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Alle News im Überblick

Finanzierung in der Suchthilfe: Synthesepapier der nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik NAS

Suchtarbeit ist eine Querschnittaufgabe, die verschiedenste gesetzliche Grundlagen tangiert und auf vielfältige – oft regionale – Versorgungs- und Organisationsmodelle abgestützt ist, entsprechend kompliziert und divers sind auch die Finanzierungsgrundlagen. Die NAS stellt in ihrem Synthesepapier (pdf, 4S.) die wichtigsten Punkte zusammen. Es werden Aspekte der Finanzierung wie die Verschiebung zur Subjektfinanzierung oder das Tarifsystem Tarmed angesprochen, aber auch die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Schnittstellen und integrierten biopsychosozialen Behandlungen wie auch bei chronischen Suchterkrankungen thematisiert.

Regulierung von CBD im legalen Cannabis: Vorstoss im Nationalrat

Laurence Fehlmann Rielle (SP GE) fragt den Bundesrat in einer Interpellation (17.3124), ob es nicht angezeigt wäre, "gewisse Aspekte" des legalen Cannabisverkaufs zu regeln. Dies vor dem Hintergrund, dass der Verkauf von Hanf mit einem THC-Gehalt von weniger als 1 Prozent hat in der Schweiz Einzug hält.

Tabakindustrie will sich mit der Zigarette ohne Feuer retten

In westlichen Ländern sinken die Verkaufszahlen von Zigaretten. Die Industrie sucht nach neuen Produkten, die dem Rauchen nahekommen, aber weniger schädlich sein sollen. Eines davon ist die Iqos, die den Tabak nicht verbrennt, sondern nur erhitzt. Die Lungenliga ist skeptisch. Artikel der Berner Zeitung.

Deutschland: Jahrbuch Sucht 2017

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen DHS hat ihr Jahrbuch Sucht 2017 veröffentlicht, in dem sie über den Drogenkonsum der Deutschen und die Sucht nach Tabak, Alkohol und illegale Drogen informiert. Demnach trinken Bundesbürger unverändert oft Alkohol, greifen aber deutlich seltener zur klassischen Zigarette. Noch rund 920 Fertigzigaretten rauchte jeder Einwohner statistisch gesehen im vergangenen Jahr, rund 100 weniger als 2012. Verschiedene Medienmitteilungen der DHS anlässlich der Präsentation des neuen Jahrbuches, Artikel auf Zeit Online.

Europäischer Aktionsplan zur Drogenbekämpfung

Auf neue Entwicklungen bei Drogenmissbrauch und –handel will die EU-Kommission mit ihrem EU-Aktionsplan 2017-2020 (Englisch, pdf, 66S.) künftig schneller reagieren. Der Aktionsplan setzt neue Schwerpunkte, etwa bei der Überwachung neuartiger psychoaktiver Substanzen und der Nutzung neuer Kommunikationstechnologien beim Vertrieb von Drogen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben in den letzten zwei Jahrzehnten gemeinsam europäischen Ansatz für die Drogenbekämpfung entwickelt. Dieser Ansatz ist in der EU-Drogenstrategie 2013-2020 (pdf, 10S.) verankert, die mit zwei aufeinanderfolgenden, jeweils auf vier Jahre angelegten Aktionsplänen umgesetzt wird. Medienmitteilung der Kommission.

Kiffen ist riskant - Ein Heft in Leichter Sprache

Die Broschüre vermittelt die wichtigsten Informationen zum Thema "Kiffen". Diverse Themen u.a. zum Konsum, zu Wirkungen, Gefahren und Risiken, zu Abhängigkeit und Hilfeangeboten werden in der Broschüre angesprochen. Multiplikatoren können mithilfe der Broschüre lesekundige bzw. leseeingeschränkte Personen den Konsumausstieg nahebringen. Herausgegeben von der Deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS.

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