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Stellenausschreibung BAG

Entwicklung der Drogenmärkte und des Substanzkonsums während der Pandemie

Die EMCDDA  (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) hat einen Bericht über die COVID-19 Auswirkungen auf die EU Drogenmärkte und auf den Substanzkonsum veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, dass der Drogenmarkt bemerkenswert widerstandsfähig gegenüber
Störungen durch die Pandemie war. Beispielsweise die Produktionsstätte für synthetische Drogen und das Ausmaß des Cannabisanbaus in den europäischen Ländern blieb relativ stabil. Was den Drogenkonsum betrifft, so deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass trotz einiger gemeldeter Rückgänge, in vielen Fällen der Drogenkonsum wieder auf das frühere Niveau zurückkehrte, als die sozialen Massnahmen im Laufe des Sommers gelockert wurden. Mit einigen Ausnahmen waren die Verfügbarkeit und der Konsum vieler illegaler illegalen Substanzen relativ stabil. Bericht (pdf, 38S., Englisch) auf www.emcdda.europa.eu.

Newsletter von Infoset

Der Newsletter von Infoset ist soeben erschienen. Dieser fasst die wichtigsten aktuellen Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Der Newsletter kann hier abonniert werden.

Früherkennung und Frühintervention

Im Auftrag des BAG hat Infodrog das «multifaktorielle Modell zur Früherkennung und Früh­inter­vention» über­arbeitet. Das Modell bildet eine theoretische und be­griff­li­che Grund­lage für Projekt­entwicklungen im Bereich Sucht und NCD. Es zeigt in einfacher Weise das komplexe Zusammen­spiel zwischen individuellen, sozialen und struk­tu­rellen Risiko- und Schutzfaktoren und schärft die Begriffe. Gleichzeitig hat Infodrog das Präventions­lexikon aktualisiert und neue Einträge hin­zu­ge­fügt. Bericht (pdf, 14S.) und Präventionslexikon auf www.infodrog.ch.

DHS Stellungnahme zum Thema E-Zigaretten

Die E-Zigarette steht seit ihrer Markteinführung bei Fachleuten aus Wissenschaft und Gesundheitswesen in der Diskussion. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse und gesundheitspolitische Ereignisse veranlassten die Deutsche Fachstelle für Suchtfragen e. V. (DHS), die Grundlagen und Fakten rund um die Thematik erneut zu prüfen. Eine jetzt veröffentlichte Stellungnahme (pdf, 6S.) stellt die Ergebnisse dar.

Offene Drogenszene in Chur – Drogenabhängige und Dealer im Stadtgarten

In Chur gibt es seit Jahrzehnten eine offene Drogenszene. 90 bis 100 Stammgäste, vor allem Drogenabhängige und Alkoholabhängige, treffen sich regelmässig im Stadtgarten. Der SRF-Reporter Livio Chistell wohnt nur wenige Gehminuten vom zentral gelegenen Park entfernt und traute sich bisher noch nie durch den Park zu laufen. Dokumentation auf www.srf.ch.

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