Alle News im Überblick
Sicherheitsniveau und Unfallgeschehen im Strassenverkehr 2017
Der Anteil der PW-Lenker, die wissen, dass der Blutalkohol-Grenzwert am Steuer 0,5 Promille beträgt, ist seit 2005 – dem Jahr, in dem diese Bestimmung eingeführt wurde – stark gesunken: von 92 % auf gerade noch 66 % im Jahr 2016. Das am 1. Januar 2014 in Kraft getretene Alkoholverbot für bestimmte Personengruppen, darunter Neulenker, ist hingegen besser bekannt (80 %). Verglichen mit 2000 hat die Anzahl der Autofahrer, die eine Atemalkoholkontrolle durch die Polizei erwarten, zugenommen. Der SINUS-Report 2017 (pdf, 108S.) der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu steht zum Download bereit.
Alkoholbedingte Lebererkrankung: Leitlinien für gute Praxis
Die Leitlinien (pdf, 12S., Englisch) bieten Beratung für Gesundheitsdienste, lokale Behörden, Strafjustizdienste und den Freiwilligensektor, um landesweit einheitliche Konzepte für Prävention, Behandlung, Pflege, Unterstützung und Genesung zu gewährleisten. Herausgeber ist das Scottish Health Action on Alcohol Problems SHAAP.
Smokefree-Kampagne: auch für MigrantenInnen
An der aktuellen Smokefree-Kampagne beteiligen sich auch Medienschaffende der Plattform migesMedia. Sie haben zum Beispiel die Tabakpräventionsfilme auf Türkisch und Albanisch übersetzt.
Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen
Laut dem Jahresbericht 2016 (pdf, 6S.) betrug die durchschnittliche jährliche Auslastung der stationären Therapieeinrichtungen 87%. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Abnahme von rund 3 Prozentpunkten zu verzeichnen. Die durchschnittliche Auslastung der stationären Therapieeinrichtungen zwischen 2006 und 2016 beträgt 87% und bleibt damit stabil auf hohem Niveau.
Jugendschutz ohne Tabakwerbeverbot?
Das Tabakproduktegesetz wurde 2016 mit dem Auftrag an den Bundesrat zurückgewiesen, den Jugendschutz zu verankern, aber Werbeverbote zu streichen. Die Voten von Parlamentariern liessen Präventionsexperten perplex zurück. Ständerat Josef Dittli (FDP) erklärte, keine Daten zu kennen, die «explizit belegen, dass Raucherzahlen allein wegen Werbeverboten zurückgehen». Obwohl das umfassende Werbe-, Promotions-, und Sponsoringverbot für Tabak Bedingung für die Ratifizierung des WHO-Rahmenabkommens zur Eindämmung der Tabakepidemie ist, wurde dieses von keinem Vertreter der Parlamentsmehrheit erwähnt. Dieser Artikel handelt von der «Selbstkontrolle» der Tabakwerbung und ihren Hintergründen, die erklären, warum Jugendschutz ohne umfassendes Werbeverbot unmöglich ist. Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.
Europäischer Leitfaden für den Umgang mit Drogenproblemen
Dieser Leitfaden und das dazugehörige Online-Material bieten einen Bezugspunkt für die Planung oder Bereitstellung gesundheitlicher und sozialer Antworten auf Drogenprobleme in Europa. Die geeignetsten Massnahmen hängen von den spezifischen Drogenproblemen, den Kontexten, in denen diese auftreten, und den möglichen und sozial akzeptablen Interventionen ab. Durch die Bereitstellung wichtiger Informationen soll dieser Leitfaden den Beteiligten bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen, neue Programme zu entwickeln und bestehende zu verbessern. Herausgeber ist die Europäische Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA, Artikel der Salzburger Nachrichten.
Veranstaltungen
Trainer:innenausbildung «MOVE – Motivierende Kurzintervention mit Jugendlichen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 18. – 20. März 2026
Fachseminar: Wenn Soziale Arbeit auf Sucht trifft
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 15 - 15. April 2026
Hypersexualität inklusive Pornografiekonsum – Grundlagen und Therapie
Veranstalter: Fachverband Sucht
Grundlagen der Fetalen Alkoholspektrumstörung (Zürich)
Veranstalter: Fachverband Sucht