Alle News im Überblick
Faktenblatt WHO: Einsamkeit bleibt ein Gesundheitsrisiko im Alter
Soziale Isolation und Einsamkeit gehören laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den wichtigsten Risikofaktoren für psychische Gesundheitsprobleme im Alter. Die WHO weist in einem aktuellen Faktenblatt darauf hin, dass etwa ein Viertel der älteren Menschen von Einsamkeit betroffen ist. Fachpersonen werden aufgefordert, soziale Teilhabe stärker zu fördern und Einsamkeit frühzeitig zu erkennen.
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- Psychische Gesundheit
Peptide zwischen Hype und Gesundheitsrisiken
Eine SRF-Reportage und ein Fachbeitrag von Saferparty beleuchten den wachsenden Einsatz von Peptiden im Fitness-, Biohacking- und Anti-Aging-Bereich. Fachleute warnen vor Produkten aus dem Internet, deren Qualität und Zusammensetzung häufig unklar sind. Zudem fehlen für viele Anwendungen belastbare Daten zu Wirksamkeit und Langzeitfolgen. Aus Sicht der Schadensminderung sind Peptide keine harmlosen Nahrungsergänzungsmittel, sondern potenziell risikoreiche Eingriffe in Hormon- und Stoffwechselsysteme.
- Freizeitdrogenkonsum
SafeZone wird 2027 um ein Konsumtagebuch erweitert
Ab 2027 führt SafeZone ein webbasiertes Konsumtagebuch ein – entwickelt vom Fachverband Sucht mit Unterstützung von Infodrog, Arud und Bundesamt für Gesundheit. Mit der Web-App sollen Reflexion und Selbstmanagement der Nutzer:innen gestärkt und Fachpersonen im «enriched online counseling» unterstützt werden.
- Abhängigkeit
- Infodrog
- SafeZone.ch
- Suchthilfeangebot
Ein Prozess, der Social Media verändern könnte
In Kalifornien hat ein Verfahren gegen Meta begonnen. 29 US-Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, Facebook und Instagram mit suchtfördernden Mechanismen für junge Nutzer:innen gestaltet zu haben. Im Fokus der Klage stehen Mechanismen wie Endlos-Scrollen, Likes und Push-Benachrichtigungen. Das Verfahren könnte Folgen für den Jugendschutz und die Gestaltung sozialer Medien haben.
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Neue Handlungsempfehlungen zum Umgang mit NPS in Haft
Neue psychoaktive Substanzen (NPS) beschäftigen viele Justizvollzugsanstalten. Ein von akzept e.V. und der Deutschen Aidshilfe veröffentlichtes Papier empfiehlt, neben Kontrollen verstärkt auf Früherkennung, Information, psychosoziale Beratung und Schadensminimierung zu setzen. Ziel ist ein gesundheitsorientierter Umgang, der Risiken reduziert und die Versorgung von konsumierenden Inhaftierten verbessert.
Warum suchen Menschen den Alkoholrausch?
Eine neue Folge von Terra Xplore geht der gesellschaftlichen Rolle von Alkohol nach. Der Beitrag zeigt, wie eng Alkoholkonsum mit Ritualen, Gemeinschaft und dem Wunsch nach Enthemmung verbunden ist. Gleichzeitig erinnert er an die gesundheitlichen Folgen: In Deutschland leben rund vier Millionen Menschen mit alkoholbezogenen Störungen. Fachleute plädieren deshalb für einen bewussteren Umgang mit Alkohol statt für die Frage, ob überhaupt getrunken werden sollte.
- Abhängigkeit
- Alkohol
Veranstaltungen
Schulung „breathe free“ – Methodenset zu Nikotinprävention
Veranstalter: Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Informationsveranstaltung für Fachpersonen: Einblick. Impulse. Austausch.
Veranstalter: Klinik Selhofen Burgdorf
Geneva Course on Drug Policy, Public Health and Diplomacy
Veranstalter: Centre for Continuing and Distance Education (CFCD) der Universität Genf
Dauer: 18. – 20. Oktober 2026
Suchtstigma im Wandel: Evidenz, Praxis, Perspektiven: 20. Wissenschaftliches Gespräch der DG Sucht
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. 2026 (DG Sucht)
Dauer: 21. -23. Oktober 2026