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Alle News im Überblick

Volksinitiative: Kinder und Jugendliche vor Tabakwerbung schützen

Rauchen schädigt die Gesundheit, verursacht schwere Krankheiten und belastet Staat, das Gesundheitswesen und damit die Gesellschaft mit hohen Folgekosten. Die grosse Mehrheit der Rauchenden beginnt im jugendlichen Alter mit ihrem Konsum. Genau hier muss die Prävention gezielt ansetzen. Die entscheidenden Faktoren spielen dabei die Gesundheitskompetenz und die Tabakwerbung. Aus diesem Grund hat am 20. Dezember 2017 der Verein "Ja zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Tabakwerbung" die Lancierung einer Volksinitiative beschlossen. Medienmitteilung (pdf, 2S.) des Vereins.

Studie zur potentiellen Schädlichkeit von E-Zigaretten

Eine Studie im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine (2017; 195: A1025) zeigt, dass das Inhalat von E-Zigaretten in den Lungen zu einer Aktivierung der Immunabwehr führt, deren Auswirkungen auf die Gesundheit noch unklar sind. Nach Einschätzung der Autoren wird die These, dass der Wechsel von Zigaretten zu E-Zigaretten eine gesündere Alternative sei, durch die Ergebnisse der Untersuchung in Frage gestellt. Artikel im Ärzteblatt.

Studie zur Medienkompetenz in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe

90 Prozent der Kinder und Jugendlichen, die in sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen leben, besitzen ein eigenes Smartphone. Auch ist die Ausstattung mit digitalen Medien wie Desktops und Laptops in solchen Einrichtungen sehr hoch. Dennoch hat fast jeder fünfte von ihnen keinen kostenlosen Zugang zum Internet und auch seltener Zugang zu Spielkonsolen und Tablets als Kinder und Jugendliche in Familienhaushalten. Diese Ergebnisse liefert die frisch publizierte Studie MEKiS - Medienkompetenz in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe. In dieser Studie wurde erstmals die aktuelle Situation zu Medieninfrastrukturen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe und zu Medienkompetenzen und medienerzieherischem Handeln von Fachpersonen erhoben. Abgeleitet wurden elf Empfehlungen zur Förderung einer aktiven Medienkultur in der stationären Jugendhilfe.

Frauen, Flucht und Sucht

Die Fachtagung hatte das Ziel, für die Situation geflüchteter Frauen, ihre Bedürfnisse und Belastungen zu sensibilisieren, die Zusammenhänge von posttraumatischen Belastungsstörungen durch Krieg und Flucht, Suchtmittelkonsum, Sprachbarrieren und kulturellen Besonderheiten zu verdeutlichen und Anregungen und Hilfen für die praktische Arbeit in Beratung, Betreuung und Behandlung zu geben. Und nicht zuletzt arbeitsfeldübergreifend Erfahrungsaustausch und Kooperationen zu initiieren. Mehr dazu lesen Sie in der Tagungsdokumentation. Die Fachtagung fand im Potsdam statt und wurde vom Verband der Drogen- und Suchthilfe fdr organisiert.

Cannabis und Schadensminderung in Deutschland

Aktuelle drogenpolitische Diskussionen über Cannabis drehen sich v. a. darum, wie diese Substanz in Zukunft rechtlich reguliert werden soll. Angesichts des anhaltend weit verbreiteten Konsums und der damit verbundenen Risiken, sollten jedoch mögliche Strategien zur Reduzierung der potenziellen Schäden für Konsumierende und die Gesellschaft bei der Gestaltung einer adäquaten Cannabispolitik berücksichtigt werden. Dieser Fachartikel (pdf, 11S.) in der Zeitschrift Suchttherapie gibt einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten zur Reduzierung der Konsumrisiken.

Weihnachten und Silvester: Wie viel Alkohol für unsere Jugendlichen?

Sollen Jugendliche zur Feier auch anstossen? Ab welchem Alter und wie viel Alkohol soll's sein? Solche Fragen stellen sich Eltern an den Jahresendfesten. Denn Alkohol wirkt bei jungen Menschen anders. Sucht Schweiz informiert und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf.

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