Alle News im Überblick
Weltdrogenbericht
Laut dem jüngsten Weltdrogenbericht der UNODC, konsumierten 2018 weltweit rund 269 Millionen Menschen Drogen, das sind 30 Prozent mehr als 2009. Mehr als 35 Millionen Menschen leiden weltweit von den Folgen ihres Drogenkonsums. Cannabis ist weiterhin die am häufigsten konsumierte illegale Droge weltweit, Opioide richteten am meisten Schaden an. Im Bericht wird davor gewarnt, dass der wirtschaftliche Abschwung im Zuge der Corona-Pandemie mit vermehrtem Drogenkonsum einhergehen könnte, insbesondere vulnerable Gruppen sind betroffen. Medienmitteilung der UNODC
Cannabis & Co.: Staatliche Kontrolle statt organisierte Kriminalität
Welche Auswirkungen hat unsere heutige Drogenpolitik? Wie beeinflusst die geltende Gesetzgebung die Produktion, den Verkauf und den Konsum von Cannabis und anderen Substanzen? Und welche Möglichkeiten für eine progressivere Drogenpolitik gäbe es? Online-Referat (40 Min) von Michael Herzig in der ARUD vom 24. Juni 20.
Human Enhancement - Was hat das mit Sucht zu tun?
An der SuchtAkademie 2019 wurde das Thema Sucht in der Welt des optimierten Menschen betrachtet. Welche ethischen Fragen stellen sich dabei? Was sind die Folgen von Human Enhancement für Mensch und Gesellschaft? Welche Schnittstellen entstehen für die Akteure der Verwaltung, der Suchthilfe, der Wirtschaft und der Fachwelt? Der Abschlussbericht (pdf, 9S.) und eine Synthese des Abschlussberichts (pdf, 2S.) sind online erhältlich.
Problematisches Computerspielen und Computerspielstörung
Das vorliegende Papier (pdf, 23S.) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS ist Ergebnis einer Diskussion unterschiedlicher Fachdisziplinen und Institutionen mit dem Auftrag das problematische Computerspielen und die Computerspielstörung nach dem ICD 11 („Gaming Disorder“) aus dem jeweiligen Kenntnisstand zu erfassen und damit Interessierten einen Überblick zu erleichtern.
Auswirkungen von COVID-19 auf den Drogenkonsum
Um einen Einblick in die Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie für drogenkonsumierende Menschen in Europa zu haben, hat die Europäische Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) eine Studie in Auftrag gegeben, um die aktuelle Situation zu untersuchen. Dieses Briefing gibt eine Momentaufnahme zum aktuellen Stand der Dinge in Bezug auf die Auswirkungen von COVID-19 auf die Drogenkonsummuster und drogenbedingte Schäden in der Frühphase der Pandemie.
Die COVID-19-Pandemie als Nährboden für Süchte
Aus früheren Epidemien ist bekannt, dass der damit verbundene Stress Suchtverhalten und riskanten Alkohol- oder Tabakkonsum fördern kann. Erste Studien aus Deutschland zeigen, dass diese Gefahr auch heute besteht. Hilfen für Gefährdete sollten daher frühzeitig implementiert werden. Artikel im deutschen Ärzteblatt.
Veranstaltungen
Drogen & Recht: Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen
Veranstalter: Aids-Hilfe Schweiz
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht