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Kostenanalyse-Studie: Überwachter Konsum bringt Kosteneinsparungen

Die Kostenanalyse bewertet die Kostenpunkte von Supervised consumption services (SCS, Überwachte Konsumorte) in Kalgary (Kanada) und zeigt konkrete Vorteile:  Der Anteil der Klienten, die in der SCS eine Überdosis erlitten haben, ist während der Laufzeit des Programms stetig gesunken. Die Zahl der Überdosierungen, die vor Ort in der SCS behandelt werden können, hat sich tendenziell erhöht und liegt derzeit bei 98 %. Jede Überdosis, die im SCS behandelt wird, führt ausserdem zu Kosteneinsparungen von etwa 1600 Kanadischer Dollar, was für die Laufzeit des Programms Einsparungen von über 2,3 Millionen Dollar bedeutet.  

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Widerstand gegen Cannabisprodukte aus der Apotheke

In der Schweiz ist Kiffen nicht erlaubt – und doch haben rund ein Drittel der Erwachsenen Erfahrung mit Cannabis. Seit Jahren sucht die Politik nach einem neuen Umgang mit der Droge. Nun soll anhand von Pilotprojekten mit Marihuana oder Haschisch geprüft werden, welche Lösungen möglich wären. Zu den Vorreitern für ein solches Projekt gehörten die Universität und die Stadt Bern. Zurzeit ist der Start für das Experiment im Herbst vorgesehen. In den nächsten Wochen soll das Experiment zur Bewilligung bei der kantonalen Ethikkommission und beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) eingereicht werden. Doch nun regt sich Widerstand. Drei Mitglieder des Grossen Rats wollen verhindern, dass in bernischen Apotheken Cannabisprodukte im Rahmen solcher Pilotversuche verkauft oder abgegeben werden.

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Save the Date: «Hinschauen und handeln – wer, wann, wie? Früherkennung und Frühintervention in verschiedenen Lebenssituationen»

Alle können von einschneidenden Ereignissen oder kritischen Umständen betroffen sein. Häufig erkennt das Umfeld eine Veränderung frühzeitig. Es ist zentral, in dieser Phase den Dialog zu suchen. Doch wer? Wann? Und wie? Die nationale Fachtagung Früherkennung und Frühintervention (F+F) findet am 24. Januar 2023 in Biel  statt und richtet sich an Fachpersonen aus den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung, andere Berufsgruppen (z.B. in Unternehmen, Schulen oder Gemeinden), die in direktem Kontakt mit potenziell Betroffenen stehen, sowie an Führungspersonen.



  • Prävention
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Bericht: Substanzgebrauchs­störungen – in den Settings Demenz, psychiatrische Störungen und Palliative Care

Substanzgebrauchsstörungen (SGS) haben umfassende Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen. Bei älteren Menschen können die Auswirkungen auf die Gesundheit noch gravierender sein. Deshalb wurde das Groupement Romand d’Etudes des Addictions (GREA) mit einer Bestandesaufnahme beauftragt, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der «Versorgung» von Menschen mit einer SGS in den Settings Demenz (1), psychiatrische Erkrankungen (2) und Palliative Care (3) aufzeigt. Der Bericht (Französisch, Zusammenfassung auf Deutsch und Italienisch) ist nun Online abrufbar.

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Symposium «Online-Beratung, Blended Counseling, digitale Selbsthilfe» findet in Bern statt

An der Veranstaltung werden aktuelle Forschungserkenntnisse und Praxiserfahrungen mit Blended Counseling und digitalem Selbstmanagement in der Suchtberatung präsentiert. In einem Expert:innen-Podium diskutieren wir darüber, wie die Zukunft der Online-Suchthilfe gestaltet werden kann. Das Symposium findet am 16. Mai vor Ort in Bern statt. Melden Sie sich noch bis zum 9. Mai an!

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Fachtagung Soziale Arbeit und Sucht – Tagungsunterlagen und Folien

Die Fachtagung Soziale Arbeit und Sucht am 23. März  brachte verschiedene Teilnehmende aus der Praxis und der Wissenschaft zum Dialog zusammen. Die Tagung ging der Frage nach, wie Sucht im Rahmen eines bio-psycho-sozialen Verständnisses wieder verstärkt auch als soziales Problem verstanden und behandelt werden kann. Aus diesem Anlass findet sich auf prevention.ch eine Sammlung mit wichtigen Informationen zur Thematik sowie ein Interview mit den Mitorganisierenden. Auf der Webseite der FHNW finden Sie ausserdem die Folien, Videos (Zugriff nur mit Passwort) und Tagungsunterlagen der Veranstaltung.

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