Programm || Safer Nightlife Schweiz | Suisse | Svizzera | 2012


Nachtleben: Spass und Risiko – lebendige Stadt oder öffentliches Ärgernis?

1. Nationale Tagung Safer Nightlife Schweiz
| 19. September 2012 | Biel

Die erste Nationale Tagung Safer Nightlife Schweiz hatte mit 270 Teilnehmenden und der grossen Breite der vertretenen Fachbereiche vollen Erfolg. In den zahlreichen Beiträgen zu ganz unterschiedlichen Themen und der Podiumsdiskussion kamen die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Nachtleben – was PartygängerInnen und ihr Substanzkonsum, Organisatoren, das Clubumfeld, Prävention und Sicherheit betrifft - zur Sprache. Dabei wurde auch das Kompetenznetz Safer Nightlife Schweiz vorgestellt, ein Zusammenschluss verschiedener Akteure zur besseren Koordination und Vernetzung von Forschung und Praxis und zur Erarbeitung von praktischen Grundlagen für Fachleute, Städte, Gemeinden und Kantone.

Präsentationen

Safer Nightlife Schweiz stellt sich vor (auf Französisch)
Aline Bernhardt Keller, Infodrog, Bern

15 Jahre Prävention und Schadensminderung im Schweizer Nachtleben
Alexander Bücheli, Jugendberatung Streetwork der Stadt Zürich

Epidemiologie: Substanzkonsum, Konsumenten und Konsummuster (auf Französisch)
Jean-Pierre Gervasoni, Institut universitaire de médecine sociale et préventive, Lausanne

Legal Highs und Research Chemicals: Resultate aktueller Konsumentenbefragungen und die Bedeutung für die Prävention
Alwin Bachmann, Infodrog, Bern

Substanzen: Was wird beschlagnahmt, wer dealt und wie entwickelt sich die Situation auf dem illegalen Drogenmarkt?
Christian Schneider, Abteilung Analyse des FEDPOL, Bern

Kokain und das Ego: Soziale Interaktion und Kognition bei gelegentlichen und abhängigen Kokainkonsumenten
Boris Quednow, Psychiatrische Universitätsklinik, Zürich

Ketamin: beliebte Substanz an italienischen Raves (auf Italienisch)
Michele Pellegrino, Projekt Nautilus, Rom

Utopien des Sozialen. Das Nachtleben als Sozialisationsinstanz und Spiegel von Gesellschaft
Vortrag im Wortlaut
Kira Kosnick, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften des Instituts für Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Sicherheit: Partys, Ausgehen Belastung des öffentlichen Raums, 24-Stunden-Gesellschaft: Wie gehen die Stadtbehörden damit um?
Jürg Häberli, Schweizerischer Städteverband, Bern

Sicherheit in der Nacht im öffentlichen Raum von Lausanne: aktuelle Situation und gewünschte Entwicklungen (auf Französisch)
Morella Frutiger Larqué, Direction de la sécurité publique et des sports, Lausanne

Stadtentwicklung: lebendige oder museale Stadt – welche raumplanerischen Konzepte brauchen die Städte? (auf Französisch)
Laurent Matthey, Directeur scientifique de la Fondation Braillard Architectes, Genf