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Angehörige | Nahestehende

Angehörige und Nahestehende sind von einem Suchtproblem eines Familienmitglieds, einer Freundin oder eines Mitarbeitenden oft mitbetroffen. Wie die betroffene Person haben auch Angehörige und Nahestehende ein Recht auf Beratung und Begleitung und können sich an die verschiedenen Sucht- und Selbsthilfeangebote wenden. Oft sind es auch Angehörige und Nahestehende, welche sich zuerst an eine Fachstelle wenden. Dass man der Person mit einem Suchtproblem helfen möchte, ist verständlich. Manchmal setzen sich Angehörige aber so sehr ein, dass sie Gefahr laufen, sich zu sehr zu engagieren und krank zu werden. Bei gewissen Verhaltensweisen von Angehörigen spricht man auch von Co-Verhalten oder Co-Abhängigkeit. Verschiedene Angehörigenorganisationen und Selbsthilfegruppen setzen sich für ihre Belange ein und leisten wertvolle Arbeit. Im Fall von Kindern suchtbelasteter Eltern bedürfen diese eines besonderen Schutzes und Unterstützung.

[erstellt am 25.01.2022]

Quellen

Infodrog (Hrsg.) (2012): Angehörige. SuchtMagazin 38(1). Bern: Infodrog. https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=sum-003%3A2012%3A38%3A%3A4, Zugriff 28.03.2022

Zitiervorschlag

Infodrog (JJJJ). Angehörige | Nahestehende. Präventionslexikon: https://www.infodrog.ch/de/wissen/praeventionslexikon/angehoerige-nahestehende.html, Zugriff 04.12.2022.

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