Alle News im Überblick
Europäischer Aktionsplan zur Drogenbekämpfung
Auf neue Entwicklungen bei Drogenmissbrauch und –handel will die EU-Kommission mit ihrem EU-Aktionsplan 2017-2020 (Englisch, pdf, 66S.) künftig schneller reagieren. Der Aktionsplan setzt neue Schwerpunkte, etwa bei der Überwachung neuartiger psychoaktiver Substanzen und der Nutzung neuer Kommunikationstechnologien beim Vertrieb von Drogen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam europäischen Ansatz für die Drogenbekämpfung entwickelt. Dieser Ansatz ist in der EU-Drogenstrategie 2013-2020 (pdf, 10S.) verankert, die mit zwei aufeinanderfolgenden, jeweils auf vier Jahre angelegten Aktionsplänen umgesetzt wird. Medienmitteilung der Kommission.
Kiffen ist riskant - Ein Heft in Leichter Sprache
Die Broschüre vermittelt die wichtigsten Informationen zum Thema "Kiffen". Diverse Themen u.a. zum Konsum, zu Wirkungen, Gefahren und Risiken, zu Abhängigkeit und Hilfeangeboten werden in der Broschüre angesprochen. Multiplikatoren können mithilfe der Broschüre lesekundige bzw. leseeingeschränkte Personen den Konsumausstieg nahebringen. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.
Jeder Zehnte stirbt durch Zigarettenkonsum
Jeder zehnte Todesfall weltweit ist auf das Rauchen zurückzuführen. Das ist das Ergebnis einer globalen Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift The Lancet.Die Forscher warnen vor einer Expansion der Tabakindustrie. Artikel auf Zeit Online, Artikel auf Spiegel Online.
Basel erhält wohl fixe Anlaufstelle um Drogen zu testen
In Bern und Zürich ist es längst amtlich, Basel könnte nun bald folgen: Die Rede ist von einer fixen Anlaufstelle, wo Konsumenten ihre Drogen testen lassen können. Bislang bestand dieses Angebot nur in Form von mobilen Labors, welche die Suchthilfe Region Basel und der Verein Subsdance direkt zu Partybesuchern brachten. Nun soll aus dem zweijährigen Projekt, welche Ende Jahr ausläuft, eine feste Institution werden. Der Grosse Rat hat am 6. April einen entsprechenden Anzug mit grossem Mehr an die Regierung überwiesen. Beitrag der Basellandschaftlichen Zeitung.
Lübecker Memorandum zur Zukunft der Suchtkrankenversorgung
Das Lübecker Memorandum (pdf, 10S.) ist das Resultat eines Austauschs von ExpertInnen. Kern für die vorliegenden Empfehlungen sind die Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt, die im Januar 2016 in Lübeck unter der Federführung der DG-Sucht und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Lübeck mit Finanzierung des Bundesministeriums für Gesundheit stattfand. Das Memorandum gibt die entscheidenden Impulse aus der Zukunftswerkstatt als Destillat wieder. Dargestellt werden die bedeutsamsten Themenfelder, die erarbeitet wurden, Visionen einer Verbesserung des Suchthilfesystems sowie Empfehlungen für eine Umgestaltung.
Informationen der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention at
Die aktuelle Ausgabe (pdf, 4S.) von atinformationen (Frühling 2017) steht zum Download bereit. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die aktuelle Revision des Tabakproduktegesetzes. Ausserdem findet sich ein Beitag über die Verbreitung von "Fake News" der Tabakindustrie durch die Schweizer Presse.
Veranstaltungen
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung: Dual Disorders 2026 Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen zusammentreffen
Veranstalter: pro mente Oberösterreich
CAS: Praxis der Suchtberatung
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 2. März- 1. Dezember 2026
Fachtagung: Zigi, Vape, Snus – neue Impulse für die Präventionsarbeit
Veranstalter: Dachverband Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) in Zusammenarbeit mit OST - Ostschweizer Fachhochschule