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Kanton Waadt: Heroinmarkt erstmals durchleuchtet

Ein interdisziplinäres Team untersucht derzeit im Rahmen einer neuartigen Studie den Markt der illegalen Betäubungsmittel im Kanton Waadt. Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt widmet sich zunächst den Opioiden, von denen Heroin die wichtigste illegale Droge darstellt. Die im Waadtland konsumierte Menge ist begrenzt und lässt sich je nach Methode auf 145 bzw. 205 Kilogramm pro Jahr einschätzen, was einem Umsatz von rund 8 bis 11 Millionen Franken entspricht. Der Heroinhandel ist weitgehend in den Händen von ethnischen Albanern, die meistens in gut eingespielten Kleingruppen organisiert sind. Dazu kommt der Wiederverkauf unter Konsumierenden zur Finanzierung des Eigenkonsums. Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Artikel auf tagi.ch

Sex- und Pornosucht: Warum die Krankheit behandelt werden muss

Sie trauen sich nicht in die Badi, masturbieren bis zu zwanzig Mal am Tag und das sogar am Arbeitsplatz; ein normaler Alltag ist für Pornosüchtige undenkbar. In der Schweiz sind es etwa 300'000 Personen, die unter der Krankheit leiden. Das «Mannebüro Zürich» eröffnet darum jetzt eine eigene Beratungsstelle. Renanto Poespodihardjo, Psychologe für Verhaltenssucht, erklärt im Interview mit watson, warum die Krankheit gefährlich ist und behandelt werden muss.

Wenn Marihuana ganz legal über den Ladentisch geht

Es gibt koffeinfreien Kaffee und Bier ohne Alkohol. Und seit kurzer Zeit auch Marihuana, das nicht high macht. Es handelt sich um "Hanf light" oder "Cannabis CBD", das in der Schweiz in Läden und Kiosken ganz legal verkauft wird. Artikel auf swissinfo.ch

Schutz von Kindern: In Deutschland wollen Zwei Drittel ein Rauchverbot im Auto

Qualmen im Auto, wenn Kinder an Bord sind? Eine neue Studie zeigt: Zwei Drittel aller Deutschen wollen dies verbieten - sogar die Raucher selbst. Warum sperrt sich die Politik dennoch gegen ein Verbot? Artikel auf Spiegel Online.

Jahresberichte

Drug-Checking: in Spanien werden Proben aus der ganzen Welt analysiert

Ein spanisches Unternehmen bietet weltweit eine ungewöhnliche Dienstleistung an: Gegen eine Gebühr von derzeit 70 Euro kann jeder anonym eine Probe nach Barcelona schicken. Ganz gleich, ob es sich um LSD, MDMA, Kokain, Ketamin, Cannabinoide oder verschreibungspflichtige Medikamente wie Viagra handelt, alles wird auf seine Inhaltsstoffe geprüft. Ein Löschpapier, eine Pille oder etwa 20 Milligramm Pulver reichen den Testern, um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten. Die Resultate bekommen die Absender per E-Mail, inklusive Informationsmaterial und einem Rat. Beitrag auf Zeit Online

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