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Pathologischen Medien- und Internetgebrauch
Digitale Medien bieten einerseits zahlreiche Vorteile und Chancen, andererseits aber auch Risiken. Diese Risiken können körperliche, psychische und soziale Bereiche betreffen und im schlimmsten Falle pathologische Ausmasse annehmen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 sind etwa 1% der 14-65-Jährigen in Deutschland internetabhängig, was einer Zahl von 560.000 Personen entspricht. Digitale Medien sind aber nicht per se abhängigkeitsfördernd. Daher ist es sinnvoll, das Thema von den Schnittstellenbereichen der Pädagogik, des Jugendschutzes und der Suchtprävention und -hilfe aus zu betrachten. Broschüre (pdf, 8S.) "Pathologischer Medien- und Internetgebrauch" des Verband der Drogen- und Suchthilfe fdr in Deutschland.
Broschüren in leichter Sprache
In der Reihe "Ein Heft in Leichter Sprache" sind die Broschüren "Glücksspiele sind riskant" und "Medikamente - ab wann sind sie gefährlich?" erschienen. Diese Broschüren sind für Menschen gedacht, denen das Lesen schwerfällt. Die Risiken und die Folgen des Glücksspielens und der Medikamenteneinnahme werden beschrieben, und es finden sich, wie üblich in dieser Reihe, Hinweise auf Hilfeangebote und Telefonnummern ausgewiesen. In der Reihe liegen bereits Broschüren zum Alkohol, zum Rauchen und zum Kiffen vor. Herausgeberin ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS
Newsletter | April 2018
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Warum Alkohol aggressives Verhalten fördert
In einer australischen Studie konnte aufgezeigt werden, dass unter dem Einfluss von Alkohol die innere Stimme der Vernunft zu verstummen scheint. Artikel auf drugcom.de
LSD ist wieder in – aber diesmal bei Medizinern
Verschrien als Hippiedroge lag das Potenzial von LSD in der Medizin lange brach. Seit Kurzem wird wieder mehr geforscht. Beitrag auf SRF.ch
Rauschtrinken in Freiburg: Ein Aktionsplan will Gegensteuer geben
Der Aktionsplan greift sieben ermittelte Bedürfnisse auf, die seitens politisch-administrativer Behörden eine Reaktion im Interesse der öffentlichen Gesundheit verlangen. Die drei Hauptproblembereiche sind Rauschtrinken, Alkoholabhängigkeit sowie chronischer Alkoholkonsum. Die vier anderen Problembereiche, bei denen eine Intervention angezeigt ist, sind Alkohol am Steuer, Alkoholkonsum während Schwangerschaft und Stillzeit, Alkohol und Berufsleben sowie Wechselwirkungen zwischen Alkoholkonsum und Medikamenteneinnahme. Artikel auf SRF.ch
Veranstaltungen
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
ADHS und Sucht im Erwachsenenalter – Beratung, Training und Coaching
Veranstalter: Fachverband Sucht
Dauer: 21. & 22. Mai 2026
Dualdiagnosen – Wie gehen wir mit zunehmend komplexeren Fällen um?
Veranstalter: Fachverband Sucht
EUROPAD 2026 Conference: Heroin Addiction & Related Clinical Problems
Veranstalter: European Opiate Addiction Treatment Association (EUROPAD)
Dauer: 29.–31. Mai 2026