Alle News im Überblick
Evaluation von ready4life veröffentlicht
Der aktuelle Evaluationsbericht zu ready4life dokumentiert die Nutzung des digitalen Präventionsprogramms im Schuljahr 2025/26. Insgesamt nahmen 6247 Jugendliche am Coaching teil. Stress war erneut das meistgewählte Thema. Die Evaluation zeigt eine stabile Reichweite und eine Zunahme der Teilnehmenden gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig bleibt die längerfristige Programmbeteiligung eine Herausforderung. Für 2026/27 sind erste KI-gestützte Funktionen geplant.
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Drogentote in Europa: Sorge um hochpotente Opioide und Kokain
Die Zahl der drogenbedingten Todesfälle in Europa bleibt hoch. Die Europäische Drogenagentur (EUDA) weist insbesondere auf die zunehmenden Risiken durch hochpotente synthetische Opioide hin, die bereits in mehreren Ländern mit Todesfällen in Verbindung gebracht wurden. Gleichzeitig spielt auch Kokain bei Überdosierungen eine immer wichtigere Rolle. Die EUDA fordert deshalb einen Ausbau von Frühwarnsystemen, Präventionsangeboten und Massnahmen zur Schadensminderung.
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Plattform nicotinfree.ch unterstützt Bezugspersonen bei Nikotinfragen
Mit nicotinefree.ch steht ab sofort eine neue Informationsplattform zur Verfügung. Sie unterstützt Eltern, Lehrpersonen sowie Fachpersonen aus Schule und Jugendarbeit dabei, Jugendliche bei Fragen und im Umgang mit Tabak- und Nikotinprodukten zu begleiten. Die von Sucht Schweiz entwickelte und vom Tabakpräventionsfonds finanzierte Website ist in mehreren Sprachen verfügbar.
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Bericht zu Verhaltenssüchte in der Schweiz: Zugang zu Suchthilfe weiter stärken
Verhaltenssüchte haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Entsprechend wurden auch die Beratungs- und Therapieangebote ausgebaut. Gleichzeitig bleibt die Versorgung regional unterschiedlich, und viele Betroffene nehmen bestehende Hilfsangebote nicht oder erst spät in Anspruch. Zentrale Herausforderungen bestehen bei der Zugänglichkeit und Sichtbarkeit der Angebote, der Früherkennung und Frühintervention sowie bei der Weiterentwicklung schadensmindernder Ansätze. Die Situations- und Bedarfsanalyse von Infodrog benennt die wichtigsten Handlungsbedarfe und zeigt Lösungsansätze auf.
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KI in der Suchtmedizin: Chancen ja, aber nicht ohne Vorbehalte
Künstliche Intelligenz könnte die Suchthilfe und Suchtmedizin künftig bei Diagnosen, Behandlungsentscheidungen oder administrativen Aufgaben unterstützen. Eine neue qualitative Studie zeigt jedoch, dass sowohl Fachpersonen als auch Menschen mit Konsumerfahrung Bedenken haben. Sie befürchten, dass KI bestehende Stigmatisierungen verstärken, sensible Gesundheitsdaten unzureichend schützen oder mit den raschen Veränderungen auf illegalen Drogenmärkten nicht Schritt halten könnte.
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Studienteilnehmende gesucht: Alkohol auf Social Media und Nikotinkonsum
Aktuell suchen zwei Studien Teilnehmende aus der Schweiz: Die Stiftung Sucht Schweiz untersucht bei 16- bis 25-Jährigen, welchen Influencer:innen sie auf Social Media folgen und wie häufig sie dort alkoholbezogene Inhalte sehen. Zudem testet die Studie zum NicotineFreeCoach ein WhatsApp-basiertes Coaching für 16- bis 30-Jährige, die regelmässig Zigaretten, Vapes, E-Zigaretten, Snus oder Nikotinbeutel konsumieren und ihren Nikotinkonsum reduzieren oder beenden möchten.
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Weitere Informationen zur Befragung zu Nikotin auf nicotinefreecoach.ch
Die Befragung zu Alkohol und Social Media Inhalten auf addictionsuisse.ch
Veranstaltungen
Schulung „breathe free“ – Methodenset zu Nikotinprävention
Veranstalter: Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH
Informationsveranstaltung für Fachpersonen: Einblick. Impulse. Austausch.
Veranstalter: Klinik Selhofen Burgdorf
Geneva Course on Drug Policy, Public Health and Diplomacy
Veranstalter: Centre for Continuing and Distance Education (CFCD) der Universität Genf
Dauer: 18. – 20. Oktober 2026
Suchtstigma im Wandel: Evidenz, Praxis, Perspektiven: 20. Wissenschaftliches Gespräch der DG Sucht
Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. 2026 (DG Sucht)
Dauer: 21. -23. Oktober 2026