Alle News im Überblick
Tabakmultis schnappen sich unsere Kinder, die Politik schaut zu
Immer mehr Staaten verbieten bunte und aromatisierte Zigaretten oder E-Zigaretten. Anders die Schweiz. In 24 Kantonen darf man sogar Kindergärtlern E-Zigaretten verkaufen. Artikel von Luciano Ruggia, seit Januar 2020 Direktor der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz, auf NZZ Online.
Warum junge Menschen immer weniger Alkohol trinken
In Deutschland und vielen anderen wohlhabenden Ländern der Welt trinken Jugendliche immer weniger Alkohol. Warum ist das so? Bislang wurde noch keine eindeutige Antwort darauf gefunden. Möglicherweise sind es mehrere Gründe, wie eine Interview-Studie mit jungen Menschen aus Schweden vermuten lässt. Artikel auf drugcom.de
Factsheet Kontakt- und Anlaufstellen in der Schweiz
Wie viele Personen besuchen täglich die Konsumräume in der Schweiz? Welche Substanzen werden dort konsumiert? Und welchen Beitrag leisten niederschwellige Kontakt- und Anlaufstellen zur öffentlichen Gesundheit und Sicherheit? Das Factsheet von Infodrog in Zusammenarbeit mit den Kontakt- und Anlaufstellen gibt Antworten auf diese und weitere Fragen.
E-Zigaretten: Nahrung für feindliche Bakterien
Vor den Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten warnen Mediziner immer wieder. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Rauch solcher E-Zigaretten die Bakterien im Mund relativ schnell negativ verändern kann – wodurch das Risiko für Zahnfleischerkrankungen bis hin zu Mundkrebs steigt. Artikel auf ORF.at, Beitrag auf 20 Minuten.
Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf den EU-Drogenmarkt?
Diese gemeinsame Veröffentlichung der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD und Europol analysiert die Auswirkungen der Pandemie auf den Markt der wichtigsten Drogen (Cannabis, Heroin, Kokain, Amphetamine, NPS), einschliesslich Nachfrage, Produktion, Handel und Verfügbarkeit. Die Studie berichtet über höhere Preise, lokale Engpässe und eine geringere Reinheit einiger Drogen und stellt fest, dass die Gewalt zwischen Lieferanten und Vertreibern anhält. Medienmitteilung der EBDD.
Covid-19: Global Drug Survey
Drogen waren auch vor der Pandemie Alltag. Die Krise könnte das verändern. Der aktuelle Global Drug Survey fragt danach, wie sich COVID-19 auf Ihren Alltag, Ihr Wohlbefinden, Ihre psychische Gesundheit, Ihre Beziehungen und Ihren Substanzkonsum ausgewirkt hat. Die Teilnahme an der Spezialausgabe der Umfrage dauert ca. 15 Minuten wenn Sie lediglich Alkohol trinken und ca. 10 Minuten länger, falls Sie noch andere psychoaktive Substanzen konsumieren. Der Global Drug Survey ist die weltweit grösste, unabhängige Drogenumfrage. www.globaldrugsurvey.com
Veranstaltungen
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
ADHS und Sucht im Erwachsenenalter – Beratung, Training und Coaching
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 21. & 22. Mai 2026
Dualdiagnosen – Wie gehen wir mit zunehmend komplexeren Fällen um?
Veranstalter: Fachverband Sucht
EUROPAD 2026 Conference: Heroin Addiction & Related Clinical Problems
Veranstalter: European Opiate Addiction Treatment Association (EUROPAD)
Dauer: 29.–31. Mai 2026