Alle News im Überblick
Kiffen ja – aber nur Bio
Der Verkauf von Cannabis in Basler Apotheken im Rahmen des Pilotprojekts «Weed Care» startet nicht wie geplant. Die Cannabis-Produkte sind bei einer Qualitätsprüfung durchgefallen – es wurden kleinste Spuren eines Pestizids gefunden.
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Deutschland: Neuer Alkoholatlas erschienen
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) veröffentliche zum Start der Nationalen Krebspräventionswoche 2022 eine neue Auflage des Alkoholatlas, der 2017 erstmalig erschienen ist. Der Atlas fasst aktuelle Daten zum Alkoholkonsum und seinen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Folgen zusammen und beinhaltet Empfehlungen für gesundheitspolitische Maßnahmen, um den Alkoholkonsum in Deutschland zu verringern.
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Pionier der Schweizer Drogenpolitik gestorben
Ambros Uchtenhagen ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Er hatte die nationale und internationale Suchtpolitik in den vergangenen Jahrzehnten geprägt. Im Laufe der Zeit wandte er sich von der damals vorherrschenden harten, repressiven Drogenpolitik ab und prägte deren Neuausrichtung hin zu mehr Unterstützung entscheidend mit. Uchtenhagen war massgeblich daran beteiligt, dass es in der Schweiz zu Versuchen mit der kontrollierten Heroinabgabe oder der Abgabe von sauberen Spritzen an Betroffene kam.
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Wie geht es der Schweiz wirklich?
Ob wir glücklich, bedrückt oder gestresst sind – Gefühle beeinflussen unseren Alltag, aber auch die Gesundheit. Die Auswertung der Helsana-Emotionsstudie zeigt: Es geht der Schweiz «so lala». Viele Menschen sind zwar «zufrieden» (41%), doch ebenso verbreitet sind Emotionen der Überforderung: Die Befragten sind «erschöpft» (39%), «besorgt» (38%) und «gestresst» (29%).
- Forschung | Statistik
Kleinere Gläser verringern den Alkoholkonsum
Trinken wir insgesamt weniger mit kleinen Gläsern? Eine kürzlich veröffentlichte Studie aus England fand einen Zusammenhang zwischen der Grösse der Weingläser und dem Weinkonsum der Studienteilnehmer.
- Alkohol
- Forschung | Statistik
Erhöht Zigarettenrauchen das Risiko für Depressionen?
Eine Studie hat Anzeichen dafür entdeckt, dass rauchende Menschen ein erhöhtes Risiko für depressive Erkrankungen und psychische Störungen haben könnten. Studienteilnehmende, die aktuell rauchen oder geraucht haben, gaben häufiger an, an Symptomen von psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen, Angst- und Schlafstörungen zu leiden. Auch wenn dies keinen Beweis darstellt, ob das Rauchen ursächlich verantwortlich ist, leisten die Ergebnisse dennoch einen ersten wichtigen Beitrag.
- Forschung | Statistik
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- Tabak | Nikotin
Der Artikel zur Studie Rauchen und Depressionen auf unimedizin-mainz.de
Veranstaltungen
Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 15 - 15. April 2026
Hypersexualität inklusive Pornografiekonsum – Grundlagen und Therapie
Veranstalter: Fachverband Sucht
Grundlagen der Fetalen Alkoholspektrumstörung (Zürich)
Veranstalter: Fachverband Sucht
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW