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EU plant strengere Regeln für soziale Medien

Mit dem EU KIDS Act schlägt die EU-Kommission strengere Schutzmassnahmen für Kinder und Jugendliche in sozialen Medien vor. Geplant sind unter anderem ein Mindestalter von 15 Jahren für eigene Social-Media-Konten sowie Einschränkungen suchtfördernder Funktionen wie endlosem Scrollen und nächtlichen Benachrichtigungen. Das Europäische Parlament und der Rat müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

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Crack-Konsum verändert Angebote in Luzern

Der zunehmende Konsum von Crack stellt Einrichtungen der Suchthilfe vor neue Herausforderungen. Ein SRF-Bericht zeigt am Beispiel eines Luzerner Wohnheims, wie sich die Bedürfnisse der Bewohnenden verändern: Betroffene benötigen häufiger Unterstützung, weisen schlechtere gesundheitliche Verfassungen auf und geraten schneller in Krisensituationen. Fachleute betonen die Bedeutung niederschwelliger Wohn- und Betreuungsangebote, um Stabilität zu schaffen und gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

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Evaluation von ready4life veröffentlicht

Der aktuelle Evaluationsbericht zu ready4life dokumentiert die Nutzung des digitalen Präventionsprogramms im Schuljahr 2025/26. Insgesamt nahmen 6247 Jugendliche am Coaching teil. Stress war erneut das meistgewählte Thema. Die Evaluation zeigt eine stabile Reichweite und eine Zunahme der Teilnehmenden gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig bleibt die längerfristige Programmbeteiligung eine Herausforderung. Für 2026/27 sind erste KI-gestützte Funktionen geplant.

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Drogentote in Europa: Sorge um hochpotente Opioide und Kokain

Die Zahl der drogenbedingten Todesfälle in Europa bleibt hoch. Die Europäische Drogenagentur (EUDA) weist insbesondere auf die zunehmenden Risiken durch hochpotente synthetische Opioide hin, die bereits in mehreren Ländern mit Todesfällen in Verbindung gebracht wurden. Gleichzeitig spielt auch Kokain bei Überdosierungen eine immer wichtigere Rolle. Die EUDA fordert deshalb einen Ausbau von Frühwarnsystemen, Präventionsangeboten und Massnahmen zur Schadensminderung.

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Plattform nicotinfree.ch unterstützt Bezugspersonen bei Nikotinfragen

Mit nicotinefree.ch steht ab sofort eine neue Informationsplattform zur Verfügung. Sie unterstützt Eltern, Lehrpersonen sowie Fachpersonen aus Schule und Jugendarbeit dabei, Jugendliche bei Fragen und im Umgang mit Tabak- und Nikotinprodukten zu begleiten. Die von Sucht Schweiz entwickelte und vom Tabakpräventionsfonds finanzierte Website ist in mehreren Sprachen verfügbar.

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Bericht zu Verhaltenssüchte in der Schweiz: Zugang zu Suchthilfe weiter stärken

Verhaltenssüchte haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Entsprechend wurden auch die Beratungs- und Therapieangebote ausgebaut. Gleichzeitig bleibt die Versorgung regional unterschiedlich, und viele Betroffene nehmen bestehende Hilfsangebote nicht oder erst spät in Anspruch. Zentrale Herausforderungen bestehen bei der Zugänglichkeit und Sichtbarkeit der Angebote, der Früherkennung und Frühintervention sowie bei der Weiterentwicklung schadensmindernder Ansätze. Die Situations- und Bedarfsanalyse von Infodrog benennt die wichtigsten Handlungsbedarfe und zeigt Lösungsansätze auf.

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Veranstaltungen

Rotterdam Tagung

Annual ISAM Global Congress 2026

Veranstalter: International Society of Addiction Medicine (ISAM)

Dauer: 1.–3. Oktober 2026

Wien Tagung

Harm Reduction DACH Konferenz

Veranstalter: Diverse Institutionen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland

Prag (CZ) Tagung

14th International Conference on Health and Hepatitis in Substance Users (INHSU)

Veranstalter: INHSU – International Network on Health and Hepatitis in Substance Users
Dauer: 6.–10. Oktober 2026

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3007 Bern

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