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Save the Date: Nights-Tagung vom 10. bis 12.11.2022
Das Ziel der «NIGHTS – Stadt nach acht – The day is not enough»-Konferenz ist es, Stakeholder aus den unterschiedlichsten Bereichen der Nacht zusammenzubringen, den gemeinsamen Dialog zu fördern, von der Erfahrung anderer Städte zu profitieren, um gemeinsame Lösungen für die nachhaltige Entwicklung der Nacht- und Festivalkultur zu finden.
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- Veranstaltung
Bekämpfung der Drogenprobleme in Europa
Alexis Goosdeel ist der Direktor der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD). Im Gespräch spricht er über die Drogenproblematik in Europa und darüber, wie sich die EBDD auf die neuen Herausforderungen einstellt: «Der Konsum illegaler Drogen hat sich seit Beginn der Arbeit der Beobachtungsstelle vor über 25 Jahren bis zur Unkenntlichkeit verändert. Das Drogenphänomen ist inzwischen wesentlich komplexer geworden und umfasst ein viel breiteres Spektrum von Substanzen, Verhaltensweisen und Personen. Insgesamt ist die Situation äusserst besorgniserregend und es ist unwahrscheinlich, dass sie sich in den nächsten Jahren grundlegend ändern wird». Der Artikel (auf Englisch) auf www.emcdda.europa.eu.
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Untersuchung: Konsum von Cannabis und Ecstasy am stärksten von COVID-19 betroffen
Neue Umfrageergebnisse, die von der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) veröffentlicht wurden, zeigen, dass Cannabis und Ecstasy die Drogenkonsummuster sind, die am stärksten von den COVID-19-Beschränkungen betroffen sind: Cannabis wurde den Berichten zufolge häufiger konsumiert, während MDMA, Kokain und Amphetamine weniger konsumiert wurden. Fast 50 000 Erwachsene nahmen an der Erhebung in 21 EU-Mitgliedstaaten und der Schweiz teil. Pressemitteilung (pdf, 2 S.) auf www.emcdda.europa.eu.
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Bericht über die Einflussnahme von Alkoholkonzernen
Alkoholkonzerne und ihre Lobbygruppen arbeiten systematisch daran, globale Alkoholpolitiken zu untergraben: Der Bericht des Centre for Alcohol Policy Research (CAPR) stellt fest, dass die Alkoholkonzerne absichtlich darauf hingearbeitet haben, den Entwurf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den globalen Alkoholaktionsplan 2022-2030 zu verwässern, um so die Umsetzung der globalen Strategie zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums zu verhindern. Der Bericht (Englisch, pdf, 66S.) auf www.fare.org.au.
No party, no drugs? Was passierte in der Anfangsphase der Covid-19-Pandemie?
Die Vermutung liegt nahe, dass die Covid-19-Pandemie Auswirkungen auf den Konsum von psychoaktiven Substanzen hat und dass die soziale Distanzierung und Abriegelungsmassnahmen sich besonders auf den Konsum von «Partydrogen» (z. B. Stimulanzien, Dissoziativa und GHB/GBL) auswirken. Eine aktuelle Studie mit einem internationalen Sample zeigt nun, dass 48-64 % der Stichprobe ihren Konsum eingestellt oder verringert, 11-25 % ihn beibehalten und 23-29 % den Konsum erhöht haben. Dabei haben MDMA/Ecstasy den stärksten Rückgang verzeichnet und GHB/GBL und Dissoziativa den höchsten Anstieg erfahren. Die Teilnehmenden berichteten, dass Preis, Qualität und Angebot von der Pandemie weitgehend unbeeinflusst blieben. Die Studie (Englisch, pdf, 27 S.) ist frei erhältlich auf www.pdf.sciencedirectassets.com.
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Viele Lebensmittel mit Cannabis sind «nicht sicher»
Hanftees, Schokolade oder Kaugummi mit CBD-Hanf oder auch Hanf-Öle. Viele dieser Produkte mit nicht berauschendem Cannabis sind nicht sicher. Zu diesem Schluss kommt der Verband der Kantonschemiker- und Kantonschemikerinnen (VKCS). Er hat im vergangenen Jahr 100 CBD-haltige Lebensmittel untersucht, die in der Schweiz verkauft wurden. Artikel auf www.srf.ch.
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Veranstaltungen
Drogen & Recht: Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen
Veranstalter: Aids-Hilfe Schweiz
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht