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Drug Checking

Drug-Checking-Angebote sind Teil der Schadensminderung und richten sich an Konsumierende von psychoaktiven Substanzen. Drug Checking umfasst eine chemische Substanzanalyse und eine persönliche Beratung und ist darauf ausgerichtet, der schwer zugänglichen Gruppe von Freizeitdrogenkonsumierenden Zugang zu präventiven und schadensmindernden Angeboten zu ermöglichen. Zudem trägt Drug Checking dazu bei, Trends und Dynamiken des Drogenmarktes und des Konsums von illegalen Substanzen besser zu verstehen sowie das Aufkommen neuer psychoaktiver Substanzen (NPS) frühzeitig zu erkennen.

Standards für Drug Checking

Infodrog erarbeitete gemeinsam mit FachexpertInnen nationale Standards für Drug Checking. Damit können das bisher gesammelte Wissen und die Erfahrung der bestehenden Drug-Checking-Angebote gebündelt und systematisiert werden. Die Standards dienen als Instrument für die Qualitätssicherung und Evaluation. Neue Drug-Checking-Angebote können ihrerseits effektiver und effizienter implementiert werden, indem sie sich an einheitlichen, anerkannten und in der Praxis bewährten Vorgehensweisen orientieren können.

Onlinetool für Substanzwarnungen

In Zusammenarbeit mit Praxispartnern hat Infodrog ein Onlinetool entwickelt, in welchem aktuelle Substanzwarnungen und Informationen zu unerwarteten und gefährlichen Stoffen oder Streckmitteln gesammelt und in Deutsch, Französisch und Italienisch abgerufen werden können. Die Daten stammen aus den Drug-Checking-Angeboten in Zürich, Bern, Basel, Genf, Luzern und Biel.

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News zum Thema Drug-Checking

Neue Drug-Checking-Auswertungen DIZ

Die neuen Auswertungen des Drug Checking vom Drogeninformationszentrums (DIZ) der Stadt Zürich sind online erhältlich. Es gibt Auswertungen zu den Substanzen MDMA, Kokain, Cannabis, Amphetamin und LSD. Ausgewertet wurden die Analysen für das Jahr 2021.

Bericht: Techniken Drug-Checking

Im Bericht des Trans-European Drug Information (TEDI) Netzwerks werden verschiedene Techniken, die für die Substanzanalyse, die in den Drug Checking-Angeboten zum Einsatz kommen, erläutert und ihre Vor- und Nachteile aufgezeigt. Weiter werden verschiedene andere Aspekte wie die Kostenfrage oder die juristischen Hürden für Drug Checking-Angebote diskutiert.

SuchtMagazin Nr. 2/2022: Schadensminderung

Sie erinnern sich wahrscheinlich noch an die offenen Drogenszenen in den 1980er- und 1990er-Jahren. In diesem Kontext entstand die Schadensminderung als Antwort auf das grassierende Drogenelend. Seither hat sich die Schadensminderung zwar etabliert, viele offene Fragen sind jedoch geblieben oder stellen sich neu. Einigen dieser Fragen widmet sich die aktuelle Ausgabe des SuchtMagazins.

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