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Prison Health is Public Health
6 Eckpunkte (pdf, 14S.) zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation drogen-abhängiger Menschen in Haft. Herausgegeber sind eine Reihe namhafter Institutionen und Einzelpersonen aus Deutschland
Deutschland: Jahrbuch Sucht 2019
Die legalen Drogen Alkohol und Tabak sind nach wie vor für den grössten Teil der Suchtproblematik in Deutschland verantwortlich. Daher fordert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) zum wiederholten Male effektive Präventionsmassnahmen wie Preiserhöhungen, Angebotsreduzierung und eine Beschränkung der Werbung für Alkohol. Zudem sind das Verbot der Abgabe von Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren und die Optimierung des Jugendschutzes notwendig. Medienmitteilungen zum Jahrbuch Sucht der DHS.
Deutschland: Lobbyisten wollen die Tabakwerbung retten
Dass die Zigarettenindustrie immer noch großflächig plakatieren darf, verdankt sie der Union - deren Parteitage sie seit Langem mitfinanziert. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion blockierte unter ihrem einstigen Chef Volker Kauder mit allen erdenklichen Winkelzügen ein weitreichendes Verbot der Aussenwerbung. 2016 verhinderte sie sogar einen Gesetzentwurf, den die Bundesregierung von Kanzlerin Merkel bereits verabschiedet hatte. Nun - nach dem Ausscheiden von Volker Kauder - wollen sich CDU und CSU dazu durchringen, die Tabakwerbung einzuschränken. Doch Lobbyisten verunsichern Politiker gezielt mit irreführenden Behauptungen. Artikel auf Spiegel Online.
Laschere Werbeverbote für Tabak gefährden Uno-Abkommen
Die Gesundheitskommission des Ständerats hat drei neue Berichte zum geplanten Tabakgesetz veröffentlicht. Einer davon zeigt: Wenn das Parlament keine schärferen Werbeverbote beschliesst, kann die Schweiz einen völkerrechtlichen Vertrag nicht ratifizieren. Im Moment führt die Kommission die Detailberatung zum neuen Bundesgesetz über Tabakprodukte und elektronische Zigaretten (15.075) durch. Medienmitteilung der Kommission (mit Links zu den Berichten). Artikel auf NZZ Online.
Verkauf von Cannabis kommt in Kanada nur schleppend voran
Ein halbes Jahr nach der Legalisierung von Cannabis in Kanada zeigt sich: Der Verkauf der Droge läuft schlechter als erwartet und fristet ein Nischendasein. Grund für das maue Geschäft sind Lieferengpässe und der nach wie vor florierende Schwarzmarkt. In Toronto werden etwa in einer Handelskette 3,5 Gramm einer Marihuanasorte für rund 40 kanadische Dollar verkauft. Schwarzmarkthändler verkaufen die gleiche Menge für ungefähr die Hälfte des Preises. Artikel auf Spiegel Online.
Deutschland: Kosten des Rauchens aus ökonomischer Perspektive
Die Kosten des Rauchens sind auch für die deutsche Wirtschaft eine wichtige, nicht vernachlässigbare Größe. Insbesondere die den Produktivitätsverlust durch das Rauchen beziffernden indirekten Kosten belaufen sich auf 55,82 Mrd. € pro Jahr. Ebenfalls ergeben sich direkte Kosten des Rauchens für den Unternehmenssektor, die v.a. mittelbar über die Gesetzliche Unfallversicherung geleistet werden, in Höhe von 316,61 Mio. € pro Jahr. Beide Kostengrößen sind Untergrenzen in denen verschiedene weitere Aspekte der ökonomischen Kosten des Rauchens noch nicht berücksichtigt wurden. Gutachten der Universität Hamburg.
Veranstaltungen
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
ADHS und Sucht im Erwachsenenalter – Beratung, Training und Coaching
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 21. & 22. Mai 2026
Dualdiagnosen – Wie gehen wir mit zunehmend komplexeren Fällen um?
Veranstalter: Fachverband Sucht
EUROPAD 2026 Conference: Heroin Addiction & Related Clinical Problems
Veranstalter: European Opiate Addiction Treatment Association (EUROPAD)
Dauer: 29.–31. Mai 2026