Tabak | Nikotin
Infodrog betreibt die Plattform und Beratungsapplikation stopsmoking, schult Fachpersonen in der Online-Beratung, koordiniert die Kantone der Kampagne VapeCheck und stärkt damit den Zugang zu Informationen, Selbstmanagementtools und Beratung zur Tabak- und Nikotinentwöhnung.
Infodrog betreibt die Plattform und Beratungsapplikation stopsmoking und schult Fachpersonen in der Online-Beratung. Gemeinsam mit der Krebsliga sorgt Infodrog dafür, dass Informationen, Selbstmanagementtools und das Beratungsangebot Fachpersonen sowie Menschen, die Tabak- und Nikotinprodukte konsumieren, gut zugänglich sind. Zudem koordiniert Infodrog die auftraggebenden Kantone der Kampagne VapeCheck und fördert damit die Erreichbarkeit von Jugendlichen.
Plattform stopsmoking zur Tabak- und Nikotinentwöhnung
Die Plattform stopsmoking umfasst verschiedene Angebote, um die Tabak- und Nikotinentwöhnung zu erleichtern: Das Beratungsangebot stopsmoking (online, telefonisch oder per Video), Selbstmanagementtools und Informationen. Sie adressiert Menschen, die ihren Konsum reflektieren möchten, richtet sich aber auch an Fachleute.
Ein Herzstück der Plattform ist das Beratungsangebot stopsmoking. Infodrog lancierte es gemeinsam mit der Krebsliga Schweiz im Mai 2024. Das Beratungsangebot stopsmoking löste die bisherige Rauchstopplinie ab. Das Angebot umfasst neben der telefonischen Beratung auch eine Beratung online oder per Video. Der Zugang zur Beratung erfolgt über die Plattform stopsmoking. Die Krebsliga Schweiz führt die Beratungen durch, während Infodrog die Qualitätssicherung in der Online-Beratung und den Betrieb der Software verantwortet.
Fachleute können Menschen, die Tabak oder Nikotin konsumieren, auch mittels Überweisungsformular beim Beratungsangebot anmelden. Das Beratungsteam kontaktiert die angemeldeten Personen zeitnah. Die eigens dafür entwickelte Software kann auch von anderen Organisationen für ihre Rauchstoppberatungen genutzt werden.
Die Plattform inklusive Beratungsangebot werden laufend weiterentwickelt. Infodrog bringt langjährige Erfahrungen ein, insbesondere beim Betrieb der Plattform und der Beratungsapplikation sowie bei der Ausbildung in Online-Beratung. Die Expertise aus SafeZone.ch dient dabei als Grundlage.
Auftraggeber für den Betrieb der Plattform, das Beratungsangebot stopsmoking sowie die Entwicklung der Software ist der Tabakpräventionsfonds (TPF).
News zum Thema Tabak | Nikotin
Investigativ-Doku: «Enfumés – Ich habe die Vape-Industrie infiltriert»
Manon de Couët, eine junge Journalistin, hat sich bei Philip Morris in Paris als Praktikantin in der Kommunikationsabteilung beworben. Mit einer versteckten Kamera hat sie die Marketingstrategien des Zigarettenherstellers gefilmt. Ihr Dokumentarfilm «Enfumés – J’ai infiltré l’industrie de la vape» enthüllt, wie die Tabakindustrie den wissenschaftlichen Diskurs manipuliert, um den Eindruck zu erwecken, ihre Produkte seien gesundheitlich harmlos, und welche Marketingtechniken sie einsetzt, um junge Menschen anzusprechen.
Studie: Kultursensible Gruppenangebote unterstützen Rauchstopp bei Migrant:innen
Eine neue Schweizer Studie untersucht die Wirksamkeit eines gemeinschaftsbasierten und sprachsensiblen Rauchstopp‑Gruppenangebots für sozial benachteiligte Menschen mit Migrationshintergrund in der Schweiz. In der Untersuchung zeigten sich nach der Intervention signifikante Verbesserungen im Rauchverhalten sowie positive Veränderungen bei ausgewählten psychosozialen Faktoren, insbesondere in Bezug auf soziale Unterstützung und handlungsbezogene Kompetenzen.
Grossbritannien plant rauchfreie Jugend – und die Schweiz?
Grossbritannien verbietet den Tabakverkauf für zukünftige Generationen. Das vom Parlament verabschiedete Gesetz sieht eine schrittweise Anhebung des Alters vor, ab dem Tabakprodukte gekauft werden dürfen. Verglichen mit vielen Ländern sind in der Schweiz Tabaksteuern insgesamt tiefer, der Passivrauchschutz schwächer und Werbeverbote weniger streng. Im europäischen Vergleich steht die Schweiz an zweitletzter Stelle bei der Tabakprävention.