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Öffentlicher Raum

Der öffentliche Raum, auch synonym als Sozialraum bezeichnet, hat eine wichtige gemeinschaftsbildende Funktion, in der Spontaneität, Vielfalt, soziale Durchmischung und ausgewogene Nutzung durch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ermöglicht werden sollen. Der öffentliche Raum bietet Freiräume innerhalb der ihr zugewiesenen Grenzen, Funktion, Ordnung und ist Gegenstand von Stadtforschung und Politik. Beispiele für den öffentlichen Raum sind Pärke, Plätze, Verkehrsflächen wie Strassen, Fuss- und Radwege.

Sichtbarer Substanzkonsum im öffentlichen Raum, verbunden mit Immissionen (Lärm, Abfall, Gewalt, Kriminalität u. a.) und einem Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung, führen meistens dazu, dass Drogen- und Alkoholprobleme zuoberst auf der politischen Agenda landen, verbunden mit der Forderung nach Massnahmen und Lösungen. So geschehen bei den offenen Drogenszenen in den grösseren Städten oder wiederkehrenden Wellen exzessiven Alkoholkonsums von grösseren Gruppen im öffentlichen Raum.

Konsumräume, Kontakt- und Anlaufstellen, Notschlafstellen, Gassenküchen wurden für Menschen geschaffen, die psychoaktive Substanzen  konsumieren und dienen auch der Entlastung des öffentlichen Raumes. Berufsgruppen der aufsuchenden Sozial-/Suchtarbeit, Polizei und der städtischen ordnungspolitischen Einheiten (wie PINTO, sip züri, Mittler im öffentlichen Raum) sind hauptsächlich im öffentlichen Raum aktiv.

[erstellt am 31.01.2022]

Zitiervorschlag

Infodrog (JJJJ). Öffentlicher Raum. Präventionslexikon: https://www.infodrog.ch/de/wissen/praeventionslexikon/oeffentlicher-raum.html, Zugriff 04.12.2022.

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