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DHS veröffentlicht Positionspapier zu problematischer Mediennutzung

Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – digitale Medien gehören für alle Altersgruppen zum Alltag. Zwar eröffnen sich durch die Digitalisierung zahlreiche berufliche und private Vorteile, doch eine Vielzahl von Studien belegt auch negative Auswirkungen, die insbesondere die Entwicklung Heranwachsender beeinträchtigen können. Ein jetzt veröffentlichtes DHS Positionspapier gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Prävention und Behandlung von problematischer Nutzung digitaler Medien sowie von Internetnutzungsstörungen.

Gewalt gegen Kinder: Fachleute schlagen Alarm

Die Zahl der Kinderschutzfälle in Schweizer Kinderkliniken bleibt auf hohem Niveau. Besonders körperliche Misshandlungen haben zuletzt zugenommen. Dies zeigen Zahlen (14.2 Prozent mehr Fälle gegenüber dem Vorjahr), die vor ein paar Wochen veröffentlicht wurden. Fachleute wie der Basler Kinderarzt Daniel Beutler zeigen sich besorgt.

Ehemaliger Zürcher Drogenbeauftragter kritisiert Drogendiskurs

In einem Gastbeitrag der WOZ kritisiert der ehemalige Zürcher Drogenbeauftragte Michael Herzig den Schweizer Umgang mit Drogen. Die öffentliche Debatte konzentriere sich seit Jahrzehnten auf einzelne Substanzen und Sicherheitsfragen, statt Drogenkonsum als gesellschaftliche Realität zu betrachten. Zudem weist Herzig auf soziale Ungleichheiten hin: Ob Konsumierende stigmatisiert oder akzeptiert würden, hänge oft stärker von ihrem sozialen Status als von der konsumierten Substanz ab.

«Anabolika im Fitnesssport sind eine verborgene Epidemie»

Immer mehr Freizeitsportler greifen zu Anabolika. In einem Interview mit watson warnt der Psychiater und Suchtmediziner Ingo Butzke vor einem steigenden Konsum von Anabolika und anderen leistungssteigernden Substanzen im Freizeitsport. Soziale Medien und idealisierte Körperbilder würden den Trend verstärken. Anabolika können schwere körperliche und psychische Folgen verursachen. Butzke fordert deshalb mehr Prävention sowie niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote für Betroffene.

Gewerbe wehrt sich gegen «zweiten Platzspitz»

An der Zürcher Gessnerallee sorgen zunehmender Drogenhandel und öffentlicher Konsum für Kritik. Gewerbetreibende sowie Anwohnende berichten von einer sichtbaren Verschärfung der Situation und sammeln Unterschriften für Gegenmassnahmen. Die Stadt Zürich hat die Polizeipräsenz an einem der vier identifizierten Brennpunkte erhöht. Fachleute verweisen auf die starke Verfügbarkeit von günstigem Kokain und betonen, dass neben Kontrollen auch zusätzliche niederschwellige Hilfsangebote nötig seien.

Gemeinden können von CTC-Jugendbefragung profitieren

Wie geht es Jugendlichen vor Ort wirklich? Die wissenschaftliche CTC-Jugendbefragung unterstützt Gemeinden und Städte dabei, Risiko- und Schutzfaktoren sowie Themen wie Sucht, Gewalt und psychische Gesundheit zu erfassen. Auf dieser Grundlage können Präventions- und Gesundheitsförderungsmassnahmen gezielt geplant werden. Interessierte Gemeinden können sich für die Durchführung der Befragung melden.

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