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Neuste Entwicklungen im Bereich Cannabis

Cannabis hat eine lange Tradition als Nutz- und Genusspflanze. Gleichzeitig führt das Thema Cannabis in der Schweizer Bevölkerung und auf politischer Ebene immer wieder zu kontroversen Diskussionen. In jüngster Zeit zeichnen sich verschiedene Entwicklungen ab, die die Diskussionen rund um Cannabis befeuern könnten. Einerseits wird es künftig im Rahmen von Pilotversuchen wahrscheinlich möglich sein, die Auswirkungen des nicht-medizinischen Cannabiskonsums («Freizeitkonsum») auf die individuelle Gesundheit und die Gesellschaft zu untersuchen. Andererseits tauchen in der Schweiz vermehrt mit synthetischen Cannabinoiden besprühte Cannabisblüten auf, die für die Gesundheit gefährlich sind.

Pilotversuche mit Cannabis

Umfassende Verbote vermochten den Cannabiskonsum nicht zu reduzieren und Schwarzmärkte bergen Gesundheitsrisiken für die Konsumierenden. Durch eine Gesetzesänderung sollen in der Schweiz künftig Studien zur Untersuchung der individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen eines kontrollierten Zugangs Erwachsener zu Cannabis ermöglicht werden («Pilotversuche mit Cannabis»). Infodrog erarbeitet im Auftrag des BAG zusammen mit Expertinnen und Experten ein Gesundheitsschutzkonzept zu den Pilotversuchen mit Cannabis.

Cannabisblüten mit synthetischen Cannabinoiden

In der Schweiz sind in letzter Zeit getrocknete Cannabisblüten aufgetaucht, die mit synthetischen Cannabinoiden besprüht waren. Synthetische Cannabinoide sind weitgehend unerforscht und stehen im Verdacht, schwere Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen zu verursachen. Anfang 2019 wurden in der Schweiz erste Proben von Cannabisblüten sichergestellt, die durch synthetische Cannabinoide angereichert waren. Seither wurden im Rahmen von Drug-Checking ebenfalls zahlreiche solche besprühten Blüten entdeckt. Infodrog hat zwei Faktenblätter zum Thema verfasst. Ferner wird die Thematik der synthetischen Cannabinoide in einem SuchtMagazin Artikel von Dezember 2020 diskutiert.

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