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Der neue Newsletter von stopsmoking

Einführung in die QuaTheDA-Norm & Internes Audit: Eröffnung der Anmeldungen für die QuaTheDA-Weiterbildungen 2026

QuaTheTeam – Erfassung der Mitarbeitendenzufriedenheit 2026: Melden Sie sich an

News

Folgen einer Vergewaltigung sollen als Unfall gelten

Der Fall der Französin Gisèle Pelicot, die von ihrem Ehemann über Jahre immer wieder unter Drogen gesetzt und von Dutzenden Männern vergewaltigt wurde, hat eine erstaunliche Lücke im Schweizer Gesetz ans Licht gebracht. Hätte Pelicot die Übergriffe in der Schweiz erlitten, wären diese gemäss dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) nicht als solche anerkannt worden. Es geht dabei unter anderem um die Substanz GHB, auch bekannt als K.-o.-Tropfen. GHB wird von Tätern oft verwendet, um ihre Opfer zu betäuben und gefügig zu machen. Der Bundesrat schätzt, dass dank der Gesetzesänderung, die er jetzt vorschlägt, jährlich zwischen 40 und 150 zusätzliche Fälle von sexuellen Übergriffen anerkannt werden.

Studie: Cannabis kaum Nutzen bei psychischen Leiden Beschreibung

Eine im Fachjournal The Lancet Psychiatry publizierte Übersichtsarbeit zeigt, dass Cannabinoide bei den meisten psychischen Störungen und Substanzgebrauchsstörungen keinen nachweisbaren Nutzen bieten. Die Analyse umfasst 54 randomisierte klinische Studien mit insgesamt 2477 Teilnehmenden. Angesichts der spärlichen Evidenz ist der Einsatz von Cannabinoiden zur Behandlung von psychischen Störungen und Substanzgebrauchsstörungen derzeit selten gerechtfertigt, so das Fazit der Forschenden.

Schaden mir Nikotinanaloga und synthetisches Nikotin?

Hersteller setzen zunehmend Nikotinanaloga und synthetisches Nikotin in E-Zigaretten und Nikotinbeuteln ein – und bewerben sie als harmlose oder nikotinfreie Alternative. Wirkung und Risiken sind jedoch noch unklar. Besonders problematisch: Mit trendigen Produkten und Social Media sprechen sie bewusst Jugendliche an.

Der Infodrog Newsletter | April 2026 ist erschienen

Der Newsletter umfasst die wichtigsten Aktualitäten von Infodrog und die wichtigsten aktuellen Meldungen vom Informationsportal von Infodrog. Aktuelle Themen sind unter anderem:

  • SuchtMagazin 1/2026 zum Thema Suchtfach­personen im Fokus
  • Einführung in die QuaTheDA-Norm: Start der Anmeldungen für die QuaTheDA-Weiterbildung
  • Neu ab 2026: der Newsletter von stopsmoking
  • Neue Zahlen act-info: Alkohol bleibt führend, Kokain stärksten Zuwachs 

Der Newsletter kann hier abonniert werden.

Neue Abwasseranalysen: Rückgang MDMA, Anstieg Ketamin und Kokain

Die diesjährigen Ergebnisse der Abwasseranalysen zeigen einen deutlichen Rückgang der MDMA-Rückstände in den teilnehmenden Städten, während die Nachweise von Ketamin und Kokain stark zugenommen haben. Tägliche Abwasserproben wurden in den Einzugsgebieten von Kläranlagen über einen Zeitraum von einer Woche zwischen März und Mai 2025 untersucht. Die Abwasseranalysen der EU‑Drogenagentur zeigen: Auch in der Schweiz liegt der Konsum illegaler Drogen auf hohem Niveau. Besonders Rückstände von Kokain zählen im europäischen Vergleich zu den höchsten. Cannabis bleibt stabil verbreitet.

EKSN: Internationale Fachleute bestätigen den Entwurf CanPG

Die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (EKSN) hat eine externe Überprüfung des Entwurfs zum Cannabisproduktgesetz (CanPG) durchführen lassen. Die Analyse stützt sich auf die Einschätzungen und Empfehlungen von neun international anerkannten Expert:innen aus den Bereichen der Suchtforschung und der öffentlichen Gesundheit aus Nordamerika und Europa. Die Rückmeldungen fallen klar positiv aus: Der Entwurf wird als durchdacht, kohärent und international wegweisend beurteilt. Besonders hervorgehoben werden die konsequente Ausrichtung auf den Schutz der öffentlichen Gesundheit sowie das staatlich regulierte, nicht gewinnorientierte Verkaufsmodell.

Agenda

Olten Weiterbildung

Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft

Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW

Dauer: 13. - 15. April 2026

Online Tagung

Mittagsautausch: Substanzabhängigkeit und Strafjustiz

Veranstalter: Institut Soziale Arbeit, HES-SO Valais-Wallis

Online Weiterbildung

Infoanlass: CAS Altersarbeit als soziales Feld

Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW

Dauer CAS: 28. August 2026 - 14. Mai 2027

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