Suchen

Alle News im Überblick

Höhere Löhne für «unmoralische» Arbeit

Eine Studie (pdf, 111S.) der Universität Zürich (UZH) untersucht den Zusammenhang zwischen Moral und Lohn und zeigt auf: in der Öffentlichkeit als «unmoralisch» wahrgenommene Tätigkeiten, wie etwa die Arbeit in der Tabakindustrie oder in Waffenfabriken, sind besser bezahlt. Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention AT.

Substitution bei Opioidabhängigkeit - Primäres Ziel ist nicht die Abstinenz

In der Schweiz befinden sich zirka 70 Prozent der Patienten mit einer Opioidabhängigkeitserkrankung in einer Substitutionstherapie, die heute Opioidagonistentherapie (OAT) genannt wird. Davon wird etwa die Hälfte der Patienten von Hausärzten betreut und die andere Hälfte an spezialisierten sucht- medizinischen Zentren. Im Artikel (pdf, 4S.) vom ARS MEDICI geht es um die Auswahl der Substanzen für eine OAT und die Frage, wann eine heroingestützte OAT in Betracht gezogen werden sollte.

Tabakkonsum und Passivrauchen verursacht über 20% der Todesfälle aufgrund von koronarer Herzkrankheit

In einem neuen Bericht, den die WHO zusammen mit der World Heart Federation und der University of Newcastle (Australien) anlässlich des weltweit am 29. September begangenen Weltherztages erstellt hat, wird ein deutlich belegter Kausalzusammenhang zwischen Tabakkonsum und Morbidität und Mortalität aufgrund von koronarer Herzkrankheit bestätigt und werden alle Raucher dringend zum Aufhören aufgefordert. Medienmitteilung der WHO.

Volkswirtschaftliche Kosten von Sucht

Suchtverhalten birgt nicht nur grosse Risiken für die Gesundheit, sondern führt auch zu erheblichen Kosten für die Gesellschaft. Die Studie «Volkswirtschaftliche Kosten von Sucht» hat im Auftrag des BAG die Kosten von Tabak-, Alkohol-, Drogenkonsum und Geldspielsucht berechnet.

Cannabis-Drug-Checking in Zürich

Seit dem 1. Oktober bietet das Drogeninformationszentrum DIZ das Cannabis-Drug-Checking an. Neu können jeden Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr Cannabsprodukte (Blüten, Hasch, Öl, Dabs etc.) zur Analyse vorbeigebracht werden. Mitteilung von Saferparty.ch.

Neues Drug-Checking-Angebot in Biel

Die Stiftung CONTACT erweitert ihr bestehendes Drug-Checking-Angebot mit einer neuen Testmöglichkeit im Seeland. Ab Mitte Oktober können Erwachsene psychoaktive Substanzen auch in Biel anonym testen lassen. Das sogenannte dib (Drug Checking, Infos und Beratung) hilft Überdosierungen zu verhindern und Risiken von gefährlichem Mischkonsum bekannt zu machen. Medienmitteilung der Stiftung.

Veranstaltungen

Nach oben

Infodrog

Schweizerische Koordinations-
und Fachstelle Sucht

Eigerplatz 5
3007 Bern

+41 (0)31 376 04 01