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Bund stoppt Berner Cannabis-Versuch

Die Universität Bern darf keine Studie zum legalen Verkauf von Cannabis zu Genusszwecken durchführen. Eine solche Studie erlaube das geltende Gesetz nicht, kommt das Bundesamt für Gesundheit zum Schluss. Grundsätzlich würde das BAG es begrüssen, wenn neue Regulierungsmodelle wissenschaftlich analysiert werden könnten. Um solche Studien zu ermöglichen, müsste das Gesetz aber mit einem «Experimentierartikel» ergänzt werden. Vom Entscheid betroffen sind auch die Städte Zürich, Genf und Basel, die ähnliche Pläne wie die Berner haben. Artikel des Tages Anzeigers, Artikel auf NZZ Online, Leserdebatte auf NZZ Online. Medienmitteilung vom Bundesamt für Gesundheit. Der Entscheid des BAG wird nun von den beteiligten Städten analysiert und das weitere Vorgehen gemeinsam mit der Universität Bern besprochen, gemeinsame Medienmitteilung der Städte Basel-Stadt, Bern, Biel, Luzern und Zürich. Die Sucht-Fachpersonen wehren sich in einer Medienmitteilung gegen den Entscheid des BAG und rufen das BAG auf, seine Verantwortung als führender Akteur in der Cannabispolitik wahrzunehmen. Stellungnahme der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen EKSF.

Frankreich erhöht Tabaksteuer

Frankreich erhöht ab heute sukzessiv die Tabaksteuer um über 3 Franken bis ins Jahr 2020. In der Schweiz hat der National- und Ständerat dieses äusserst wirksame Instrument eingefroren. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention fordert, das rückgängig zu machen. Medienmitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at.

Kohlenmonoxidvergiftungen durch Shisha Rauchen

Kohlenmonoxidvergiftungen beim Rauchen von Wasserpfeifen nehmen nach Angaben des Universitätsklinikums Düsseldorf zu. In einer speziellen Druckkammer des Klinikums wurden in diesem Jahr bereits rund hundert Fälle von Kohlenmonoxidvergiftungen mit der sogenannten Hyperbaren Sauerstofftherapie behandelt – etwa 40 davon gehen auf das Rauchen von Shishas zurück. Medienmitteilung des Universitätsklinikum. Auch in der Schweiz kennt man die Problematik, Beitrag auf drugcom.de, Artikel von 20 Minuten.

ZDF-Info: Doku-Abend zu Drogen am 15. November 2017

Den Auftakt bilden ab 18.00 Uhr die Dokus "Junkies, Dealer, Polizei: Frankfurts Drogenpolitik auf dem Prüfstand", "The Wanted - Auf Verbrecherjagd: Jagd auf einen Drogenkurier" (18.45 Uhr) und "The Wanted - Auf Verbrecherjagd: Heroin-Dealer im Visier" (19.30 Uhr). Im Anschluss an "Endstation Crystal" zeigt ZDFinfo "Mein Land, Dein Land: Crystal Meth - Wie die Droge Schulhöfe verseucht" (21.00 Uhr), "Crystal Meth: Die Horror-Droge" (21.30 Uhr) und "Überführt - Der Drogendealer Sick" mit Joe Bausch (22.15 Uhr). Zur Programmseite von ZDF-Info

Primokiz2 – Für eine Politik der frühen Kindheit

Die frühe Kindheit ist entscheidend für das ganze Leben, denn in dieser Zeit werden wichtige Weichen für die weiterführende Entwicklung von kognitiven und sozialen Fähigkeiten gestellt. Damit sich diese Fähigkeiten voll entfalten können, sollen Kinder in einer anregenden Umgebung aufwachsen und spielerisch lernen. Solch eine Umgebung wird unter anderem durch verschiedene Angebote in der frühen Kindheit geschaffen. Eines dieser Angebote ist Primokiz2 von der Jacobs Foundation.

Ratgeber zur Besteuerung von Alkohol

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein Instrumentarium für die Besteuerung und Preispolitik von Alkohol herausgegeben. Ziel des Ratgebers "Resource tool on alcohol taxation and pricing policies" ist es, die nationalen Umsetzungen der globalen Alkoholstrategie ab 2010 zu unterstützen. Mitteilung auf add-resources.org

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