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Leitgedanke
Wo Drogenkonsum nicht verhindert
werden kann, soll versucht werden,
die Folgeschäden so gering
wie möglich zu halten.
Offene Drogenszenen in grösseren Städten, die Problematik
von HIV und Hepatitis sowie die Erfahrungen, dass mit den herkömmlichen
Angeboten (vorwiegend stationäre, abstinenzorientierte Therapieeinrichtungen
und ambulante Drogenberatungsstellen) nur ein Teil der DrogenkonsumentInnen
erreicht werden konnten, führten zur Schaffung von niederschwelligen
Angeboten wie aufsuchende Sozialarbeit, Notschlafstellen und Konsumationsräumen.
Durch diese niederschwelligen und gassennahen Hilfeeinrichtungen
sollte einerseits der Zugang zu sterilem Spritzenmaterial und zu
Präservativen gewährleistet werden und andererseits Information
und Erste-Hilfe-Massnahmen bei drogenkonsumierenden Menschen gesichert
werden.
In unserem vier bis sechs Mal pro Jahr
erscheinenden Newsletter informieren wir auch über
Aktivitäten und Entwicklungen in der Schadensminderung.
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