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Z-proso: Studie zum multiplen Substanzkonsum bei Zürcher Jugendlichen
Basierend auf den Daten des Zürcher Längsschnittprojekts zur sozialen Entwicklung von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter «Z-prozo» ergab diese Studie, dass der Konsum verschiedener Arten von Substanzen ein weit verbreitetes und vielschichtiges Phänomen ist, das typischerweise in der Adoleszenz auftritt. Um die Entwicklung geeigneter Präventionsmechanismen zu erleichtern, müssen die Heterogenität des Mehrfachkonsums von Substanzen und die jeweiligen soziodemografischen und entwicklungsbedingten Vorläufer berücksichtigt werden.
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Studie über Obdachlosigkeit
Erstmals wurden in der Schweiz landesweit Obdachlose befragt. Zwei Drittel sind laut der Studie Sans-Papiers. Besonders viele obdachlose Sans-Papiers leben in Genf und Lausanne, etwas weniger in Zürich. Das liegt am sozialen Netzwerk, das die Sans-Papiers in diesen Städten vorfinden, aber auch an der Sprache: «Viele Sans-Papiers in der Westschweiz kommen aus dem Maghreb», so der Studienautor Jörg Dittmann. Neue Ansätze zeigen einen Weg aus der Obdachlosigkeit, haben es aber politisch schwer.
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Z-proso: Studie zum Substanzkonsum bei Zürcher Jugendlichen
Ziel der Studie ist es, die Prävalenzraten und das Einstiegsalter des Substanzkonsums in einer repräsentativen Stichprobe von Jugendlichen in Zürich zu untersuchen. Die gesammelten Daten deuten auf ein unerwartet hohes Niveau und einen frühen Beginn des Substanzkonsums hin, verglichen mit früheren schweizerischen Erhebungen und auch mit dem europäischen Durchschnitt: 57 % der 20-Jährigen hatten im vergangenen Jahr Cannabinoide, 16 % Stimulanzien, 15 % Opioide (meist Codein) und 8 % Halluzinogene konsumiert. Bei den meisten Drogen war die Prävalenz bei den Männern höher als bei den Frauen; dennoch waren die Prävalenzraten auch bei den Frauen bemerkenswert hoch.
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USA: Mehr Mädchen aufgrund von Essstörungen in der Notaufnahme
Während der Pandemie meldeten Notaufnahmen in den Vereinigten Staaten eine Zunahme der Besuche von Mädchen im Teenageralter, die mit Essstörungen und anderen Problemen wie Angst, Depression und Stress zu kämpfen hatten. Der Bericht mit Daten vom «Centers for Disease Control and Prevention» liefert neue Details über die Arten von psychischen Problemen, die eine ganze Generation von Jugendlichen betreffen.
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Weiterbildung Basiswissen Chemsex
Warum macht Sex auf Drogen Sinn? Was muss ich über Sexualität wissen, um sexualisierten Substanzkonsum zu verstehen? Diese und weitere Fragen werden an der Weiterbildung von Expert:innen am Beispiel der schwulen Sexkultur thematisiert.
Die Weiterbildung vom 14. April 2022 richtet sich an Fachpersonen der Beratung und Prävention im Kontext von Sexualitäten und Substanzen. Melden Sie sich an!
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Befragung über die sexuelle Gesundheit
Mit der Befragung möchte die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mehr über die sexuelle Gesundheit von Menschen in der Schweiz erfahren. Das Ziel ist, herauszufinden was es braucht, damit Menschen sich möglichst gut gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützen und ihre sexuelle Gesundheit bewahren und stärken können. Die Studie wird im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und im Rahmen der Umsetzung des Nationalen Programms HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen durchgeführt.
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Veranstaltungen
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung: Dual Disorders 2026 Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen zusammentreffen
Veranstalter: pro mente Oberösterreich
CAS: Praxis der Suchtberatung
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 2. März- 1. Dezember 2026