Alle News im Überblick
St. Gallen: Testkäufe 2019
Verglichen mit den Vorjahren haben 2018 weniger Verkaufsstellen Alkohol und Tabak an Minderjährige verkauft. Im Bereich der Alkoholtestkäufe erhielten die Jugendlichen in 27 Prozent der Fälle alkoholische Getränke (2017: 32 Prozent). Auch im Bereich der Tabak-Testkäufe hat sich die Quote verbessert. Lag die Verstossquote 2017 noch bei 26 Prozent, ist sie 2018 auf 19 Prozent gesunken. Mitteilung von ZEPRA
Rauchen, snusen, schnupfen, dampfen, vapen
Mit neuen Nikotinprodukten versucht die Tabakindustrie ihr Geschäft anzukurbeln. Wie schädlich sind die neuen Produkte und wie wie wirken sie? Das neue Magazin von laut&leise (1/2019) widmet sich den verschiedenen Tabakprodukten und stellt die Tabakprävention im Kanton Zürich vor: Von den Anfängen bis heute.
Effekte chronischen Ecstasykonsums auf Hirnchemie
Seit Längerem steht Ecstasy im Verdacht, bestimmte Nervenzellen im Gehirn zu schädigen. Eine Meta-Analyse kann diese Annahme zumindest teilweise bestätigen. Beitrag auf drugcom.de
Neue Jugendschutz-Materialien für die Ostschweiz
Der Kanton St.Gallen hat in Zusammenarbeit mit den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Graubünden und Thurgau die gemeinsamen Jugendschutzmaterialien «Checkpoint» überarbeitet. Zum etablierten Angebot zählen Plakate und Kleber, ein digitaler Altersrechner, ein Flyer für das Verkaufspersonal, eine Checkliste für Festveranstalter sowie verschiedenfarbige Alterskontrollbänder.
Wie E-Zigaretten das Herzinfarktrisiko beeinflussen
Forscher der University of Kansas sind beunruhigt. Sie haben über 96'000 Datensätze der Jahre 2014 bis 2017 studiert und ausgewertet und fanden dabei heraus, dass Raucher von E-Zigaretten eine um 34 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts haben – gegenüber Nichtrauchern. Artikel im Bund.
Antidepressiva: Die dunkle Seite der Stimmungsaufheller
Viele Menschen berichten von starken Beschwerden wie Ängsten, Unruhe und Missempfindungen, wenn sie Antidepressiva absetzen - selbst dann, wenn die Wirkstoffmenge nur langsam reduziert wird. Immer mehr spricht dafür, dass Ärzte solche Entzugserscheinungen lange unterschätzt haben. Beitrag auf Spektrum.de
Veranstaltungen
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung – Belastungen, Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
28. Substitutions-Forum Plattform für Drogen-Therapie
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit – ÖGABS
Dauer: 9.-10. Mai 2026
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm