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Kontakt- und Anlaufstelle (K+A)

Kontakt- und Anlaufstellen (K+A) sind Teil der Schadensminderung. Sie bieten Menschen, die auf den Konsum von illegalen Substanzen nicht verzichten wollen oder können, niederschwelligen Zugang zu Überlebenshilfe und Beratung. Kontakt- und Anlaufstellen sollen vor Verwahrlosung schützen und die soziale Integration fördern. Zudem können im Rahmen der Beratung die persönlichen Ressourcen gestärkt und Betroffene dazu motiviert werden, ein therapeutisches Angebot aufzusuchen. Kontakt- und Anlaufstellen tragen ebenfalls zur Entlastung des öffentlichen Raumes bei, indem der Bildung von öffentlichen Drogenszenen entgegengewirkt werden kann.

In Kontakt- und Anlaufstellen, die über beaufsichtigte Injektions-, Inhalations- und Sniffräume verfügen, können selbst mitgebrachte psychoaktiven Substanzen unter hygienischen Bedingungen und fachlicher Aufsicht konsumiert werden. Damit können Risiken des Suchtmittelkonsums, wie Todesfälle aufgrund von Überdosierungen und Folgeschäden wie Infektionskrankheiten (z. B. HIV, Hepatitis), gemindert werden.

[erstellt am 22.02.2022]

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