Alle News im Überblick
Deutschland: Suchtmittelkonsum junger Menschen
Der neue Bericht zur Drogenaffinität Jugendlicher in Deutschland (pdf, 99S.) zeigt insgesamt positive Entwicklungen. Der Anteil Jugendlicher zwischen 12 und 17 Jahren, die rauchen, ist mit 5,6 Prozent auf einem neuen, historisch niedrigen Stand – ebenso rauchen mit 21,2 Prozent der 18- bis 25-Jährigen so wenige wie nie zuvor seit Beginn der Befragungsreihe. Besorgniserregend ist, dass nach wie vor insgesamt zu viele junge Menschen bis zum Alkoholrausch trinken. Hier ist verstärktes gemeinsames Präventionsengagement erforderlich. Beim Konsum von Cannabis ist erneut ein Anstieg zu beobachten. Medienmitteilung der BZgA, Faktenblatt (pdf, 6S.) zu den Ergebnissen. Artikel in der Süddeutschen Zeitung.
SafeZone.ch – Nutzungszahlen 2019
Rund 800 Personen haben 2019 ein Beratungsangebot von SafeZone.ch in Anspruch genommen. Die Anfragen betrafen zumeist Alkohol, Verhaltenssüchte, Cannabis und Kokain. Weitere Auswertungen finden Sie in unserem aktuellen Factsheet.
Den Tabakkonsum hinter uns lassen
Die neueste Ausgabe (Englisch, pdf, 133S.) des Public Health Panorama befasst sich mit der Forcierung der Umsetzung des Rahmenübereinkommens der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC) und dessen Beitrag zur Verwirklichung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung in der Europäischen Region der WHO. Medienmitteilung der WHO.
Wie Ecstasy die Leber und das Herz schädigen kann
Der Ecstasy-Wirkstoff MDMA wird überwiegend in der Leber vom Körper abgebaut. Bei manchen Menschen können schon vergleichsweise geringe Dosen Ecstasy Leberschäden verursachen, bis hin zum akuten Leberversagen. Artikel auf Drugcom. Ein weiter Artikel auf Drugcom diskutiert ob Ecstasy lebensbedrohliche Herzschäden verursachen kann.
Werbung für Online-Casinos nimmt zu
Die aggressive Werbung der Online-Casinos stösst Suchtexperten zwar sauer auf. Laut Mediafocus stieg die Glückspiel-Werbung im April 2020 um 50 Prozent verglichen mit Dezember, dem besten Monat 2019. Über 60 Prozent dieser Werbung war für Online-Casinos, der Erfolg der Anbieter ist aber bescheiden. Beitrag in ECO auf SRF.
Cannabis vom Arzt soll möglich werden
Der Bundesrat möchte den Zugang zu Behandlungen mit Medizinalcannabis erleichtern. An seiner Sitzung vom 24. Juni 2020 hat er die Botschaft über die Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) zuhanden des Parlaments verabschiedet. Diese Änderung sieht vor, dass sich Patientinnen und Patienten Behandlungen auf Cannabisbasis direkt ärztlich verschreiben lassen können, ohne dass beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Ausnahmebewilligung eingeholt werden muss. Medienmitteilung vom Bundesrat, Artikel auf NZZ Online
Veranstaltungen
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung: Dual Disorders 2026 Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen zusammentreffen
Veranstalter: pro mente Oberösterreich
CAS: Praxis der Suchtberatung
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 2. März- 1. Dezember 2026
Fachtagung: Zigi, Vape, Snus – neue Impulse für die Präventionsarbeit
Veranstalter: Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) in Zusammenarbeit mit OST - Ostschweizer Fachhochschule