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Mediennutzung in Deutschland: KIM-Studie 2016
Mit der KIM-Studie 2016 veröffentlicht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) zum elften Mal repräsentative Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren in Deutschland. Praktisch alle Familien mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren sind mit Fernseher, Handy/Smartphone, Internetzugang sowie Computer bzw. Laptop ausgestattet. Beitrag auf EU Kids Online.
Neue elektronische Medien und Suchtverhalten
Gegenstand des Gutachtens war die Sichtung und Aufbereitung des aktuellen Kenntnisstands über mögliche negative Folgen, die mit der Nutzung neuer Medien in Zusammenhang stehen. Aus dem Bericht geht hervor, dass es eine ausreichende empirische Evidenz dafür gibt, dass Internetsucht nicht nur ein existierendes Phänomen ist, sondern es auch mit teils gravierenden negativen Effekten auf die psychische und vermutlich auch physische Gesundheit in Zusammenhang steht. Weiter geht hervor, dass davon auszugehen ist, dass Internetsucht als Überbegriff aufzufassen ist und eine entsprechende feinkörnigere Bestimmung des Subtyps notwendig erscheint. Der Bericht entstand im Auftrag vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Mitteilung auf Konturen.
Fachkonferenz Geschlecht und Sucht
Vom 1.-2. März 2017 fand in der Frankfurt University of Applied Sciences die Fachkonferenz "Geschlecht und Sucht – Wie gendersensible Suchtarbeit gelingen kann" statt. Die Präsentationen zu den Referaten stehen zum Download bereit.
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suchtindex.ch in neuer Form
Die Datenbank suchtindex.ch von Infodrog wurde erneuert. Nebst einer dynamischen Suche gibt es neu die Möglichkeit, eine eigene Merkliste zu erstellen und diese oder andere Suchergebnisse via Link zu teilen. Wie bisher hat es zu jedem Angebot eine kurze Beschreibung; neu sind die Standorte der Angebote mit Google Maps verknüpft. Infodrog bittet alle Einrichtungen, die im suchtindex.ch eingetragen sind, ihre Daten zu prüfen und die nötigen Aktualisierungen online vorzunehmen. www.suchtindex.ch
act-info - Residalc: StationäreBehandlung der Alkoholabhängigkeit
Die act-info - Residalc Statistik informiert über KlientInnen in stationären Einrichtungen, welche auf Alkohol- und Medikamentenprobleme sowie zum Teil auch auf suchtähnliches Verhalten (z.B. Essstörungen oder pathologisches Spielen) spezialisiert sind. In der Schweiz gibt es 20 spezialisierte stationäre Einrichtungen dieser Art, von denen 16 in 2015 am KlientInnenmonitoring act-info teilgenommen haben. Der Bericht für 2015 (pdf, 105S.) steht zum Download bereit.
Veranstaltungen
Drogen & Recht: Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen
Veranstalter: Aids-Hilfe Schweiz
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht