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Verhalten und Sucht

Als Ende der 1980er-Jahre exzessives Glücksspielen anhand von Symptomen der Substanzabhängigkeit offiziell als Glücksspielsucht definiert wurde, öffnete dies das Tor zur Konzeptualisierung einer Fülle weiterer sog. Verhaltenssüchte. Fast jedes Verhalten kann «süchtig» betrieben werden: Essen, Kaufen, Arbeiten, Sporttreiben, Sex haben, soziale Medien nutzen, Gamen, Tanzen. Ob es sich bei dieser Sichtweise um eine Überpathologisierung des Alltags handelt bzw. wie exzessive Verhaltensweisen einzuordnen sind, wird in verschiedenen Beiträgen der aktuellen Ausgabe des SuchtMagazin diskutiert. Dazu kommen Artikel zu einzelnen Verhaltenssüchten – Onlinespiele, Glücksspiel von Frauen, Sportsucht, Sexsucht – sowie zu Prävention und Beratung, wobei auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit thematisiert wird, z. B. zwischen Sucht- und Schuldenberatung beim Geldspiel.

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