Alle News im Überblick
Deutschland: Crystal Meth nur regional von Bedeutung
Der Konsum von Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth, scheint in Deutschland nur in einzelnen Regionen eine Rolle zu spielen. Hingegen zählen neue psychoaktive Substanzen inzwischen zu den am meisten konsumierten illegalen Drogen nach Cannabis. Das zeigt eine repräsentative Studie mit regionalen Auswertungen einzelner Bundesländer. Beitrag auf drugcom.de
Kokainkick: Lieblingsdroge der Leistungsgesellschaft
Zürich hat damit den drittgrössten Kokainkonsum in ganz Europa. Das weisse Pulver hat längst alle sozialen Schichten durchdrungen, die Kokainmafia ist dank erfolgreicher Geldwäsche längst Bestandteil der Wirtschaft, und Polizei und Zoll sind unterwandert. Alleine in Europa werden mit Kokain jährlich 5,7 Milliarden Euro umgesetzt. Wie kommt das Kokain in die Schweiz? Wie gefährlich ist der «Schnee»? Und wäre es vielleicht sogar sinnvoll, Kokain zu legalisieren, um die Drogenmafia zu bekämpfen? NZZ Format über die Lieblingsdroge der Leistungsgesellschaft: Donnerstag, 8. März um 23 Uhr auf SRF1.
Tabakproduktegesetz: Ein Umdenken ist erforderlich
Die bisherige Geschichte des Tabakproduktegesetzes zeigt, wie wenig im Parlament das Ausmass der gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums wahrgenommen wird. Es geht nicht um gelegentliche gesundheitliche Nebenerscheinungen einer in der Bevölkerung traditionell verankerten Gewohnheit, sondern darum, ob das Parlament weiterhin mit einem Wirtschaftszweig zusammenarbeiten soll, dessen Produkt bei einer Mehrzahl seiner Kunden zu Abhängigkeit und bei der Hälfte zu tödlichen Krankheiten führt. Die Ärzteschaft ist sich der Problematik bewusst, und der praktizierenden ÄrztInnen bieten sich Möglichkeiten, in und ausserhalb der Praxis zur Meinungsbildung beizutragen. Artikel in der Schweizerischen Ärzteteitung.
Deutschland: Social-Media Abhängigkeit bei Jugendlichen
Eine Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland etwa 100.000 Kinder und Jugendliche von sozialen Medien abhängig seien. Das bedeutet, dass 2,6% der Jugendlichen in Deutschland die Kriterien für eine Abhängigkeit nach der Social Media Disorder Scale erfüllen. Für die Studie wurden 1.001 Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren befragt. Mithilfe der neun Fragen umfassenden und von niederländischen Forschern entwickelten sogenannten Social Media Disorder Scale wurden hierbei Rückschlüsse auf die Abhängigkeit der Befragten geschlossen. Medienmitteilung der DAK-Krankenkasse.
Österreich: ÖVP und FPÖ halten an der geltenden Raucherregelung in der Gastronomie fest
Mit einem öffentlichen Hearing zum Thema Rauchen in der Gastronomie begann am 6. März der Gesundheitsausschuss. Während die von Opposition nominierten ExpertInnen - allesamt MedizinerInnen - vehement für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie eintraten, verwiesen die von den Regierungsparteien entsandten Fachleute auf die individuellen Freiheits- und Eigentumsrechte sowie auf die vorgesehenen Verbesserungen beim Jugendschutz. Die Opposition zeigte sich empört darüber, dass eindeutige wissenschaftliche Fakten und auch die Unterstützungserklärungen von fast einer halben Million Menschen für das Volksbegehren "Don´t Smoke" einfach vom Tisch gewischt werden. Mitteilung der APA (Austria Presse Agentur).
Historische Tabakwerbung : Kippen, Drinks – und alle so: "Yeah!"
Rauchen als tolles Lebensgefühl? Früher war Zigaretten- und Alkoholwerbung bunt, gesellig oder elegant. Alte Plakate zeigen Werbung, wie sie heute nicht mehr denkbar ist. Werbebilder auf Zeit Online
Veranstaltungen
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung: Dual Disorders 2026 Wenn Sucht und weitere psychische Erkrankungen zusammentreffen
Veranstalter: pro mente Oberösterreich
CAS: Praxis der Suchtberatung
Veranstalter: Hochschule Soziale Arbeit FHNW
Dauer: 2. März- 1. Dezember 2026