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SuchtMagazin 2/2021: Mann und Sucht

Gefühle zeigen, Scham abbauen und authentisch sein, das sind wichtige Qualitäten, die ein Mann für die Suchtarbeit mitbringen muss. Drei Fachmänner diskutieren im SuchtMagazin die Herausforderungen des «Mann-Seins» im familiären sowie beruflichen Kontext. Es geht dabei nicht darum, altgewohnte Geschlechterstereotypen zu bestätigen, sondern Geschlechtsunterschiede bewusst in der Suchtarbeit zu reflektieren. Dies wird u. a. anhand des hilfreichen Orientierungsrahmens für Fachpersonen in psychosozialen Berufsfeldern deutlich, der aufzeigt, wie die Variable Geschlecht in der (Sucht-)Arbeit mit männlichen Klienten bewusster einbezogen werden kann.

Nicht nur im professionellen Umfeld ist der reflektierte Umgang mit dem «Mann-Sein» wichtig, denn die psychische Gesundheit und die Präsenz des Vaters ist für das gesamte Familiensystem zentral, was in der aktuellen Ausgabe mit dem Artikel «Gesund und präsent: Die Bedeutung der psychischen Gesundheit von Vätern», der für Sie online zur Verfügung steht, thematisiert wird. Zudem finden Sie einen interessanten Beitrag zur gegenwärtigen Gesundheitspolitik und wie diese männerfreundlicher gestaltet werden könnte. Wenn vorhandene Geschlechterunterschiede bei der Entwicklung von Angeboten und Massnahmen in der Gesundheitsförderung und Prävention nicht berücksichtigt werden, führt dies unweigerlich zu Qualitätseinbussen in der Gesundheitsversorgung.

Weitere spannende Beiträge dieser Ausgabe berichten über die Alkoholprävention für Männer im Pensionsalter, über den Konsum von Anabolika zur Körperoptimierung sowie über Männer mit einem starken Sexualdrang und mögliche sexualtherapeutische Hilfsangebote. Das Fazit von Sucht Schweiz stellt zum Schluss die Statistik 2019 für die Substitutionsbehandlung und die heroingestützte Behandlung vor und skizziert die historische Entwicklung dieser beiden Statistiken.

Inhalt:

Gendertypisches Verhalten | Anabolika für die Ästhetik | Therapie bei Sexualdrang | Suchtfachmänner im Gespräch | Gefühle zu zeigen ist zentral | Geschlechterreflektiert arbeiten | Pensionierung und Vaterwerden | Gendergerechte Strategien | Substitutionsbehandlung und heroingestützte Behandlung

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