Suchen

Alle News im Überblick

Risikofaktoren für multiplen Drogenkonsum

Viele Drogenabhängige nehmen nicht nur eine Substanz ein, sondern mehrere. WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts haben untersucht, welche Rolle Gene und Umwelt bei der Entstehung eines solchen multiplen Substanzgebrauchs spielen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass neben genetischen Faktoren gerade die Anhäufung mehrerer ungünstiger Umweltfaktoren dazu führt, dass Menschen in eine solch extreme Form des Drogenkonsums abrutschen. Unter den Risikofaktoren waren neben sexuellem und körperlichem Missbrauch, dem Leben in der Großstadt und Migrationserfahrungen auch der Konsum von Cannabis und Alkohol vor dem 18. Lebensjahr. So könnten Cannabis und Alkohol für anfällige Personen geradezu als Einstiegsdrogen fungieren und den Weg hin zu problematischerem Substanzgebrauch ebnen. Artikel auf www.mpg.de.

Fetales Alkoholsyndrom: Der lange Weg zur Diagnose

FASD ist ein Sammelbegriff für alle alkoholbedingten Einflüsse auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes. Für die Diagnose sind umfangreiche Untersuchungen nötig, um den Grad der Schädigung zu bestimmen. In Deutschland gibt es jedoch nur wenige Ärzte, Kliniken und Kinderzentren, deren Gutachten rechtlich anerkannt werden. Artikel auf www.ndr.de.

Stellenausschreibung BAG

Entwicklung der Drogenmärkte und des Substanzkonsums während der Pandemie

Die EMCDDA  (Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht) hat einen Bericht über die COVID-19 Auswirkungen auf die EU Drogenmärkte und auf den Substanzkonsum veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, dass der Drogenmarkt bemerkenswert widerstandsfähig gegenüber
Störungen durch die Pandemie war. Beispielsweise die Produktionsstätte für synthetische Drogen und das Ausmaß des Cannabisanbaus in den europäischen Ländern blieb relativ stabil. Was den Drogenkonsum betrifft, so deuten die verfügbaren Daten darauf hin, dass trotz einiger gemeldeter Rückgänge, in vielen Fällen der Drogenkonsum wieder auf das frühere Niveau zurückkehrte, als die sozialen Massnahmen im Laufe des Sommers gelockert wurden. Mit einigen Ausnahmen waren die Verfügbarkeit und der Konsum vieler illegaler illegalen Substanzen relativ stabil. Bericht (pdf, 38S., Englisch) auf www.emcdda.europa.eu.

Newsletter von Infoset

Der Newsletter von Infoset ist soeben erschienen. Dieser fasst die wichtigsten aktuellen Meldungen der letzten 30 Tage thematisch zusammen. Der Newsletter kann hier abonniert werden.

Früherkennung und Frühintervention

Im Auftrag des BAG hat Infodrog das «multifaktorielle Modell zur Früherkennung und Früh­inter­vention» über­arbeitet. Das Modell bildet eine theoretische und be­griff­li­che Grund­lage für Projekt­entwicklungen im Bereich Sucht und NCD. Es zeigt in einfacher Weise das komplexe Zusammen­spiel zwischen individuellen, sozialen und struk­tu­rellen Risiko- und Schutzfaktoren und schärft die Begriffe. Gleichzeitig hat Infodrog das Präventions­lexikon aktualisiert und neue Einträge hin­zu­ge­fügt. Bericht (pdf, 14S.) und Präventionslexikon auf www.infodrog.ch.

Veranstaltungen

Nach oben

Infodrog

Schweizerische Koordinations-
und Fachstelle Sucht

Eigerplatz 5
3007 Bern

+41 (0)31 376 04 01