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Tabakkonsum und Passivrauchen verursacht über 20% der Todesfälle aufgrund von koronarer Herzkrankheit

In einem neuen Bericht, den die WHO zusammen mit der World Heart Federation und der University of Newcastle (Australien) anlässlich des weltweit am 29. September begangenen Weltherztages erstellt hat, wird ein deutlich belegter Kausalzusammenhang zwischen Tabakkonsum und Morbidität und Mortalität aufgrund von koronarer Herzkrankheit bestätigt und werden alle Raucher dringend zum Aufhören aufgefordert. Medienmitteilung der WHO.

Volkswirtschaftliche Kosten von Sucht

Suchtverhalten birgt nicht nur grosse Risiken für die Gesundheit, sondern führt auch zu erheblichen Kosten für die Gesellschaft. Die Studie «Volkswirtschaftliche Kosten von Sucht» hat im Auftrag des BAG die Kosten von Tabak-, Alkohol-, Drogenkonsum und Geldspielsucht berechnet.

Cannabis-Drug-Checking in Zürich

Seit dem 1. Oktober bietet das Drogeninformationszentrum DIZ das Cannabis-Drug-Checking an. Neu können jeden Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr Cannabsprodukte (Blüten, Hasch, Öl, Dabs etc.) zur Analyse vorbeigebracht werden. Mitteilung von Saferparty.ch.

Neues Drug-Checking-Angebot in Biel

Die Stiftung CONTACT erweitert ihr bestehendes Drug-Checking-Angebot mit einer neuen Testmöglichkeit im Seeland. Ab Mitte Oktober können Erwachsene psychoaktive Substanzen auch in Biel anonym testen lassen. Das sogenannte dib (Drug Checking, Infos und Beratung) hilft Überdosierungen zu verhindern und Risiken von gefährlichem Mischkonsum bekannt zu machen. Medienmitteilung der Stiftung.

Alkoholtestkäufe: Es gibt noch viel Verbesserungspotential beim Jugendschutz

Die Statistik der 6534 gesamtschweizerisch vorgenommenen Testkäufe im Jahr 2019 zeigt, dass in 20,3% der Kaufversuche durch Minderjährige der Alkohol illegal verkauft wurde. Dies bedeutet eine Verbesserung gegenüber den Vorjahren. Es bleibt allerdings noch viel zu tun, so zum Beispiel die Unterstützung des Verkaufspersonals mit der nötigen Infrastruktur. Medienmitteilung von Sucht Schweiz.

7.7 Milliarden Franken pro Jahr: Volkswirtschaftliche Kosten von Sucht wiegen schwer

Eine vom Bundesamt für Gesundheit publizierte Studie (pdf, 143S.) zu den volkswirtschaftlichen Kosten von Sucht im Jahr 2017 gibt eine neue Einschätzung zu den Folgekosten des Suchtmittelkonsums. Je nach Methode belaufen sich die Kosten auf 7.7 oder 11.5 Milliarden Franken pro Jahr. Es ist erstaunlich, dass gegen derartige Lasten immer noch so wenige Massnahmen ergriffen werden. Dabei ist längst nachgewiesen, dass jeder in die Prävention investierte Franken zig-fache Einsparungen ermöglicht. Faktenblatt (pdf, 2S.) zu den Kosten, Medienmitteilung des BAG, Medienmitteilung von Sucht Schweiz, Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention.

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