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Äquivalenzprinzip

In Institutionen des Freiheitsentzugs gilt das Äquivalenzprinzip, demzufolge inhaftierte Personen in der Schweiz «zum Schutz ihrer physischen und psychischen Gesundheit Anrecht auf denselben Zugang zur medizinischen Grundversorgung wie die übrige Bevölkerung» haben. Dies bedeutet, dass die Institutionen des Freiheitsentzugs im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine funktionierende Gesundheitsversorgung sicherzustellen haben, die sich an einheitlichen Qualitätsstandards orientiert und dies in präventiver, diagnostischer, therapeutischer und pflegerischer Hinsicht. Eingewiesene Personen werden in den Justizvollzugsanstalten durch interne Gesundheitsdienste mit diplomiertem Pflegepersonal sowie durch Ärzt:innen betreut.

[erstellt am 27.05.2022]

Quellen

Schweizerisches Strafgesetzbuch, Art. 75.1: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a75, Zugriff 27.05.2022.

Schweizerisches Kompetenzzentrum für den Justizvollzug. Website. Gesundheit: https://www.skjv.ch/de/unsere-themen/gesundheit, Zugriff 27.05.2022.

Zitiervorschlag

Infodrog (JJJJ). Äquivalenzprinzip. Präventionslexikon: https://www.infodrog.ch/de/wissen/praeventionslexikon/aequivalenzprinzip.html, Zugriff 04.12.2022.

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