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Chur sagt Ja zum Drogen-Konsumraum

Die Churer Stimmbevölkerung hat einen Kredit über 3,88 Millionen Franken für den Drogen-Konsumraum mit 66 Prozent Ja-Stimmen deutlich angenommen. Chur hat eine der grössten offenen Drogenszenen der Schweiz. Mit einem Konsumraum sollen die suchterkrankten Menschen ihre gesundheitliche und soziale Situation stabilisieren können. Durch den begleiteten und räumlich geschützten Konsum erhofft sich die Stadt eine drastische Reduzierung der offenen Szene.

  • Schadens­minderung
  • Stadt

Die EKSN ruft zu wirksamen Massnahmen im Umgang mit Crack auf

Um den wachsenden Problemen aufgrund des Crack-Konsums und dem Drogenkonsum im öffentlichen Raum entgegenzuwirken, hat die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten EKSN einen dringenden Aufruf veröffentlicht. Dieser skizziert die aktuelle Situation und zeigt die erforderlichen Massnahmen auf.

  • Kokain | Crack

Deutschland: Zahl der Drogentoten so hoch wie noch nie

Mehr Menschen sterben auch in Deutschland durch ihren Drogenkonsum. 2023 hat das Bundeskriminalamt 2227 drogenbedingte Todesfälle registriert – etwa doppelt so viele wie vor zehn Jahren und rund zwölf Prozent mehr als im Vorjahr (1990 Fälle). Darunter waren 1844 Männer und 383 Frauen. Das Durchschnittsalter lag bei 41 Jahren und ist somit weiter angestiegen.

  • Deutschland
  • Diversität
  • Forschung | Statistik

Runder Tisch zur Crack-Situation mit BAG, Städten, Kantonen und Fachleuten

Der Crack- und Freebase-Konsum hat in der Schweiz schnell zugenommen. Daher fehlt es teilweise an bedarfsgerechten Einrichtungen für suchtkranke Menschen. Da die Substanzen vermehrt im öffentlichen Raum konsumiert werden, beschäftigt diese Entwicklung vielerorts auch die Bevölkerung. Deshalb hat sich das BAG zum zweiten Mal mit Städten, Kantonen und Fachorganisationen an einem runden Tisch zur aktuellen Situation ausgetauscht.

  • Kanton
  • Kokain | Crack
  • Stadt

Der Infodrog Newsletter | Juni 2024 ist erschienen

Der Newsletter umfasst die wichtigsten Aktualitäten von Infodrog und die wichtigsten aktuellen Meldungen vom Informationsportal von Infodrog. Aktuelle Themen sind unter anderem:

  • Bericht 2024: «Kiffen, sniffen, spicken & Co. – Neue Erkenntnisse aus der Welt der psychoaktiven Substanzen»

  • Informationsblatt «NoA-Coach» für Fachpersonen und Institutionen im Bereich Sucht

  • Broschüre «Drugs - Just Say Know» wieder erhältlich. Fachstellen in der Schweiz können ab sofort bestellen

  • Neues Beratungs­angebot stopsmoking – Infodrog lanciert mit der Krebsliga Schweiz Rauch­stopp­beratung online und per Telefon

  • Fachartikel zum Thema Medikamentenabusus

  • Studienergebnisse zu Opioidabhängigkeit zeigen neuen Weg auf

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  • Infodrog
  • Institution

Kanada: Enthalten die Substanzen das, was wir denken?

Häufig besteht eine Diskrepanz zwischen dem, was die Menschen glauben zu konsumieren, und dem, dem sie tatsächlich ausgesetzt sind. Dies ist eine direkte Folge des unvorhersehbaren, unregulierten Drogenangebots in Kanada und erhöht das Schadensrisiko für Drogenkonsumentinnen erheblich. Das Canadian Centre on Substance Use and Addiction (CCSA) und das Team des Community Urinalysis and Self-Report Project (CUSP) haben im Rahmen einer Studie Klient:innen befragt, welche Drogen sie in den letzten drei Tagen zu konsumieren glaubten. Danach ihre Urinproben analysiert, um festzustellen, welche Drogen sie tatsächlich konsumiert haben.

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