Alle News im Überblick
Alkoholbedingte Lebererkrankung: Leitlinien für gute Praxis
Die Leitlinien (pdf, 12S., Englisch) bieten Beratung für Gesundheitsdienste, lokale Behörden, Strafjustizdienste und den Freiwilligensektor, um landesweit einheitliche Konzepte für Prävention, Behandlung, Pflege, Unterstützung und Genesung zu gewährleisten. Herausgeber ist das Scottish Health Action on Alcohol Problems SHAAP.
Smokefree-Kampagne: auch für MigrantenInnen
An der aktuellen Smokefree-Kampagne beteiligen sich auch Medienschaffende der Plattform migesMedia. Sie haben zum Beispiel die Tabakpräventionsfilme auf Türkisch und Albanisch übersetzt.
Monitoring der stationären Suchttherapieinstitutionen
Laut dem Jahresbericht 2016 (pdf, 6S.) betrug die durchschnittliche jährliche Auslastung der stationären Therapieeinrichtungen 87%. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Abnahme von rund 3 Prozentpunkten zu verzeichnen. Die durchschnittliche Auslastung der stationären Therapieeinrichtungen zwischen 2006 und 2016 beträgt 87% und bleibt damit stabil auf hohem Niveau.
Jugendschutz ohne Tabakwerbeverbot?
Das Tabakproduktegesetz wurde 2016 mit dem Auftrag an den Bundesrat zurückgewiesen, den Jugendschutz zu verankern, aber Werbeverbote zu streichen. Die Voten von Parlamentariern liessen Präventionsexperten perplex zurück. Ständerat Josef Dittli (FDP) erklärte, keine Daten zu kennen, die «explizit belegen, dass Raucherzahlen allein wegen Werbeverboten zurückgehen». Obwohl das umfassende Werbe-, Promotions-, und Sponsoringverbot für Tabak Bedingung für die Ratifizierung des WHO-Rahmenabkommens zur Eindämmung der Tabakepidemie ist, wurde dieses von keinem Vertreter der Parlamentsmehrheit erwähnt. Dieser Artikel handelt von der «Selbstkontrolle» der Tabakwerbung und ihren Hintergründen, die erklären, warum Jugendschutz ohne umfassendes Werbeverbot unmöglich ist. Beitrag in der Schweizerischen Ärztezeitung.
Europäischer Leitfaden für den Umgang mit Drogenproblemen
Dieser Leitfaden und das dazugehörige Online-Material bieten einen Bezugspunkt für die Planung oder Bereitstellung gesundheitlicher und sozialer Antworten auf Drogenprobleme in Europa. Die geeignetsten Massnahmen hängen von den spezifischen Drogenproblemen, den Kontexten, in denen diese auftreten, und den möglichen und sozial akzeptablen Interventionen ab. Durch die Bereitstellung wichtiger Informationen soll dieser Leitfaden den Beteiligten bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen, neue Programme zu entwickeln und bestehende zu verbessern. Herausgeber ist die Europäische Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA, Artikel der Salzburger Nachrichten.
Neuseeland erwägt Legalisierung von Cannabis
Per Volksabstimmung sollen die Neuseeländer in den kommenden drei Jahren entscheiden, ob sie Cannabis legalisieren wollen. Das kündigte die baldige Premierministerin an. Artikel auf Zeit Online.
Veranstaltungen
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung: Dual Disorders 2026 Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen zusammentreffen
Veranstalter: pro mente Oberösterreich
CAS: Praxis der Suchtberatung
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 2. März- 1. Dezember 2026
Fachtagung: Zigi, Vape, Snus – neue Impulse für die Präventionsarbeit
Veranstalter: Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) in Zusammenarbeit mit OST - Ostschweizer Fachhochschule