Alle News im Überblick
prevention.ch: am 22. März kommt der neue Kommunikationskanal für Fachwissen
Die Plattform www.prevention.ch ermöglicht einzigartige Vernetzungsmöglichkeiten mit Fachpersonen von verwandten Bereichen. Dieser einfache Zugang zu anderen Akteuren aus Gesundheitsförderung und Prävention lässt Synergien und gemeinsame Projekte entstehen. Die Plattform dient als Inspirationsquelle und Schaufenster für die Themen und bietet fundierte und hochwertige Inhalte von Fachleuten für Fachleute. Mehr dazu auf www.ncd-sucht.ch. Die Plattform geht am 22. März online. Am 30. März 2021 gibt es dazu eine Startveranstaltung: Interessierte können sich bereits jetzt registrieren.
Offene Drogenszene Chur
Im Stadtpark Chur hat sich eine offene Drogenszene etabliert. PolitikerInnen und Fachleute fordern daher einen Konsumraum, wie ihn andere Städte seit langem haben. Allerdings wird dieser nicht umgesetzt. Einen Artikel dazu auf www.woz.ch.
Neuer Bericht: Sexualverhalten Jugendlicher
Der neueste Forschungsbericht ‘Comportements sexuels chez les élèves de 14 et 15 ans en Suisse - Résultats de l’enquête (HBSC) 2018’ ist online verfügbar. Er zeigt beispielsweise dass 2018 13.0% der 14- und 15-Jährigen angegeben, mindestens einmal im Leben Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Die Jungen (17.1%) sind in diesem Fall ungefähr zweimal so häufig vertreten als die Mädchen (8.9%) und die 15-Jährigen (16.5%) sind deutlich häufiger vertreten als die 14- Jährigen (9.1%). Der Bericht (pdf, 54S., Französisch, Zusammenfassung auf Deutsch) von Sucht Schweiz sowie ein Artikel dazu auf Deutsch auf www.hbsc.ch.
Drug Checking-Angebote wirken schadenmindernd
In Drug Checking-Angeboten können psychoaktive Substanzen anonym getestet werden und bei unerwarteten Streckmitteln, ungewöhnlich hohen Dosierungen oder bei Falschdeklarationen werden Warnungen publiziert. Eine vom BAG in Auftrag gegebene Studie bestätigt nun die schadenmindernden Wirkungen dieser Angebote.
- Drug-Checking
- Forschung | Statistik
Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum unter Jugendlichen
Diverse Medienbeiträge im letzten Jahr liessen aufhorchen: Nachdem mehrere Jugendliche in der Schweiz an einem «Medikamenten-Cocktail» starben, richtet sich die Aufmerksamkeit verstärkt auf Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum bei Minderjährigen. Auch Sucht-Fachpersonen stellen sich diverse Fragen: Wie gelangen Jugendliche an die Medikamente? Welche Rolle spielen Hip-Hop und Rap? Und wie gelingt die Aufklärung junger Menschen? Als erste Hilfestellung hat der Fachverband Sucht bestehende Factsheets und Medienbeiträge der letzten Monate aufgelistet: Webseite mit der Auflistung.
Wirkungen der Drug-Checking-Angebote in der Schweiz
Dank sogenannten «Drug Checkings» können Konsumierende ihre Substanzen direkt an Veranstaltungen oder in Beratungsstellen untersuchen lassen – freiwillig und anonym. Eine neue Studie zeigt: Die Angebote sensibilisieren für Risiken und sicheren Konsum, die Mehrzahl der Angebot-Nutzerinnen und Nutzer konsumiert weniger riskant. Die Studie kommt zum Schluss, dass die Rolle der Drug Checkings im Monitoring der illegalen Substanzen auf dem Markt ausgebaut und gefestigt werden sollte. Medienmitteilung und Faktenblatt vom Bundesamt für Gesundheit. Studie von INTERFACE und der FHNW.
Veranstaltungen
Anspruchsvolle Situationen in der Suchtarbeit – Ethik als Reflexionsmethode für Fachpersonen
Veranstalter: Fachverband Sucht
Tagung «Substanzkonsum bei Jugendlichen: News aus Forschung und Praxis»
Die Tagung bietet ein Update aus Praxis und Forschung zu aktuellen Konsumphänomenen und Substanztrends bei Jugendlichen sowie zur Versorgungssituation.
Veranstalter: Infodrog
4. Luzerner Suchtforum: Sucht im Alter: Gesundheitliche, soziale und strukturelle Herausforderungen
Veranstalter: Dienststelle Gesundheit und Sport des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern & Partnerorganisationen