Suchen

Alle News im Überblick

Kindersterblichkeit: Überleben dank Tabaksteuer

Im Fachblatt Jama Pediatrics untersuchten Mediziner und Gesundheitswissenschaftler, wie sich Tabakpreise auf die Kindersterblichkeit innerhalb von 23 EU-Ländern auswirkten. Sie fanden überall den gleichen Trend: Zwischen 2004 und 2014 stiegen die Preise für die Zigarettenschachteln deutlich an. Gleichzeitig überlebten immer mehr Kinder das erste Lebensjahr. Zu Beginn des Untersuchungszeitraums starben noch 4,4 von 1000 Babys. Zehn Jahre später waren es nur noch 3,5. Beitrag in der Süddeutschen Zeitung, Beitrag im deutschen Ärzteblatt.

Kinder aus suchtbelasteten Familien unterstützen

Dies das Thema der Nummer 3/2017 (pdf, 20S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich.

Deutschland: Der Trend zum Nichtrauchen setzt sich fort

Aktuellen Studiendaten zeigen eine insgesamt positive Entwicklung beim Nichtraucherverhalten junger Menschen. So ist die Raucherquote bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren seit 2001 von 27,5 Prozent auf 7,4 Prozent im Jahr 2016 gesunken. Auch bei den 18- bis 25-Jährigen ist die Zahl der Rauchenden mit 26,1 Prozent im Jahr 2016 deutlich niedriger als in der Vergangenheit. Im Jahr 2008 rauchten noch 43,1 Prozent der jungen Erwachsenen. Info-Blatt (pdf, 2S.) der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA

Alkoholzehntel: Berichte der Kantone

Die Kantone erhalten jedes Jahr 10 % des Reingewinns der EAV für die Suchtprävention und –bekämpfung. Über die Verwendung der Gelder erstatten sie der EAV jährlich Bericht. Zahlen und Erläuterungen zum Berichtsjahr 2016 liegen nun vor.

Teilrevidierte Alkoholgesetzgebung tritt per 1. Januar 2018 in Kraft

Der Bundesrat hat die Revision der Alkoholverordnung (AlkV) verabschiedet. Sie tritt zusammen mit dem im Herbst 2016 revidierten Alkoholgesetz (AlkG) per 1. Januar 2018 in Kraft. Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt wechselt die Vollzugszuständigkeit von der Eidgenössischen Alkoholverwaltung (EAV) in die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV). Die formelle Auflösung der EAV erfolgt nach Abschluss der Privatisierung ihres ehemaligen Profitcenters Alcosuisse. Der Ethanolmarkt wird voraussichtlich per 1. Januar 2019 liberalisiert. Medienmitteilung vom Bundesrat.

Alkohol sollte in der Schwangerschaft vermieden werden

Wissenschaftlich lässt sich kaum untersuchen, wie sich geringe Alkoholmengen in der Schwangerschaft auf das Kind auswirken. Klar aber ist, dass das Gift über die Nabelschnur direkt in den Körper des Babys gelangt und die Entwicklung des Kindes erheblich stören kann. Aus diesem Grund sollten Schwangere Alkohol komplett meiden, ohne Ausnahmen. Artikel auf Spiegel Online.

Veranstaltungen

Nach oben

Infodrog

Schweizerische Koordinations-
und Fachstelle Sucht

Eigerplatz 5
3007 Bern

+41 (0)31 376 04 01