Alle News im Überblick
IQOS-Rauch beinhaltet Gifte
Im Auftrag des Blauen Kreuzes Bern-Solothurn-Freiburg hat ein akkreditiertes Labor den Rauch der IQOS von Philip Morris untersucht. Die Proben weisen darauf hin, dass im Rauch von IQOS gesundheitsschädigende Gifte vorhanden sind. Medienmitteilung vom Blauen Kreuz, Artikel auf 20 Minuten.
Substanzabhängigkeit erhöht Risiko für COVID-19
Auswertungen aus den USA belegen, dass Menschen mit einer Abhängigkeit von Alkohol, Tabak, Opioiden oder Kokain häufiger an COVID-19 erkranken und eher schwere Verläufe haben. Artikel auf Drugcom.
Neue Drug-Checking-Angebote
In den letzten Monaten sind in den drei Städten Luzern, Olten und Biel neue Angebote des Drug Checking eröffnet worden. Damit gibt es in der Schweiz sieben Drug Checkings – die Schadensminderung im Bereich Freizeitdrogenkonsum wird laufend ausgebaut.
Nationalratskommission will Tabakwerbung neu regeln
Der Bundesrat will die Tabakwerbung einschränken und insbesondere Kinder und Jugendliche besser schützen. DieKommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) ist damit grundsätzlicheinverstanden. Der Ständerat hat den Entwurf bereits behandelt und die Regeln verschärft. Er beschloss im September 2019 einGesetz, das zusätzliche Werbeverbote für Zigaretten in der Presse und im Internet vorsieht. Auch das Sponsoringinternationaler Anlässe soll verboten werden. Wie die Nationalratskommission zu diesen Änderungen steht, zeigt sich erst in einigen Wochen. Eine Minderheitbeantragt, die gesamte Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen mit dem Auftrag, Alternativprodukte wie E-Zigaretten, Tabakprodukte zum Erhitzen und Snus differenziert zu regeln, Artikel auf Werbewoche. Die Lungeliga fordert ein Verbot (Video, 2 Min) von Tabakwerbung. (Infoset berichtete)
E-Zigaretten: Der Trick mit dem Docht
Hersteller Juul hat still und heimlich sein Gerät umgebaut. Das neue Modell gibt wesentlich mehr Nikotin ab. Statt über einen Kieselsäure-Docht verfügen die neuen Modelle über einen aus Baumwolle, was dazu führt, dass pro Zug deutlich mehr Nikotin eingesogen werden kann als mit dem alten Gerät. Artikel im Schweizer Beobachter.
Deutschland: Alternativer Drogenbericht "Schützen statt Bestrafen"
Drogen sind massenhaft verfügbar, trotz Polizei und Verboten. Der 7. Alternative Drogen- und Suchtbericht (pdf, 218S.) fordert eine neue Strategie. Die Kriminalisierung der Konsumierenden führe in eine Sackgasse. Im Mittelpunkt des Berichts steht Schadensminimierung, auch durch "staatlich regulierte Abgabe illegaler Substanzen" – Stichwort: Cannabis aus der Apotheke. Der Bericht will eine "Gegenöffenlichkeit zum drogenpolitischen Stillstand" schaffen. Pressekonferenz (Video, 90Min.) und Medienmitteilung (pdf, 3S.) zum Bericht , Artikel im Drogerie-Blog der deutschen Tageszeitung TAZ, Artikel der Deutschen Welle DW
Veranstaltungen
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung – Belastungen, Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
28. Substitutions-Forum Plattform für Drogen-Therapie
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit – ÖGABS
Dauer: 9.-10. Mai 2026
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm