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Ende der Nationalen Präventionsprogramme
Der Gesundheit Sorge zu tragen, ist eine Aufgabe, die uns ein Leben lang begleitet – denn Gesundheit ist nicht nur Schicksal. Sie hängt zu einem wesentlichen Teil vom eigenen Verhalten und von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Genau hier haben die Nationalen Präventionsprogramme zu den Risikofaktoren Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung sowie das Massnahmenpaket Drogen angesetzt. Das übergeordnete Ziel der Arbeit der vergangenen acht Jahre war es, die Lebensqualität des Einzelnen zu erhalten oder zu steigern. Diese Programme werden nun von der NCD-Strategie und der Strategie Sucht abgelöst. Diverse Beiträge auf Spectra Online. Das Spectra Online "Ende der Nationalen Präventionsprogramme" (Ausgabe 116) steht zum Download bereit.
Schlaf- und Beruhigungsmittelgebrauch in der Schweizer Wohnbevölkerung
Die neusten Daten der CoRolAR-Befragung 2015 zeigen, dass 6.3% der befragten Personen ab 15 Jahren in den letzten 30 Tagen vor der Befragung mindestens einmal Schlaf- oder auch Beruhigungsmittel genommen haben, wobei der Anteil bei Frauen höher liegt als bei Männern (8.5% resp. 4.2%). Bezogen auf die Gesamtpopulation steigt der Anteil mit Einnahme (in den letzten 30 Tagen) mit dem Alter deutlich an: bei Personen unter 20 Jahren betrug der Anteil 2.0%, der Anteil bei Personen ab 75 Jahren lag bei 13.6%. Beitrag von Sucht Schweiz.
Schweiz ist neu Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission
Die Schweiz ist in New York zum Mitglied der UNO-Betäubungsmittelkommission gewählt worden. Ab Januar 2018 wird die Schweiz damit vier Jahre lang in dem Gremium für Drogenpolitik mitarbeiten. Die Betäubungsmittelkommission ist das zentrale Gremium der UNO für die internationale Drogenpolitik. Kurzmeldung auf SRF.ch, Gespräch mit Ruth Dreifuss auf SRF.ch
Kanada will Anbau und Verkauf von Marihuana erlauben
Kanada will den Verkauf und den Anbau kleiner Mengen Marihuana für Erwachsene ab 18 Jahren erlauben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat die liberale Regierung von Ministerpräsident Justin Trudeau vorgelegt. Künftig soll der Besitz von bis zu 30 Gramm Marihuana legal sein. Zugleich soll der Verkauf oder die Weitergabe dieses Rauschgifts an Jugendliche schärfer bestraft werden als bisher. Kurzbeitrag der FAZ.
Drug-Checking in Zürich: Substanz-Auswertung 2016
Das Drogeninformationszentrum DIZ der Stadt Zürich ZH hat im vergangenen Jahr 2'078 Proben von Partydrogen getestet. Kokain wurde letztes Jahr 887 Mal getestet und Amphetamine 411 Mal. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass besonders der Anteil an extrem hoch dosierten XTC-Pillen zugenommen hat. Mitteilung von Saferparty.
Deutschland: Vorsteckkarten für Zigarettenpackungen
Zigarettenpackungen gibt es in Deutschland nur noch mit Schockfoto - die Tabakindustrie stattet die Händler deshalb mit "Vorsteckkarten" aus. So sehen unbedarfte Kunden nur noch Markenlogos. Pfiffig - aber auch legal? Die Juristen sind uneins. Artikel auf Spiegel Online.
Veranstaltungen
Drogen & Recht: Strafrechtliche Fragen im Zusammenhang mit psychoaktiven Substanzen
Veranstalter: Aids-Hilfe Schweiz
Checkpoint im Gespräch: Po-Po-Po-Poppers! Verantwortungsbewusster Umgang im rechtlichen Graubereich
Veranstalter: Veranstaltungsreihe zu HIV und LGBTIQ* des Checkpoints Zürich
Social Media und Gesundheit – Ein Balanceakt zwischen Fake News, Chancen und vielen Unsicherheiten
Veranstalter: Fachverband Sucht