Ziel ist, dass mit Unterstützung des Rehabilitationszentrums Lutzenberg und externer Lehrmeister im ersten Lehrjahr optimale Voraussetzungen für die Fortsetzung der Ausbildung im zweiten Lehrjahr geschaffen werden können.

  • Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF), ZH, 2008: QuaTheSI 2008 - 7. Durchführung der seit 2002 bereits sechs Mal bei den stationären Einrichtungen der Suchttherapie durchgeführten gesamtschweizerischen Stichtagserhebung QuaTheSI 2008. QuaTheSI-39 ist ein etabliertes Instrument im Rahmen des Qualitätssicherungssystems in der Schweizer Suchthilfe QuaTheDA.

  • Blaues Kreuz der deutschsprachigen Schweiz, CH, 2008-2009: Online-Beratung. Ausbau und Professionalisierung der Onlineberatung im Alkoholbereich. Angebot niederschwelliger und anonymer Antworten zu Alkoholkonsum, Ansprechen bisher nicht erreichter Zielgruppen, insbesondere RisikokonsumentInnnen. Ergänzung zum traditionellen Beratungsangebot. Impliziter Aufbau einer Wissensdatenbank auch für "passive" NutzerInnen.

  • Casa Fidelio, SO, 2008-2009: Das bestehende männerspezifische Therapieangebot soll um den Teilbereich Bewohnerbüro ergänzt werden. Zentrale Zielsetzung des Projekts ist die Förderung der Handlungskompetenzen der Bewohner für ihr Privat- und Erwerbsleben. Im Vordergrund steht die Förderung sog. Schlüsselkompetenzen und die Schaffung von 3 spezifisch auf diese Zielsetzung ausgerichteten Arbeitsplätzen.

  • Blaues Kreuz und Suchtfachstelle Sankt Gallen, SG, 2008-2010: Man(n)agement. Aufbau und Durchführung eines Kurses für Männer mit Suchtproblemen.

  • Blaues Kreuz Kantonalverband Bern, BE, 2008: Weiterführung des Projekts von 2007: Verankerung und Vernetzung des Angebots der Suchtberatungs- und Informationsstelle für MigrantInnen SIMi in Thun sowie Erhöhung der transkulturellen Kompetenz der Mitarbeitenden im gesamten Kantonalverband.

  • Groupement romands d’études des addictions GREA, VD, 2008-2009: Diffusion du modèle de consommation contrôlée Alcochoix en Suisse romande. Adaptation de l’outil canadien de consommation contrôlée d’alcool Alcochoix, formation des professionnel-le-s des institutions romandes, création de matériel d’information pour diffuser ce modèle (brochures), soutien aux institutions pour mettre en place l’offre de consommation contrôlée.

  • Association du Relais, VD, 2008-2009: Elan. Mettre en œuvre, développer et évaluer un programme de formation encadrant un processus de réinsertion socioprofessionnelle pour personnes toxicodépendantes motivées par une volonté de changement et pour lesquels les autres possibilités d’insertion ont échoué. Ce programme est destiné à 8-10 personnes (à la fois dans le programme) de plus de 18 ans, confrontées à des problèmes de dépendances.

    Schlussbericht (auf Französisch)

  • Première ligne (au nom de plusieurs institutions genevoises), GE, 2008-2009: Forum addictions.
    Les buts du Forum sont les suivants: améliorer le niveau des connaissances des intervenants genevois spécialisés ou non dans le domaine des dépendances, renforcer le travail en réseau, mieux connaître le travail et les réflexions menées par les autres institutions ainsi que constituer les actes écrits de chaque forum.

  • Verein christlicher Fachleute im Rehabilitations- und Drogenbereich VCRD, BE, 2008: Fachtagung "Recht auf Rausch" des VCRD. Mit der Tagung und deren Dokumentation soll ein Beitrag zur Fachdiskussion betreffend Verantwortlichkeiten und ethischen Fragen rund um Suchtbehandlungen geleistet werden.

  • Fachverband Sucht, ZH, 2008: Fachtagung "Case Management" des Fachverbands Sucht. Fachleute und EntscheidungsträgerInnen sollen motiviert werden, Aktivitäten im Bereich Case Management vorzubereiten oder konkret umzusetzen. Anvisiert wird neben dem Fachaustausch zum Thema der Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis mit einer einheitlichen Terminologie.

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Unterstützte Impulsprojekte 2007

  • Fixerraum Luzern - Konsumraum für Injektion und Inhalation, LU, 2007-2008: Sicherung und Förderung der Gesundheit der KlientInnen durch verbesserte Erreichbarkeit, Reduktion der Morbidität und Mortalität. Erhöhung der Sicherheit in der Stadt Luzern durch Entlastung der Quartiere, speziell bei der Gassenküche, keine übermässige Belastung des Standortes.
  • Zürcher Aids Hilfe, Projekt Checkpoint Zürich, ZH, 2007-2008: Verminderung von HIV- und STI-Risiken im Bereich Male Sexwork. Unentgeltliche Testung und Behandlung von HIV/Hepatitis und anderen übertragbaren Krankheiten für ausländische Male Sexworker ohne Krankenkasse.

  • Contact Netz Biel, BE, 2007-2009: Aufbau einer Anlaufstelle für Drogen konsumierende, teilweise sich prostituierende Frauen der Region mit Konsummöglichkeit, Beratung, medizinischer Versorgung und Angeboten der Schadensminderung (Abgabe von Injektionsmaterial, Präservativen, Hygieneartikeln).

  • Remo Legnazzi/RecTv, BE, 2007: "Nachgift. 10 Jahre KODA in Bern". Wiederaufnahme/Fortführung des Dokumentarfilms "Abschied von der Gasse" von 1996/97 mit Porträts von vier KlientInnen der Kontrollierten Drogenabgabe Bern. Langzeitdokumentation und Bilanz über 10 Jahre.

  • Drop-in Neuchâtel, NE, 2007: Coaching scolaire. Repérer les ados en difficulté, soutien psychopédagogique, les orienter - le cas échéant - vers d'autres structures, proposer un lien rassurant et structurant avec des adultes de référence.

  • Grisélidis Réal, FR, 2007: Etablir une relation de proximité avec les professionnelles du sexe (Bus comme structure d'accueil).

  • Programme ELAN, VD: Projet de réinsertion professionnelle pour personnes souffrant d’addiction.

    Rapport final

  • Blaues Kreuz, Kantonalverband Bern, BE, 2007: Suchtberatungs- und Informationsstelle für MigrantInnen SIMi. Realisieren einer professionellen Suchtberatung für MigrantInnen mit ungenügenden Deutschkenntnissen und Abbau von Zugangsbarrieren bei den ambulanten Hilfsangeboten des Blauen Kreuzes im Berner Oberland.

  • Fondazione STCA – Ingrado und Associazione Comunità Familiare – Antenna Icaro, TI, 2007-2009: Mise en place des 2 centres interdisciplinaire pour la thérapie de substitution (Lugano et Locarno) avec des équipes interdisciplinaires. Mise en place de la prise en charge des patients avec comorbidités psychiatriques et problèmes sociaux importants. Evaluation de la situation des patients, les décisions de traitement et le suivi se font de manière interdisicplinaire.

  • Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme, ZH, 2007-2009: Ambulantes Alkohol-Entzugsprogramm AEP, Aufbau und Durchführung eines ambulanten Alkoholentzugsprogramms in Zusammenarbeit mit HausärztInnen von Stadt und Kanton Zürich für Personen mit problematischem Alkoholkonsum.

    Schlussbericht

  • Neuauflage der Partydrogenbroschüre "Drugs Just Say Know" mit überarbeitetem Inhalt in D, F, I und Informationen zu Wirkungen, Risiken und Safer Use von über 30 psychoaktiven Substanzen.

  • AG SuStat (Substitution-Stationäre Therapie), BE, 2007: TherapierBAR. Zweiter interinstitutioneller Workshop und interinstitutioneller Austausch der Arbeitsgruppe SuStat Bern mit den Zielen Verbesserung/Optimierung der Durchlässigkeit von Patienten/Klienten innerhalb aller Therapieangebote im Kanton Bern (Substitution, Entzug und stationäre Therapie) und Förderung des Know-how-Transfers unter den MitarbeiterInnen.

  • Fachverband Sucht, ZH, 2007: Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme. Der bisherige "Solidaritätstag" wurde umbenannt und der gesamte Auftritt wird mit verbesserten Dienstleistungen für die regionalen Fachstellen neu lanciert. Das Thema des diesjährigen Aktionstages vom 15. November 2007 lautet: "Rückfall als Chance?!". Ziel des Aktionstages ist die Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der spezifischen Belastungen, mit denen alkoholabhängige Menschen und deren Angehörige leben.

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Unterstützte Impulsprojekte 2006

  • Gemeinnützige Stiftung Wohnhilfe Basel, BS, 2006-2008: Wohnpension. Aufbau eines niederschwelligen, begleiteten Wohnangebots für schwerstabhängige suchtkranke Menschen der Stadt Basel.
    Das Projekt wurde vorzeitig abgebrochen.
  • Prevtech, Dispo Socio-sanitaires, VD, 2006-2008: Développement et soutien aux organisateurs et Chill out.

  • Drogeninformationszentrum DIZ, Sozialdepartement der Stadt Zürich, ZH, 2006-2007: Informations- und Beratungsstelle für Partydrogenkonsumierende.

  • Groupe Sida Genève, GE, 2006-2007: Nuit blanche? Projet de réduction des risques liés aux drogues consommées de manière récréative et en milieu festif.

  • Fondation ABS, VD, 2006-2008: Distribus. Créer et mettre en place une nouvelle offre mobile au sein de l'institution existante et en collaboration avec le réseau lausannois.

    Rapport final

  • Zürcher Aids-Hilfe, ZH, 2006: Don Juan - Unterstützung der HIV- und STI-Prävention bei der Zielgruppe Freier mit dem Ziel, HIV- und STI-Risiken im Bereich Sexwork zu mindern.

  • Verein Wohnhilfe Region Thun, BE, 2006-2008: Projekt Teilbetreutes Wohnen. Wohnangebot für suchtkranke Frauen und Männer ab 18 Jahren, die aufgrund ihrer aktuellen bestehenden Wohnkompetenz nicht selbständig wohnen können.

  • Contact Tavannes, BE, 2006: Espace Mona Viva - Atelier d'expression et de création pour femmes toxico-dépendantes.

  • Contact Bern, BE, 2006: Filmproduktion über die 20-jährige Geschichte der Stadtberner Anlaufstelle für Drogenkonsumierende. Dokumentation zur Entwicklung des Angebots vom sog. Fixerstübli bis zur heutigen Kontakt- und Anlaufstelle; Berücksichtigung des gesellschaftspolitischen Kontexts seit 1986.

  • Safer Clubbing, CH, 2005-2006: Gesundheitsförderung im Partybereich. Erweiterung des Labels auf gesamtschweizer Ebene.

  • Première Ligne, GE, 2006: Exposition "Risque". Réalisation d'une exposition photographique et sonore sur le thème "risque". L'exposition est publique et mobile.

  • Aiuto Aids Ticino, TI, 2005: Informationsbroschüre und Weiterbildungsveranstaltung zu Hepatitis und Aids.

    Broschüre "Epatiti in sintesi" (auf Italienisch)

  • Institut für Sozialtherapie, AG, 2006-2008: Kriseninterventionsstation für Jugendliche/junge Erwachsene mit Suchtmittelmissbrauch KJS. Aufbau einer Kriseninterventionsstation mit einem spezifischen Behandlungsangebot für suchtmittelabhängige Jugendliche ab 14 Jahren.

  • Klein-Lilith, SO, 2006-2007: Aufbau eines Mutter-Kind-Zentrums, spezifische Konzeptanpassung für Kinder zwischen 0 und 2 Jahren.

  • Therapiegemeinschaft zum Schlüssel, BE, 2006-2008: Strukturelle Verankerung und operationelle Einführung eines Therapieangebotes für Suchtmittelabhängige mit Migrationshintergrund zur besseren Berücksichtigung von deren spezifischen Bedürfnissen (Fortführung und Umsetzung der ersten Projektphase von 2003-2004).

    Schlussbericht

  • Institut für Sozialtherapie, AG, 2006-2008: Projekt MTA - konkrete Umsetzung der Erkenntnisse aus der ersten Projektphase 2005: Verbesserung der medizinischen, therapeutischen und agogischen Angebote für KlientInnen mit Migrationshintergrund.

  • SSAM, CH, 2006: Finanzierung der Simultanübersetzung D/F anlässlich der SSAM-Fachtagung "Multidimensionalität in der Betreuung von Abhängigkeitserkrankten" vom 23. November 2006 zur Stärkung der Vernetzung zwischen den Sprachregionen.

  • AG SuStat (Substitution-Stationäre Therapie), BE, 2006: Hie brönnts. Interinstitutioneller Workshop der Arbeitsgruppe SuStat Bern mit den Zielen Verbesserung/Optimierung der Durchlässigkeit von Patienten/Klienten innerhalb aller Therapieangebote im Kanton Bern (Substitution, Entzug und stationäre Therapie) und Verbesserung der Therapieergebnisse infolge gezielter Zusammenarbeit unter den verschiedenen Anbietern dank verbesserter Zuweisungspraxis.

  • Drogenberatung Basel-Land, BL, 2006: Das Netz der Suchthilfe Basel-Land. Tagung der DBL vom 18. Mai 2006 mit Institutionsbesuchen und anschliessenden Workshops, Präsentation von Fachthemen, Referaten und Podiumsdiskussion.

  • Contact Bern, BE, 2005-2006: Praxisorientiertes Weiterbildungsangebot "Transkulturelle Kompetenzen" in Ergänzung zu und in Abstimmung mit bereits bestehenden Angeboten.

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Unterstützte Impulsprojekte bis 2005

2005

  • Institut für Sozialtherapie, AG, 2005: Amélioration de l'offre médicale et socio-thérapeutique pour les clients avec une problématique migration (projet MTA).

2004

  • Fondation Bartimée, VD, 2004–2005: Projet Starting-Prof. Développement de connaissances d'évaluation par le personnel; acquisition et renforcement des compétences professionnelles de la clientèle et des possibilités de stages en vue d'améliorer son potentiel d'intégration professionnelle.

2003

  • Therapiegemeinschaft zum Schlüssel, BE, 2003–2004: Elaboration de documents et concepts en vue de l'intégration d'une offre pour les personnes toxico-dépendantes avec une problématique liée à la migration (1ère phase d'un projet prévu sur une durée de 25 mois).

  • Aebihus - Maison blanche, BE, 2003-2004: Modification du concept et introduction d'un secteur d'orientation et d'un test pratique des propositions du modèle FiDé/FiSu en vue d'un processus d'indication.

  • Forelhaus, ZH, 2003-2005: Time-Out partiel. Mise en place d'une nouvelle offre semi-résidentielle pour des personnes ayant des problèmes d'alcool en vue d'éviter la perte de leur emploi.

2002

  • Klein-Lilith, SO, 2002–2004: Développement qualitatif de l'offre de l'institution via une intervention de crise adéquate pour femmes et enfants misant en particulier sur l'intégration de l'enfant dans la thérapie.

2001

  • Drogenforum Innerschweiz DFI, LU, 2001-2003: Amélioration de la prise en charge psychosociale des client-e-s après la sortie de la thérapie grâce au soutien du nouveau cadre et réseau social (nouvelle structure de jour).

2000

  • Klein-Lilith, SO, 2000-2001: Développement qualitatif de l'offre de l'institution grâce à une amélioration du traitement des clients avec double diagnostic.

1999

  • KWG Courtemaîche, JU, 1999–2001: Mise en palce d'une nouvelle structure dans le domaine du travail avec les deux projets "Gîte rural" et "Accueil et gestion de séminaires".

  • Casa mobile, SO, 1999-2002: Un projet de Casa Fidelio - intégration des client-e-s avec double diagnostic dans le concept socio-pédagogique en étroite collaboration avec les structures psychiatriques.

  • Gemma, VS, 1999–2001: Développement du degré de professionnalisation des collaborateurs/-trices et élargissement de l'offre de jour pour les client-e-s.

  • Centre Clos-Henri, JU, 1998-1999: Développement d'un nouveau concept intégratif (alcool et drogues illégales) en vue d'une meilleure mise en réseau cantonale.

  • Fondation Bartimée, VD, 1999-2000: Espace Santé. Développement d'une offre de transition, à savoir d'un programme à court et à moyen terme basé sur le renforcement corporel et physique après le sevrage.

1998

  • Centre Clos-Henri, JU, 1998-1999: Développement d'un nouveau concept intégratif (alcool et drogues illégales) en vue d'une meilleure mise en réseau cantonale.

  • Übergangswohngemeinschaft Sprungbrett, BE, 1998-2000: Introduction du modèle-2Q et amélioration du travail thérapeutique spécifique au genre.

  • Saurenhorn, BE, 1998–2000: Mise en place d'un programme thérapeutique pour les client-e-s qui ont une prescription d'héroïne (via un programme fédéral).

  • Foyer André, NE, 1998-1999: Intégration dans le réseau cantonal, recherche et professionnalisation des méthodes thérapeutiques.

  • Life-Impuls, BE, 1998–2000: Différenciation de l'offre et nouveau projet d'intégration.

1997

  • Unikat, SO, 1997–1999: Projekt Come-in. Offre régionale de soutien administratif (désendettement), professionnel et personnel (développement personnel) pour les client-e-s et pour les institutions externes.

  • Foyer André, institution "seuil bas", NE, 1997: Intégration dans le réseau cantonal, recherche et professionnalisation des méthodes thérapeutiques.

  • Best-Hope, appartement protégé chrétien pour femmes (aussi avec enfants), AR, 1997–1999: Seule offre régionale résidentielle pour femmes avec enfants.

  • Stiftung Wendepunkt, AG, 1997–1999: Nouvelle offre résidentielle accueillant des jeunes.

  • Toulourenc, institution résidentielle déjà existante, GE, 1997-1998: Elargissement de l'offre par l'intégration de l'accompagnement des familles.

  • Ufwind, LU, 1997–1999: Service de détection précoce destiné aux jeunes ayant des lacunes dans leur développement et des problèmes de dépendances.

1996

  • WG Lilith, SO, 1996: Appartement protégé pour femmes (aussi avec enfants).

1995

  • Thérapiezentrum Lehn, LU
  • Casa Fidelio, SO
  • Alchemilla, ZH
  • Übergangswohngemeinschaft Sprungbrett, BE
  • Magma, FR
  • Kriseninterventionszentrum für suchtgefährdete Jugendliche (KIZ) à Baden, AG
  • Centro terapeutico à medio termine, Gerra Piano, TI
  • Villa Doba, BS
  • Klinik Selhofen, Drogenentzugs- und Übergangsstation, BE

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Impulsprojekte im Bereich Schadensminderung bis 2005

  • Sleep-in Biel, BE
    Sleep-in.
    Porteur: Verein Dormitorium, Bienne

  • BeWo Thun, BE
    Logement accompagné.
    Porteur: Verein Wohnhilfe Region Thun

  • frauen-oase, BS
    Regelmässige Anwesenheit einer Ärztin in der Frauen-OASE.
    Träger: Verein frau sucht gesundheit

  • Etcetera Berner Oberland, BE
    Travail.
    Porteur: OSEO, Bureau régional Berne

  • Cactus Biel, BE
    Salle d'injection et d'inhalation.
    Co-financement de l'évaluation. Porteur: Drop-in Bienne

  • Mascara Bus Bern, BE
    Bus für sich prostituierende Drogengebraucherinnen.
    Porteur: Verein kirchliche Gassenarbeit Bern

  • Hospiz Chur, GR
    Logement accompagné.
    Porteur: Verein Überlebenshilfe Graubünden

  • Paradiesgässli Luzern, LU
    Tagesaufenthalt und Freizeitgestaltung für Kinder und ihre drogenabhängigen Eltern.
    Träger: Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern

  • Wärchstatt-Tagesstruktur, LU
    Accueil de jour et organisation des loisirs pour les enfants et pour leurs parents toxicodépendants.
    Porteur: Verein kirchliche Gassenarbeit Luzern

  • Herrmann Zürich, ZH
    Travail de rue et centre d'accueil pour hommes se livrant à la prostitution.
    Porteur: Verein Zürcher Sozialprojekte

  • t-alk Zürich, ZH
    Centre d'accueil de jour pour personnes consommant de l'alccol.
    Porteur: Sozialdepartement der Stadt Zürich

  • Promotion de la santé in Winterthur, ZH
    Prévention de la contagion du virus HIV et des hépatites.
    Porteur: Aids-Informationsstelle Winterhur

  • La Tuile Fribourg, FR
    Sleep-in.
    Porteur: Association La Tuile Fribourg

  • Fleur de Pavé, Lausanne, VD
    Unité mobile d'accueil et de prévention pour femmes exerçant la prostitution de rue.
    Porteur: Association Fleur de Pavé

  • Prevtech, Prilly, VD
    Prévention et réduction des risques en milieu techno.
    Porteur: Association Prevtech Prilly

  • La Thune Sion, VS
    Travail et réinsertion sociale.
    Porteur: Entreprise sociale La Thune

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