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Schweiz: Mehrheit will Kiffen legalisieren

Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung sprechen sich in einer Umfrage für die Legalisierung von Cannabis aus und gleichzeitig werden weitgehende Regulierungsmassnahmen, vor allem im Jugendschutz gefordert. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage über die Akzeptanz von Cannabis. Ausserdem unterstützen zwei Drittel der durch das Forschungsinstitut Sotomo Befragten die anstehenden Pilotversuche zur kontrollierten Abgabe von Cannabis zu Genusszwecken. Artikel dazu aus www.srf.ch; Factsheet über die Befragung von Sotomo.

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Informieren Sie sich vor einer Auslandreise über die Regelungen zur Mitnahme von Substitutions­medikamenten und die geltenden Promille­grenzen in unserem Dossier auf Infoset.ch.

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Mehr Jugendurteile wegen Straftaten des Strafgesetzbuchs, weniger wegen Betäubungsmittelkonsum

Im Jahr 2020 wurden insgesamt 20 611 Jugendurteile ausgesprochen. Verglichen mit dem Vorjahr nahmen die Jugendurteile mit einer Straftat des Strafgesetzbuchs (StGB) um 10 % zu. Gewaltstraftaten stiegen um 23 %. Die Urteile aufgrund von Betäubungsmittelkonsum gingen hingegen zurück (–18 %). Die am häufigsten ausgesprochenen Sanktionen waren Verweise, persönliche Leistungen und Bussen. 553 Verfahren wurden mittels Mediationen, Wiedergutmachungen oder Vergleichen beendet und 1060 Jugendliche wurden fremdplatziert. Medienmitteilung auf www.bfs.admin.ch.

«Sucht ist keine Lebensdiagnose»

Michel Sutter wuchs als Sohn süchtiger Eltern auf und rutsche später selber in die Sucht ab. Heute ist er seit mehr als zehn Jahre suchtfrei und arbeitet als Peer-Mitarbeiter, einerseits in einer Klinik, andererseits bei der Peer-Organisation «Peerspektive», die er initiert und mitbegründet hat. Im Interview mit spectra erzählt er aus seinem Leben, von seiner Arbeit mit «Peerspektive» und warum, helfen zu wollen im Peer-Bereich heikel sein kann. Artikel auf www.spectra-online.ch.

Wo die Sucht kein Verbrechen mehr ist

Seit zwanzig Jahren steht der Konsum von Drogen in Portugal nicht mehr unter Strafe. Portugals Erfolg mit diesem Konzept ist unbestritten und wird in internationalen Studien regelmässig als Vorzeigebeispiel einer gelungenen Drogenpolitik zitiert. Gemäss den Daten der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht sanken nach der Einführung des Gesetzes sowohl die durch Drogen verursachten Todesfälle wie auch die Zahl der HIV-Neuansteckungen in beträchtlichem Mass. Artikel auf www.woz.ch.

«Kiffen, sniffen, spicken & Co. – Neue Erkenntnisse aus der Welt der psychoaktiven Substanzen». Bericht 2021

Der Bericht präsentiert eine Aus­wertung der Daten der Befragung 2020 von Personen, die psycho­aktive Substanzen konsumieren, sowie die Auswertung des Online­tools für Substanzwarnungen. Ein weiteres Kapitel widmet sich drogenpolitischen und wissen­schaftlichen Aktualitäten.

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