Alle News im Überblick
Neue Studie: Vapen wahrscheinlich krebserregend
Bei der Erforschung des Krebsrisikos durch Vaper steht die Wissenschaft vor einem Problem: Viele Krebsarten treten erst nach Jahren oder Jahrzehnten auf, E-Zigaretten sind jedoch erst seit etwa 2010 breit verfügbar. Doch die Hinweise verdichten sich: Eine aktuelle Studie kommt zum Schluss, dass regelmässiges Dampfen von E-Zigaretten wahrscheinlich Lungen- oder Mundhöhlenkrebs verursachen kann.
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Rückblick auf das Fachtreffen «Psychische Gesundheit im Alter: Die Bedeutung des Lebenssinns»
Wie beeinflusst Lebenssinn unser Wohlbefinden im Alter? Diese Frage stand im Zentrum einer Veranstaltung und beleuchtete die Zusammenhänge zwischen Sinnerleben und psychischer Gesundheit in späteren Lebensphasen. Zuerst wurden die Teilnehmenden durch einen Fachinput an das Thema herangeführt, bevor drei Interventionsbeispiele aus der Praxis vorgestellt wurden. Die Präsentationen sind jetzt einsehbar.
- Alter
- Psychische Gesundheit
Die Präsentationen und weitere Informationen zur Veranstaltung auf npg-rsp.ch
Globaler Tabaklobby-Index: Schweiz bleibt Schlusslicht Europas
Die Schweiz ist und bleibt ein Paradies für die Tabaklobby: Im neuen globalen Tabaklobby-Index belegt sie erneut den zweitletzten Platz von 100 Ländern – nur ein Land schneidet noch schlechter ab. Der Bericht zeigt, wie stark die Tabakindustrie hierzulande weiterhin Einfluss auf die Politik nimmt.
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Folgen einer Vergewaltigung sollen als Unfall gelten
Der Fall der Französin Gisèle Pelicot, die von ihrem Ehemann über Jahre immer wieder unter Drogen gesetzt und von Dutzenden Männern vergewaltigt wurde, hat eine erstaunliche Lücke im Schweizer Gesetz ans Licht gebracht. Hätte Pelicot die Übergriffe in der Schweiz erlitten, wären diese gemäss dem Unfallversicherungsgesetz (UVG) nicht als solche anerkannt worden. Es geht dabei unter anderem um die Substanz GHB, auch bekannt als K.-o.-Tropfen. GHB wird von Tätern oft verwendet, um ihre Opfer zu betäuben und gefügig zu machen. Der Bundesrat schätzt, dass dank der Gesetzesänderung, die er jetzt vorschlägt, jährlich zwischen 40 und 150 zusätzliche Fälle von sexuellen Übergriffen anerkannt werden.
- GHB | GBL
Studie: Cannabis kaum Nutzen bei psychischen Leiden
Eine im Fachjournal The Lancet Psychiatry publizierte Übersichtsarbeit zeigt, dass Cannabinoide bei den meisten psychischen Störungen und Substanzgebrauchsstörungen keinen nachweisbaren Nutzen bieten. Die Analyse umfasst 54 randomisierte klinische Studien mit insgesamt 2477 Teilnehmenden. Angesichts der spärlichen Evidenz ist der Einsatz von Cannabinoiden zur Behandlung von psychischen Störungen und Substanzgebrauchsstörungen derzeit selten gerechtfertigt, so das Fazit der Forschenden.
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Schaden mir Nikotinanaloga und synthetisches Nikotin?
Hersteller setzen zunehmend Nikotinanaloga und synthetisches Nikotin in E-Zigaretten und Nikotinbeuteln ein – und bewerben sie als harmlose oder nikotinfreie Alternative. Wirkung und Risiken sind jedoch noch unklar. Besonders problematisch: Mit trendigen Produkten und Social Media sprechen sie bewusst Jugendliche an.
- Jugendliche
- Tabak | Nikotin
Veranstaltungen
Infoanlass: CAS Altersarbeit als soziales Feld
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer CAS: 28. August 2026 - 14. Mai 2027
Hypersexualität inklusive Pornografiekonsum – Grundlagen und Therapie
Veranstalter: Fachverband Sucht
Grundlagen der Fetalen Alkoholspektrumstörung (Zürich)
Veranstalter: Fachverband Sucht
Fachseminar: Esstörungen
Veranstalter: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW