Alle News im Überblick
Wenn Alkohol zum Medikament wird
Manche Menschen greifen zu Alkohol, um psychische oder körperliche Leiden zu lindern. Damit steigt das Suchtrisiko. Zudem können Symptome der Grunderkrankung stärker werden. Am Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme vom 24. Mai bringen Stand- oder Plakataktionen, Theater oder Kinoabende das Thema der Öffentlichkeit näher. Organisationen der Suchtberatung und -therapie machen so auch auf ihre Hilfsangebote aufmerksam. Medienmitteilung auf den Seiten von Sucht Schweiz.
Dieses Bier ist übrigens krebserregend
Schockfotos auf Kippenschachteln sollen Raucher abschrecken. Wie wär's mit Warnhinweisen auf Alkohol? Zeit-Online hat 38'000 Leser zur schädlichsten Droge befragt. Zum Artikel
Mortalität in substitutionsgestützten Behandlungen
Zwischen 1992 und 2016 sind gemäss Behandlungsregister gesamthaft 1 057 Personen verstorben. Bei einem Total von 69 596 Personen-Jahren ergibt sich eine mittlere jährliche Sterberate von 1,5%. Diese ist seit 1992 unverändert. Der Fachartikel (pdf, 2S.) "Mortalität in substitutionsgestützten Behandlungen im Kanton Zürich, 1992-2016" ist im Rahmen der Begleitforschung der Methadonbehandlungen im Kanton Zürich entstanden.
Jahresbericht Strategie Sucht
Mit der Nationalen Strategie Sucht 2017 – 2024 beabsichtigt der Bundesrat, die Prävention von Suchterkrankungen und deren Früherkennung zu stärken sowie die Behandlung von suchterkrankten Menschen langfristig zu sichern. Der Jahresbericht 2017 (pdf, 13S.) steht zum Download bereit.
Jahresbereicht 2017 des Tabakpräventionsfonds
Das Nationale Programm Tabak 2008–2016 wurde durch die Nationale Strategie Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) abgelöst. Diese Strategie stellt die handlungsleitende Grundlage für den Tabakpräventionsfonds (TPF) dar. Der Jahresbereicht 2017 (pdf, 20S.) des Tabakpräventionsfonds steht zum Download bereit.
Deutschland: Zahl der Drogentoten leicht gesunken
In Deutschland starben im vergangenen Jahr 1.272 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Gezählt wurden allerdings nur Menschen, die verbotene Substanzen nahmen. Beitrag auf Zeit Online.
Veranstaltungen
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Angehörige von Menschen mit einer Suchterkrankung – Belastungen, Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
28. Substitutions-Forum Plattform für Drogen-Therapie
Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit – ÖGABS
Dauer: 9.-10. Mai 2026
Abschlusstagung „Evidenzbasiertes Drug Checking in Nürnberg“ (EviDriN)
Veranstalter: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm